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Geschichte der ersten Stunden und Tage nach dem Unglück
Jared Harris als Valery Legasov in "Chernobyl"
Bild: Sky UK/HBO
"Chernobyl": Miniserie um Nuklearkatastrophe präsentiert Trailer/Bild: Sky UK/HBO

In den USA wird die Miniserie "Chernobyl" ab dem 7. Mai ausgestrahlt, zum deutschen Sky Atlantic kommt sie dann am 14. Mai (TV Wunschliste berichtete). Nun wurde ein erster längerer Trailer veröffentlicht.

Im Zentrum steht die Aufarbeitung der "unerzählten, wahren Geschehnisse" im Umfeld der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986. Bei einer Notfallübung kam es tatsächlich zu einem verheerenden Unglück, als ein Brand und eine Explosion große Mengen Radioaktivität freisetzten.

Im Voiceover im Trailer hören wir Valery Legasov (Jared Harris) davon sprechen, dass es wichtig sei, "ihnen" Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. "Ihnen", das sind die Leute, die in den ersten Stunden und Tagen nach der Katastrophe ihr Möglichstes getan hatten, eine weitere Freisetzung von Radioaktivität zu verhindern - wobei sie teils unwissend, teils sehenden Auges in den Tod gingen. Deren Geschichte will die Serie erzählen.

Denn der Trailer zeigt auch zwei weitere Dinge auf: Einerseits, dass die Schwere des Unglücks zunächst von vielen Verantwortlichen massiv unterschätzt wurde ("So wie eine Röntgenuntersuchung!"), andererseits, dass die Verantwortlichen die Kommunikation mutwillig etwa durch das Kappen von Telefonleitungen beschränkten, damit weder die allgemeine sowjetische Öffentlichkeit noch der Westen etwas erfuhren.

So wurden erst die sichtbar gewordenen Folgen der Radioaktivität - tote Tiere, Verbrennungswunden und die Auswirkungen tödlicher Bestrahlungs-Dosen - für die Anwohner und Rettungskräfte zum Indikator, wie schrecklich die Auswirkungen des Unfalls wirklich waren.

Trailer zu "Chernobyl"

Weitere Hauptrollen in dem Fünfteiler haben neben Harris auch Stellan Skarsgård, Emily Watson, Paul Ritter, Jessie Buckley, Adrian Rawlins und Con O'Neill.

Das Drehbuch zu "Chernobyl" stammt von Craig Mazin ("The Huntsman & The Ice Queen"), als Regisseur fungiert Johan Renck ("The Last Panthers", "Breaking Bad"). Die Serie wird von Sister Pictures und The Mighty Mint hergestellt und ist die erste aus einem Ko-Produktionsdeal von HBO und Sky.

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