Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung
Anmeldung zur kostenlosen TV-Termin-Benachrichtigung für
- E-Mail-Adresse
- Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
- Fragen & Antworten
Christopher Eccleston: Essstörungen verhalfen zu "Doctor Who"-Rolle

Die Zeit bei
Dabei gesteht Eccleston ein, dass er seine psychischen Probleme lange Zeit als "beschämendes Geheimnis" aufgefasst hatte, und sich deshalb nicht traute, sie öffentlich zu machen. Diese Denkweise sei dadurch verstärkt worden, dass er aus einem Umfeld mit dem Anspruch, "er müsse stark sein", entstammt: Einerseits eben weil er ein "Mann" ist, dazu aus der "Arbeiterklasse" entstammt und zudem im englischen Norden aufgewachsen ist (in dem - im Vergleich etwa zur Hauptstadt London - ebenfalls stoische Stärke und Selbständigkeit idealisiert wird).
In einem bei Variety vorab veröffentlichten Zitat spricht er von einem Dilemma und deutet an, dass er eben sein damaliges Aussehen mit dafür verantwortlich hält, dass er als Darsteller für das Remake von "Doctor Who" ausgewählt wurde und fürchtet: "Die Leute haben mein Aussehen während der Serie gemocht. Aber ich war sehr krank. Meine 'Belohnung' für meine Erkrankung war, dass ich die Rolle erhalten habe. Und darin liegt die Aufrechterhaltung dieser traurigen Situation." Seine Essstörung, die Krankheit, wurde nicht gesehen, nur der dadurch gekommene berufliche Erfolg. So versuchen vielleicht später auch andere, die erfolgreich sein wollen, ihren Körper und ihr Aussehen zu verbiegen und tragen eine Krankheit davon.In dem Buch spricht Eccleston auch von einem weiteren Kapitel mit akuter psychischer Erkrankung. Nach dem Scheitern seiner Ehe und der Trennung von seiner Frau im Jahr 2015 fühlte er sich instabil und begab sich in klinische Behandlung: "Ich fand mich in einem Zustand großer Anspannung und Angst, ich war überzeugt, ich würde sterben (weil mein Körper schlapp macht), oder ich würde mich selbst töten. In meiner Verzweiflung habe ich nach meinem Telefon gegriffen, die Nummer einer psychiatrischen Klinik herausgesucht, mein Kommen angekündigt, mir meine Tasche gegriffen und die Flucht dorthin ergriffen."
Seitdem nimmt Eccleston nach eigenen Angaben verschriebene Antidepressiva. "Ich könnte sie für den Rest meines Lebens nehmen müssen." Allerdings hat Ecclestone die Hoffnung, mit der Zeit mit geringeren Dosierungen zurecht zu kommen.
Eccleston wurde im Jahr 2005 der neunte Doctor in "Doctor Who" insgesamt, der erste des damaligen Reboots. Obwohl bei Fans beliebt, spielte Eccleston die Rolle nur für ein Jahr - die Nachfolger blieben in der Regel drei Jahre. Bekannt war, dass Eccleston der herstellenden BBC "Standesdünkel" vorwarf, bei der er als Arbeiterkind aus dem Norden mit Widerständen zu kämpfen gehabt habe, da er eben nicht der angesehenen Londoner Schauspielszene angehörte oder eine bessere Ausbildung genossen habe.
Psychische Erkrankungen und Suizidgedanken können jeden treffen. Wenn du selbst oder jemand in deinem Umfeld von Suizidgedanken betroffen ist, scheue dich nicht davor, Hilfe zu suchen!
Du erhältst kostenlos und anonym Hilfe von erfahrenen Beratern bei der Telefonseelsorge unter den Telefonnummern 0 800-111 0 111 oder 0 800-111 0 222. Weitere Hilfsangebote bietet auch die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention.
Darüber hinaus kannst du dir bei deinem Hausarzt des Vertrauens Rat holen. Er kann dir helfen, geeignete Psychiater und Psychotherapieplätze zu finden.
auch interessant
Leserkommentare
Meistgelesene TV-News
- "Sullivan's Crossing": Scott Patterson bestätigt Ausstieg, beschwert sich über Fehlinformationen
- Aus nach 20 Jahren: ZDF beendet beliebte Krimireihe
- "Reykjavík Fusion": Isländische Krimiserie mit "Trapped"-Star feiert Deutschlandpremiere
- "Navy CIS", "Navy CIS: Origins" und "FBI": Ab diesem Tag zeigt Sat.1 neue Folgen
- "Unter uns"-Hammer: Kehrt dieses Urgestein nach Serientod zurück?
Nächste Meldung
Specials
"CIA": Der Spion und der Erbsenzähler
Die 11 wichtigsten Serien im März
"Let's Dance"-Start der 19. Staffel: Alle Stars, Sendetermine und Infos im Überblick
In "Kacken an der Havel" fällt Rapper Fatoni in komische Geschichte für Netflix
Serien unserer Kindheit: "Die dreibeinigen Herrscher"
25 Jahre "Big Brother": Vom Massenphänomen in die Streamingnische
Serien unserer Kindheit: "Die Muppet Show"
Neue Trailer
Update "Your Friends & Neighbors": James Marsden macht Jon Hamm in Staffel 2 Schwierigkeiten
"Beef": Neuer Ärger kündigt sich in Staffel 2 mit Oscar Isaac und Carey Mulligan an
Update "The Boys": Ausführlicher Trailer zur finalen Staffel
Update "The Handmaid's Tale"-Sequel: Starttermin und Trailer für "The Testaments: Die Zeuginnen"
"Lanterns": Erster Teaser-Trailer zur DC-Superheldenserie kreist Startdatum ein
Die Vorschau - Unser neuer Podcast

von Bernd Krannich















![[UPDATE] "Your Friends & Neighbors": James Marsden macht Jon Hamm in Staffel 2 Schwierigkeiten](https://bilder.wunschliste.de/gfx/pics/Jon-Hamm-Als-Andrew-Coop-Cooper-In-Your-Friends-Neighbors.jpg)

![[UPDATE] "The Boys": Ausführlicher Trailer zur finalen Staffel](https://bilder.wunschliste.de/gfx/pics/The-Boys-Starten-Im-Kommenden-Monat-In-Die-Dritte-Staffel.jpg)
![[UPDATE] "The Handmaid's Tale"-Sequel: Starttermin und Trailer für "The Testaments: Die Zeuginnen"](https://bilder.wunschliste.de/gfx/pics/The-Testaments-Die-Zeuginnen_282239.jpg)
