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"Deal or No Deal": Neuauflage der Gameshow in Arbeit - mit diesem Moderator

von Glenn Riedmeier in News national
(15.06.2026, 14.56 Uhr)
Kehrt das Spiel mit den Geldkoffern in Deutschland zurück?
EndemolShine
"Deal or No Deal": Neuauflage der Gameshow in Arbeit - mit diesem Moderator/EndemolShine

 "Deal or No Deal", die Show mit den Geldkoffern, gehört international zu den bekanntesten Gameshow-Franchises. Auch in Deutschland war das Format bereits in mehreren Varianten auf Sendung. In Großbritannien, Spanien, Italien, Australien und den USA wurde die Show in den vergangenen Jahren wieder zurückgeholt - und nun wagt sich auch das deutsche Fernsehen wieder an ein Comeback, jedoch mit größter Vorsicht. Kommende Woche wird in Köln die Pilotfolge einer potenziellen Neuauflage produziert.

Bekannt ist zudem, wer für die Moderation verpflichtet wurde: Es ist - und wie sollte es anders sein - Deutschlands Quizmaster Nummer 1 Jörg Pilawa. Somit dürfte auch klar sein, für welchen Sender das geplante Reboot vermutlich produziert wird: Sat.1, wo bislang auch sämtliche bisherigen deutschen Adaptionen liefen.

Offiziell bestätigen wollte dies Sat.1 auf Anfrage von TV Wunschliste jedoch nicht. Stattdessen gibt sich der Sender recht verschlossen und antwortete: Wir pilotieren aktuell mehrere Shows für die Sat.1-Access und die Sat.1-Prime-Time. Welche Shows wir in Sat.1 ausstrahlen, werden wir rechtzeitig ankündigen.

"Deal or No Deal" lief in Deutschland erstmals 2004 unter dem Titel  "Der MillionenDeal" und wurde von Linda de Mol moderiert. Von 2005 bis 2008 präsentierte dann Guido Cantz die Sendung mit leicht verändertem Konzept unter dem Originaltitel "Deal or No Deal". Diese Version ist die in Deutschland langlebigste und auch bekannteste. Sie lief auf unterschiedlichen Sendeplätzen, sowohl unter der Woche zur Primetime als auch samstags am Vorabend um 19.15 Uhr.

Das Konzept: Zu Beginn sucht sich der Kandidat einen von 20 bzw. 26 Koffern aus, in dem sich ein bestimmter Geldbetrag befindet. Auch in den restlichen Koffern befinden sich unterschiedliche Geldbeträge - von 1 Cent bis 250.000 Euro. Der Spielverlauf besteht nun darin, dass alle restlichen Koffer vom Kandidaten nacheinander ausgewählt und geöffnet werden - in der Guido-Cantz-Variante übernahmen diese Aufgabe weibliche Models. Die Geldbeträge, die sich in den jeweiligen Koffern befinden, scheiden aus dem Spiel aus.

Nach einer bestimmten Anzahl an geöffneten Koffern macht der sogenannte Banker dem Kandidaten ein Angebot, mit einem bestimmten Betrag aus dem Spiel auszusteigen und somit auf den Betrag, der sich im anfangs gewählten Koffer befindet, zu verzichten. Die Höhe des jeweiligen Angebots richtet sich danach, welche Beträge noch im Spiel sind. Somit besteht das Ziel darin, möglichst Koffer mit kleinen Geldbeträgen zu erwischen - auch damit sich die Chance vergrößert, dass sich im ausgewählten Koffer eine hohe Summe befindet.

Nach einer mehrjährigen Pause kehrte das Format mit einer Neuauflage im Jahr 2014 zurück. Bis 2015 moderierte Wayne Carpendale zwei Staffeln lang die bislang letzte deutsche Version von  "Deal or No Deal", erneut mit einem leicht abgewandelten Konzept. Anstatt um Koffer wurde in dieser Variante um Boxen mit den Geldbeträgen gespielt. Geöffnet wurden diese zudem nicht mehr von Models, sondern von weiteren potenziellen Kandidaten, die im Laufe der Staffel die Chance hatten, selbst um Geld zu spielen.



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Leserkommentare

  • John Steed schrieb am 15.06.2026, 15.33 Uhr:
    Und wird dann nicht von Donald Trump moderiert?😂😂😂