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Darstellerin aus "Die Dinos", "Arrested Development", "Archer" wurde 80 Jahre alt
Jessica Walter als Maggie Doyle in "Jennifer Falls"
TV Land
Emmy-Preisträgerin Jessica Walter verstorben/TV Land

Die amerikanische Schauspielerin Jessica Walter ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das berichtet Deadline. Demnach ist sie am 24. März im Schlaf verstorben. Zum Schluss ihrer 60-jährigen Karriere war Walter mit  "Arrested Development" und als Sprecherin in  "Archer" präsent - von der Animationsserie steht noch eine letzte Staffel mit ihrer Beteiligung zur Veröffentlichung aus.

Eine Klammer um die Höhepunkte ihrer Karriere setzen vier Emmy-Nominierungen, die sie zwischen 1975 (für die Miniserie  "Amy Prentiss") bis 2005 (für "Arrested Development") erhielt - ihre erste Nominierung konnte sie in einen Sieg verwandeln.

Die 1941 in Brooklyn geborene Jessica Walter begann ihre Karriere auf den Theaterbühnen ihrer Heimatstadt New York City und konnte bereits damals eine Preis als Vielversprechendste Newcomerin erringen. Ihr Vater hatte als Musiker bei NBC gearbeitet, ihr Bruder wurde Autor für fiktionale Stoffe, später in dem Bereich auch Lehrer und Sachbuchautor ("Essentials of Screenwriting", 2010) sowie Fachmann im Rechtsbereich geistiges Eigentum.

In den 1960er- und 1970er-Jahren war Jessica Walter neben ihren Theaterrollen in zahlreichen Episodenrollen in Fernsehserien zu sehen, 1965 kam sie kurzzeitig zu einer Hauptrolle in der Gerichtsserie  "For the People", die aber nach einer Staffel eingestellt wurde.

Mit der Rolle als "Amy Prentiss" - die sie in  "Der Chef" begonnen hatte - setzte Walters dann ein erstes, großes Ausrufezeichen und spielte eine Polizistin, die als dienstälteste Kollegin qua Vorschrift überraschend auf den Posten als Chef aller Detectives von San Francisco nachrückt - sehr zum Missfallen vieler männlicher Kollegen. In den folgenden fünf Jahren brachten ihr Gastrollen in  "Die Straßen von San Francisco" und in  "Trapper John, M.D." als Ex-Ehefrau des Protagonisten zwei weitere Emmy-Nominierungen.

Mitte der 1980er begann Jessica Walter auch als Sprecherin in animierten Formaten. Ab 1991 lieh sie etwa Mutter Fran aus  "Die Dinos" die englische Originalstimme. Eine Hauptrolle in der Comedyserie  "Oh Baby" zur Jahrhundertwende bereitete den Weg zur Hauptrolle in "Arrested Development", wo Walter als eigenwillige Matriarchin Lucille Bluth brillierte.

Nachdem FOX die bei Kritikern verehrte, aber vom breiten Publikum verschmähte Serie eingestellt hatte, kam Walter noch zu größeren Rollen in  "90210",  "Saving Grace",  "Gravity" sowie Hauptrollen in den TV-Land-Comedys  "Retired at 35" und  "Jennifer Falls". Ab 2009 sprach Walter auch die Rolle als Mutter und durchtriebene Geheimdienstlerin Mallory Archer.

Zwischen 1966 und 1976 war Walter mit Theater-Regisseur Ross Bowman verheiratet, mit dem sie eine gemeinsame Tochter hat. Walters zweiter Ehemann war Ron Leibman, ein Autor und Schauspieler, der hierzulande vermutlich als Vater von Rachel in  "Friends" am bekanntesten ist. Leibman war 2019 nach 36 gemeinsamen Ehejahren mit Walter verstorben.

Stellvertretend für die zahllosen Würdigungen ihrer Schauspiel-Kollegen, Produzenten und Arbeitgeber bei den Sendern mag Ron Howard fungieren, der "Arrested Development" produzierte und in seinen Voice-Overn die Umtriebe der Bluth-Familie erzählte:


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