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Ende des Video-on-Demand-Dienstes Watchever ist bestätigt

Nun ist offiziell: Watchever wird Ende des Jahres 2016 seine Pforten schließen. Das war zwar bereits im Juli durch einen französischen Pressebericht durchgesickert, damals aber von der Mutterfirma Vivendi nicht kommentiert worden. Nun wurden die Abonnenten direkt benachrichtigt, dass es am 31. Dezember 2016 vorbei sein wird. Auch auf der Facebook-Seite des Anbieters wurde das Aus bestätigt. Neuanmeldungen sind nun nicht mehr möglich. Bei Abonnenten wird nach Watchever-Ankündigung letztmalig der November-Beitrag abgebucht, trotzdem können sie den Dienst auch bis zum Angebots-Ende nutzen.
Insgesamt war Watchever knapp vier Jahre online, im Januar 2013 war er gestartet - als erster Streamingdienst mit einem Paket-Angebot in Deutschland. Gegen die in den letzten Jahren gewachsene Konkurrenz von Netflix, Amazon Prime und maxdome war aber augenscheinlich kein Kraut gewachsen.
Von der Schließung betroffen sollen nach früheren Berichten 17 Mitarbeiter in Berlin sein, das rund 100-köpfige französische Entwicklerteam von Watchever sei hingegen nicht betroffen. Die Technik von Watchever soll künftig für andere Angebote genutzt werden. Ziel sei, in Zusammenarbeit mit dem italienischen Mediaset-Konzern von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi einen Netflix-Konkurrenten in Europa aufbauen. Aber auch Projekte im Musikbereich seien geplant. Details zu diesen Plänen sind auch weiterhin nicht bekannt.
2014 beauftragte Vivendi die US-Bank Merrill Lynch damit, einen Käufer für Watchever zu finden, doch die Suche blieb erfolglos. Im Vergleich zu Konkurrenzanbietern wie Amazon Prime, Netflix oder auch maxdome sei der Marktanteil von Watchever laut Branchenexperten nur äußerst gering.
Vor wenigen Monaten versuchte Watchever mit einem Relaunch und einer Neusortierung seines Angebots einen Neuanfang, der jedoch weitgehend unbemerkt blieb. In der Anfangszeit kündigte Watchever sogar eine eigenproduzierte Dramaserie an, doch aus diesen Plänen wurde letztendlich nichts. Das Watchever-Angebot umfasst eine ansehnliche Anzahl an Serien, Filmen und Shows, teilweise sogar als Deutschlandpremiere, wie etwa die französische Erfolgsserie
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Leserkommentare
User 124123 schrieb am 18.11.2016, 21.44 Uhr:
Die Technik von watchever war einfach Müll, ständige Aussetzer.
Da dürfen sie sich nicht wundern, wenn die Kunden davon laufen...Giovanni schrieb am 15.11.2016, 16.32 Uhr:
Und wie geht es Viewster? Der kleine Schweizer Anbieter hat klammheimlich vor wenigen Tagen alle Serien mit deutscher Synchronfassung entfernt. Im Anime-Bereich, der die letzten 2 Jahre das Flaggschriff war, gab es seit Jahresanfang gerade einmal 45 Minuten neues Material mit deutschen Untertiteln (+ verschiedene ältere Serien mit englischen Untertiteln). Dafür verschwinden immer mehr Inhalte auf nimmer Wiedersehen - häufig auch Exklusivtitel wie Sgt Frog (den auch kein US-Anbieter komplett hatte). Selbst "aktuelle Empfehlungen" auf deren Facebook-Seite sind immer öfter 404er Errors :(
Das Premium-Angebot wurde schon im März eingestellt (war aber nie in D verfügbar). Letzte positive Nachricht war der HTML5-Start im Mai...
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