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Fans von Originalversionen dürfen jubeln

Erst in der vergangenen Woche wurden die "Deutschen Synchronpreise" vergeben und damit Schauspieler und Sprecher geehrt, die mit ihrer Leistung ausländische Schauspieler bei uns erst verständlich machen. Genau diese Leistung könnte aber demnächst von deutlich weniger Zuschauern wahrgenommen werden. Denn wenn es nach dem Willen des Brüsseler EU-Parlaments geht, sollen alle fremdsprachigen Serien, Kino- und Fernsehfilme, die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen laufen, nur noch im Originalton und mit Untertiteln laufen.

Betroffen wären auch fremdsprachige Filmbeiträge, die z.B. in Nachrichtensendungen oder Magazinbeiträgen vorkommen. So müssten also auch Redebeiträge ausländischer Staatslenker mit Untertiteln versehen werden.

Das Europäische Parlament, das den Abgeordneten der EU-Kommission in Brüssel einen entsprechenden Antrag vorgelegt hat, will damit nicht nur das Erlernen von Fremdsprachen fördern, sondern verspricht sich davon vor allem einen Vorteil für Schwerhörige und Gehörlose. Jedoch wären durch diese Regelung dann wiederum Blinde und Analphabeten benachteiligt sowie Menschen, die Schwierigkeiten haben, den Geschehnissen auf dem Fernsehschirm zu folgen und gleichzeitig zu lesen, was gesprochen wird. Vor allem ältere Menschen dürften damit Probleme bekommen.

In Skandinavien, Holland und Belgien ist es schon immer üblich, fremdsprachige Filme in der Originalversion auszustrahlen und mit Untertiteln in der jeweiligen Landessprache zu versehen.

Privatsender sollen von der Regelung offenbar nicht betroffen sein. Es ist daher also auch nicht damit zu rechnen, dass die deutschen Synchronstudios stark darunter leiden würden, da demzufolge nur ausländische Fernsehfilme, die nicht im Privatfernsehen laufen, nicht synchronisiert würden. Serien und Spielfilme dürften in der Regel weiterhin synchronisiert werden, da diese ja auf verschiedenen Sendern ausgestrahlt werden und Spielfilme zuvor auch im Kino laufen.

Update/Korrektur, 10.4.:
Wie der Internetdienst "Heise Online" mitteilt, fordert die EU-Abgeordnete Lidia Joanna Geringer de Oedenberg in ihrer so genannten "schriftlichen Erklärung" nicht, generell die Synchronisation fremdsprachiger Filme und Filmbeiträge abzuschaffen, sondern lediglich eine (deaktivierbare) Untertitelung aller öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme. Es gehe darum, dass auch Taube und Schwerhörige Zugang zum vollständigen Programmangebot bekommen. Immerhin seien in Europa derzeit über 83 Millionen Menschen von einem vollständigen oder teilweisen Hörverlust betroffen.

Die Nachrichtenagentur AFP hatte die Sache offenbar ein wenig missverstanden. Bereits jetzt wird bei ARD und ZDF ein großer Teil des Programms per Videotext untertitelt und auch Live-Untertitelungen sind verstärkt geplant (wunschliste.de berichtete).


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Leserkommentare

  • Wolfgang K schrieb via tvforen.de am 14.04.2008, 16.12 Uhr:
    Wolfgang KGraureiher schrieb:
    >
    > Es ist bestimmt ein Wunschdenken einiger EU Parlamentarier,
    > das wir in der EU eine einheitliche Sprache hätten!
    >
    > ABER WELCHE !?!?


    Da gibt es bereits seit 121 Jahren eine [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Esperanto]*Vision*[/url]
  • Graureiher schrieb via tvforen.de am 14.04.2008, 16.01 Uhr:
    GraureiherEs ist bestimmt ein Wunschdenken einiger EU Parlamentarier, das wir in der EU eine einheitliche Sprache hätten!

    ABER WELCHE !?!?

    Englisch, da wären bestimmt die Franzosen erfreut.

    Aber zu dem Synchronisationsprblem, wie könnte man dies im EU Parlament lösen solange es keine Einheitssprache gibt die die Parlamntarier verstehen.

    Anstelle der Simultanübersetzung, jedem Abgeorneten seinen Monitor mit Untertietel, damit könnten ja in den Debatten die Abgeordnete auch Fremdsprachen lernen, wenn das Lesen der Untertietel zu anstrengend ist.

    Ich denke das wäre es zum Thema Synchronisieren.
  • MarkusA. schrieb via tvforen.de am 12.04.2008, 20.46 Uhr:
    MarkusA.Manche amerikanische Filme wären ohne die deutsche Synchronfassung nicht so erfolgreich. Man muss nur an die deutsche Stimme von Eddie Murphy denken oder an den Film, in dem Joseline Gassen ebenfalls mitwirkte, wo Bruce Willis von Thomas Gottschalk [i]synchronisiert[/i] wurde.
  • TVMaster74 schrieb via tvforen.de am 12.04.2008, 20.36 Uhr:
    TVMaster74Hallo !!!

    Ich mag die Stimme von Joseline Gassen besonders als Vivian Johnson in "Without a Trace"!!!

    Zum Thema Filme ohne Syncro, kann ich nur sagen, schaut euch die Serie "Die Zwei" im Orignal an!!! Gäääähhhhhnnnnnn :-((((

    Das grenzt an Körperverletzung, wenn man die geniale Arbeit von Rainer Brandt dagegen sieht!!!

    TVMaster74
  • MarkusA. schrieb via tvforen.de am 12.04.2008, 19.41 Uhr:
    MarkusA.Hallo,

    dann sage ich mal herzlich willkommen,

    Bette Midler, Ellen Barkin, Linda Hamilton, Linda Kozlowksi, Sally Field, Kirstie Alley, Geena Davis, Stefanie Powers, Kate Jackson und viele andere.

    [url=http://www.synchronkartei.de/?action=show&type=talker&id=191]Hier[/url] werden Sie geholfen!
  • Joselinegassen schrieb via tvforen.de am 12.04.2008, 17.38 Uhr:
    JoselinegassenHallo Freunde der synchronisierten Filme: Ich werde weiterhin ausländische Filme synchronisieren. Gibt doch heutzutage Möglichkeiten 2 Kanal-Töne zu schalten. Also was soll der Quatsch??? So manch ein(e) Film oder TV-Serie wird teilweise durch die deutsche Synchronisation sogar erheblich verbessert.
    Zum anderen bieten etliche Kinos Spielfilme im O-Ton an.
    Mit lieben Grüßen in die Runde
    Eure/Ihre Joseline Gassen (Schauspielerin und Synchronschauspielerin)
    Könnt mich ja mal googeln ... aus Jux!!!
  • xy schrieb via tvforen.de am 11.04.2008, 20.34 Uhr:
    xytelejunkie schrieb:
    >
    >
    > Ich wiederhole den Satz von Stefan Niggemeier und möchte das
    > dann auch so stehen lassen:
    >
    > Die Beklopptheit deutscher Medien ist grenzenlos...

    Den Satz verstehe ich als "Selbstironie". Das TV-Lexikon, an dem er mitgewirkt hat, ist auch nicht ganz fehlerlos. ;-)
    Das ist genauso, als wenn man mir über das Fernsehen klar machen wollte, wie bekloppt doch das Fernsehen ist.
  • telejunkie schrieb via tvforen.de am 11.04.2008, 11.45 Uhr:
    telejunkieJetzt will ich meinen Senf auch noch dazugeben:

    Nachdem ich gestern lange auf die Berichtigung dieser "Ente" gewartet habe, hat dann die Wunschliste am späten Nachmittag doch noch reagiert.

    Wie schon einige hier gesagt haben, man sollte erstmal sehr vorsichtig mit solchen Meldungen umgehen. Bildblog hatte den Fehler bereits um 15 Uhr korregiert. Wenn man sich selbst etwas die Mühe gemacht hätte und sich ein bisschen über das Thema informiert hätte, wäre man auf die eigentliche Meldung (Aussage) gestoßen.

    Schlimm in der Sache finde ich aber eigentlich dieses Scharz-Weiß-Denken (auch einiger Schreiber hier). Da kommen solche Aussagen wie: Die da oben in der EU... etc. etc.

    Ich bin kein Beamter oder vertrete auch keine Interessensgruppe, aber als mündiger Mensch, sollte man mit solchen Klischee-Aussagen etwas vorsichtiger umgehen. Solche Sprüche erwarte ich vielleicht von meiner 86 jährigen Tante.

    Mir stoßen solche Sprüche immer wieder auf. Die gehören vielleicht in Magazine wie Brisant & Co., aber bitte nicht auch noch hier. Menschen mit ein bisschen Verstand, sollten solche Aussagen nicht gebrauchen (müssen).


    Ich wiederhole den Satz von Stefan Niggemeier und möchte das dann auch so stehen lassen:

    Die Beklopptheit deutscher Medien ist grenzenlos...
  • MarkusA. schrieb via tvforen.de am 11.04.2008, 00.28 Uhr:
    MarkusA.Ohne [url=http://de.youtube.com/watch?v=5f-kqCKMtbc]Synchronisation[/url] sind Filme nur halb so schön.
  • papillon11 schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 19.53 Uhr:
    papillon11Autor: Dustin
    >Wer das behauptet hat in der Regel noch nicht wirklich viele Filme mit Untertiteln gesehen, meistens gar keinen.<


    Ich finde deine arrogante Art etwas misszuverstehen schon außergewöhnlich.

    Ich könnte nun giftig reagieren, versuch aber meine Contenance zu bewahren und halte meine Finger zurück.

    Ich sprach nicht von jungen, dynamischen, erfolgsorientierten Kerlen mit überdrehten Erwartungen, sondern ausschließlich von Menschen mit gewissen Problemen, die sich in einem Land mit 82 Mio. Einwohnern durchaus summieren könnten und diesbezüglich das Nachsehen (gehabt)hätten.

    Zum Glück ist das Thema nun ausdiskutiert...
  • ten schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 18.55 Uhr:
    tenLeo schrieb:
    >
    > Von wenigen Ausnahmen (wie Dir) abgesehen finden die
    > meisten Menschen Untertitel als sehr störend (schon, weil sie
    > nur eine komprimierte Fassung des Textes sind und oft zudem
    > ein Teil des Bildes verdecken).

    Gewöhnungssache. Die Skandinavier und Niederländer haben dadurch auf jedenfall einen Vorteil.

    > Ich schaue mir auch weiterhin gerne Originalfassungen an,
    > finde aber nicht, dass andere dazu gezwungen werden sollten,
    > nur weil ich halbwegs gut englisch verstehe ...

    Aus Kostengründen wäre das sehr spannend, eine Synchronisation braucht Zeit (es wird immer mehr geschuldert, eben weil man möglichst schnell sein will), Untertitel sind wesentlich preiswerter.

    Warum müssen Synchronisation in immer kürzer Zeit erstellt werden? Richtig, weil man befürchtet das sich die geneigte Kundschaft sonst anderweitig besorgt. Auch die Verschlüsselung von freiempfangbaren Fernsehsendern muss etwas mit dieser Angst zu tun haben, nicht zu letzt hat man den Regiocode auch in die neuen HD-Medien gerettet. Recht teure Maßnahmen für etwas was angeblich niemand will.
  • Leo schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 18.21 Uhr:
    LeoIst ja gut. Trotzdem wird's kein Verbot für Synchronisationen geben. Pech für Dich, die meisten anderen wird's freuen. Es bleibt einfach bei der Auswahl, die jeder heute schon hat: Wer die Originale sehen und hören will, kann sich die DVDs besorgen, wer das nicht möchte, hat auch weiterhin eine Chance, Filme unbeschwert zu genießen.

    Übrigens wäre ein solches Gebot definitiv das Aus für drittsprachige Filme gewesen (die es heute oft schon schwer haben). Wieviel Prozent der Bevölkerung verstehen schon italienisch, russisch, schwedisch oder indisch? Und wie gesagt: Von wenigen Ausnahmen (wie Dir) abgesehen finden die meisten Menschen Untertitel als sehr störend (schon, weil sie nur eine komprimierte Fassung des Textes sind und oft zudem ein Teil des Bildes verdecken).

    Ich schaue mir auch weiterhin gerne Originalfassungen an, finde aber nicht, dass andere dazu gezwungen werden sollten, nur weil ich halbwegs gut englisch verstehe ...
  • Dustin schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 17.11 Uhr:
    Dustinpapillon11 schrieb:
    >
    > Glaub ich dir gerne, bei kurzen Beiträgen oder Serien-
    > sofern er noch exzellent sieht.
    > Bei Spielfilmen ist das auf Dauer recht ermüden, vor allem
    > für Leute, die schlecht sehen und/oder Probleme beim Lesen
    > haben.

    Für Leute die schlecht sehen bzw. Probleme beim Lesen haben, ja, für die ist es anstrengend, für alle anderen nicht! Untertiel mitzulesen erfordert etwas Übung und die ersten paar Filme sind sicherlich ungewohnt, aber zu behaupten es wäre tatsächlich ermüdend ist schlicht und einfach falsch. Wer das behauptet hat in der Regel noch nicht wirklich viele Filme mit Untertiteln gesehen, meistens gar keinen.

    Nochmal zu meinem Opa, er hat ca. 2 Jahre vor seinem Tod noch DVDs entdeckt und hat sich eine Menge Filme mit Untertiteln angesehen, wenn es für ihn möglich war, dann sollten jüngere, gesündere Menschen erst recht kein Problem damit haben.
  • Leo schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 17.10 Uhr:
    LeoDiese Nachricht war offenbar ein Paradebeispiel dafür, dass etwas noch lange nicht wahr sein muss, nur weil es mehrere, eher als seriös geltende Medien nahezu gleichlautend melden. Es ist nämlich auch bei Spiegel, AFP, FAZ und Co. wie anderswo: Einer pinselt unselektiert und unrecherchiert beim andern ab.

    Dabei hätte man diese Meldung tatsächlich - so wie Lorbeer bereits in der Threaderöffnung schrieb - von vornherein gut und gern für einen Aprilscherz halten können.
  • xy schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 16.59 Uhr:
    xyStyxx schrieb:
    >
    >
    > Dieses "Synchronverbot" würde im digitalen Fernsehzeitalter
    > auch keinen Sinn machen. Es wäre eher ein Schritt zurück als
    > nach vorne.

    Rückschritte machen wir seit Jahren - von daher wäre es nichts Ungewöhnliches!
  • Styxx schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 16.40 Uhr:
    StyxxDieses "Synchronverbot" würde im digitalen Fernsehzeitalter auch keinen Sinn machen. Es wäre eher ein Schritt zurück als nach vorne.
  • TV Wunschliste schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 16.37 Uhr:
    TV WunschlisteUpdate, 10.4.:
    Wie der Internetdienst "Heise Online" mitteilt, fordert die EU-Abgeordnete Lidia Joanna Geringer de Oedenberg in ihrer so genannten "schriftlichen Erklärung" nicht, generell die Synchronisation fremdsprachiger Filme und Filmbeiträge abzuschaffen, sondern lediglich eine (deaktivierbare) Untertitelung aller öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme. Es gehe darum, dass auch Taube und Schwerhörige Zugang zum vollständigen Programmangebot bekommen. Immerhin seien in Europa derzeit über 83 Millionen Menschen von einem vollständigen oder teilweisen Hörverlust betroffen.

    Die Nachrichtenagentur AFP hatte die Sache offenbar ein wenig missverstanden. Bereits jetzt wird bei ARD und ZDF ein großer Teil des Programms per Videotext untertitelt und auch Live-Untertitelungen sind verstärkt geplant (wunschliste.de berichtete).

    10.04.2008 - Mario Müller/wunschliste.de
  • papillon11 schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 14.51 Uhr:
    papillon11>Autor: Dustin
    ...Mein Opa war praktisch taub, da hat die beste Synchro nichts genützt, für ihn wäre es ein Segen gewesen, hätte es mehr Untertitel gegeben.<

    Glaub ich dir gerne, bei kurzen Beiträgen oder Serien- sofern er noch exzellent sieht.
    Bei Spielfilmen ist das auf Dauer recht ermüden, vor allem für Leute, die schlecht sehen und/oder Probleme beim Lesen haben.
  • ftde schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 14.44 Uhr:
    ftdeEin sehr bissiger Kommentar zur Falschmeldung und ihrer Verbreitung ist beim Medienjournalisten Stefan Niggemeier zu lesen, der auch die Wunschliste angreift.
  • Darkness schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 14.28 Uhr:
    DarknessEin Schwachsinn...gibst es nicht andere Probleme zu lösen ...
    *scheiss EU*
  • Zoser schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 14.16 Uhr:
    ZoserAlso ich empfinde Untertitel als extrem störend, entweder konzentriere ich mich auf das Geschehen auf dem Bildschirm oder ich lese. Das heißt aber allerdings nicht, das ich was gegen Originalton hab, gibt es meiner Meinung nach in Deutschland wirklich viel zu wenig.

    "Früher" gab's das ja gelegentlich noch beim Zweikanalton, dann kann ich mir aussuchen wie ich es gerne hätte. Und wenn ich dann will, kann ich mir ja noch die Untertitel dazuschalten.
  • Dustin schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 13.35 Uhr:
    DustinZoser schrieb:
    >
    >
    > Schöne Theorie. Wenn ich dann also ein paar Stunden
    > italienische "Originalproduktionen" gucke, spreche ich
    > sicherlich auch bald fliessend italienisch.

    Ja, natürlich! Eine neue Sprache zu lernen ist ja auch überhaupt nichts anderes als einen Akzent einer Sprache verstehen zu lernen, die man bereits spricht.

    > Und zu den
    > Untertiteln, wenn ich lesen will (auch englisch oder
    > französisch) dann nehm ich mir ein Buch und schalte nicht den
    > Fernseher an, da will ich tatsächlich einfach entspannt
    > "berieselt" werden.

    Lesen ist nicht anstrengender als hören, um der Handlung folgen zu können muss man sich in beiden Fällen konzentrieren.
  • Anonymer Teilnehmer schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 13.31 Uhr:
    Anonymer Teilnehmerals Gehörloser würde ich das sehr begrüßen, es wird zu wenig untertitelt, vor allem bei Spielfilmen, welche auf der DVD-Fassung fast immer UT besitzen.

    Kritik in dem Punkt (wollte ich schonmal anbringen) bei den Privaten fehlt das meist völlig, obwohl das eigentlich kein Hit sein dürfte. Mal überraschen lassen.
  • Dustin schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 13.31 Uhr:
    DustinLeo schrieb:
    >
    > Dustin, das alles mag für Dich und mich gelten und vielleicht
    > sogar für die meisten hier im Forum. Was aber ist zum
    > Beispiel mit meinen Eltern? Beide sprechen keinerlei
    > Fremdsprachen, die haben schon unter diesem dämlichen
    > Deutsch-Englisch-Mischmasch heutzutage zu leiden. Und sie
    > sind beide über 70 und können nicht mehr perfekt sehen,
    > Untertitel lesen käme also - zumindest für meinen Vater -
    > nicht in Frage.
    >
    > Müssen die dann auf ihre alten Tage noch Englisch lernen,
    > oder haben sie künftig kein Recht mehr auf Nachrichten mit
    > Einblendungen aus dem Ausland? Oder auf einen englischen
    > Krimi, oder eine amerikanische Komödie? Frei nach dem Motto:
    > Über 70 reichen alte UFA-Filme, "Forsthaus Falkenau" und der
    > "Musikantenstadl" zur Unterhaltung?

    Für deine Eltern wäre es natürlich alles andere als optimal, trotzdem kann das kein Argument sein, denn solche Beispiele findet man für jede Seite. Mein Opa war praktisch taub, da hat die beste Synchro nichts genützt, für ihn wäre es ein Segen gewesen, hätte es mehr Untertitel gegeben.

    > Ich schaue mir englischsprachige Filme auch gern im Original
    > an (allerdings generell ohne Untertitel, die stören mich
    > nur), aber ich finde dieses generelle Motto "Nur weg mit den
    > Synchros, lernt gefälligst besser Englisch" ziemlich arrogant!

    Aber ist "Bloß kein Originalton, ich habe keine Lust zu lesen" nicht genau so arrogant?

    Das es prinzipiell kein Problem ist beweisen Länder in denen jetzt schon nicht synchronisiert wird, Untertitel mitzulesen ist einfach nur Übungssache, wenn man es ein paar mal gemacht hat, geht es wie von selbst, ob man 20 oder 70 ist spielt da keine Rolle.
  • Leo schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 13.23 Uhr:
    LeoNa also, das hört sich doch ganz vernünftig an. Man muss eben doch nicht immer alles für voll nehmen, was als "Skandal" durch die Presselandschaft geht.
  • jeanyfan schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 13.12 Uhr:
    jeanyfanDiese Einstellung ist wiederum okay. Sicherlich muss nicht alles untertitelt werden (Fußballspiele kann man auch ohne Ton problemlos ansehen).
    Aber dass man Filme, Serien, Dokus etc. untertitelt, ist ja eigentlich keine große Sache. Auf den Film-DVDs sind die Untertitel meist mit drauf (können also prinzipiell genutzt werden), und auch die meisten TV-Serien werden soweit ich weiß untertitelt ausgestrahlt. Bei Dokus würde es ja auch reichen, das ganze mit dem Wichtigsten sinngemäß zu untertiteln.

    Von einem Synchronverbot hielte ich jedoch überhaupt nichts. Erstens finde ich Untertitelungen nicht besonders ansprechend, weil es doch zu einer gewissen Weise den Film "versaut". Dann finde ich es immer schwieriger, einem nichtdeutschsprachigen Film zu folgen als einem deutschsprachigen. Und wenn ich zur Entspannung mal einen Film sehen möchte, ist es mir ganz recht, dass es eine deutsche Synchronisation gibt.
  • turnstile67 schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 12.56 Uhr:
    turnstile67@Stitch:

    >>wer kann denn gleichzeitig englisch hören und deutsch lesen, doch wohl nur übersetzer<<

    Einfacher ist, den englischen UT zum englischen O-Ton mitlaufen zu lassen.

    Gruß
  • ftde schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 11.49 Uhr:
    ftdeENTWARNUNG: Es ist so wie ich oben schon vermutet habe: in der Erklärung ist von O-Ton und Synchronisationsverbot überhaupt keine Rede.

    Aus einem weiteren Artikel dazu:

    Auf Rückfrage von heise online erklärte der deutsche Presseattaché des EU-Parlaments Jens Pottharst nun jedoch, dass es in der sogenannten "schriftlichen Erklärung" der Abgeordneten Lidia Joanna Geringer de Oedenberg lediglich um die (deaktivierbare) Untertitelung aller öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme in der EU ginge. Tatsächlich wird in der Erklärung, die heise online vorliegt, lediglich die Ansicht vertreten, dass die Untertitelung aller öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme in der EU unerlässlich ist, um zu gewährleisten, dass alle Zuschauer, einschließlich der Tauben und der Schwerhörigen, Zugang zum vollständigen Programmangebot haben. In Europa sind derzeit über 83 Millionen Menschen von einem vollständigen oder teilweisen Hörverlust betroffen; dieses Problem wird sich in der alternden europäischen Bevölkerung noch weiter verschärfen.

    Quelle: heise online
  • TV Wunschliste schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 11.03 Uhr:
    TV WunschlisteErst in der vergangenen Woche wurden die "Deutschen Synchronpreise" vergeben und damit Schauspieler und Sprecher geehrt, die mit ihrer Leistung ausländische Schauspieler bei uns erst verständlich machen. Genau diese Leistung könnte aber demnächst von deutlich weniger Zuschauern wahrgenommen werden. Denn wenn es nach dem Willen des Brüsseler EU-Parlaments geht, sollen alle fremdsprachigen Serien, Kino- und Fernsehfilme, die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen laufen, nur noch im Originalton und mit Untertiteln laufen.

    Betroffen wären auch fremdsprachige Filmbeiträge, die z.B. in Nachrichtensendungen oder Magazinbeiträgen vorkommen. So müssten also auch Redebeiträge ausländischer Staatslenker mit Untertiteln versehen werden.

    Das Europäische Parlament, das den Abgeordneten der EU-Kommission in Brüssel einen entsprechenden Antrag vorgelegt hat, will damit nicht nur das Erlernen von Fremdsprachen fördern, sondern verspricht sich davon vor allem einen Vorteil für Schwerhörige und Gehörlose. Jedoch wären durch diese Regelung dann wiederum Blinde und Analphabeten benachteiligt sowie Menschen, die Schwierigkeiten haben, den Geschehnissen auf dem Fernsehschirm zu folgen und gleichzeitig zu lesen, was gesprochen wird. Vor allem ältere Menschen dürften damit Probleme bekommen.

    In Skandinavien, Holland und Belgien ist es schon immer üblich, fremdsprachige Filme in der Originalversion auszustrahlen und mit Untertiteln in der jeweiligen Landessprache zu versehen.

    Privatsender sollen von der Regelung offenbar nicht betroffen sein. Es ist daher also auch nicht damit zu rechnen, dass die deutschen Synchronstudios stark darunter leiden würden, da demzufolge nur ausländische Fernsehfilme, die nicht im Privatfernsehen laufen, nicht synchronisiert würden. Serien und Spielfilme dürften in der Regel weiterhin synchronisiert werden, da diese ja auf verschiedenen Sendern ausgestrahlt werden und Spielfilme zuvor auch im Kino laufen.

    10.04.2008 - Mario Müller/wunschliste.de
    Quelle: Spiegel Online;

    http://www.wunschliste.de/index.pl?news&newsid=2927
  • Tim1979 schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 10.50 Uhr:
    Tim1979Da halte ich gar nichts von.
    1. Muss man sich dann mehr auf den Text als auf das Geschehen im Bild konzentrieren.
    2. Werden Kinder total ausgegrenzt. Selbst ein Grundschüler wird doch schwerlich in der Lage sein, einen kompletten Film in hohem Tempo "mitzulesen". Die EU beweist sich wieder einmal als äußerst realitätsfremd.
  • Zoser schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 10.01 Uhr:
    ZoserDustin schrieb:
    >
    > Lorbeer schrieb:
    > >
    > > Ich arbeite seit vielen Jahren im TV Geschäft und sehe oft
    > > Produktionen in den Originalsprachen - da kann man oft genug
    > > hören, was sich so z.B. die Canadier unter französisch
    > > verstehen - oder die Australier unter englisch - echt
    > > gewöhnungsbedürftig.
    >
    > Echt lehrreich! Zum verstehen gäbe es immer noch Untertitel
    > und an Akzente gewöhnt man sich ruckzuck, es ist wirklich
    > keine große Sache Australier zu verstehen, wenn man sie mal
    > ein paar Stunden gehört hat.

    Schöne Theorie. Wenn ich dann also ein paar Stunden italienische "Originalproduktionen" gucke, spreche ich sicherlich auch bald fliessend italienisch. Und zu den Untertiteln, wenn ich lesen will (auch englisch oder französisch) dann nehm ich mir ein Buch und schalte nicht den Fernseher an, da will ich tatsächlich einfach entspannt "berieselt" werden.
  • ten schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 09.38 Uhr:
    tenPilch schrieb:
    >
    > Abgesehen davon hängen auch viele Arbeitsplätze im
    > Synchronbereich daran - nicht nur in D sondern auch in z.B.
    > Frankreich, Spanien, Italien. Aus all diesen klassischen
    > Synchro-Ländern wird es massiven Widerstand geben.

    Man hätte die Technik eher nutzen können, hat man aber nicht.
  • Stitch79 schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 09.34 Uhr:
    Stitch79wer originalton haben will, soll sich die dvds der serien holen...

    ich hab mir mehrmals 24 auf englisch angetan - aber nur weil ich sie vorher auf deutsch sah. sonst hätt ich keinen ton verstanden. und grad bei solchen serien kann man ja nicht dauernd auf die utnertitel gucken, da wird man ja irre. kann man ja gleich textfernsehen einführen.

    wenn, dann zweikanalton einführen, dann kann sich jeder die sprache aussuchen die er will!

    ausserdem: die utnertitel von filmen sind doch arg gekürzt, ich hab letztens spasseshalber bei "30 über nacht" den untertitel dazu geschaltet (ich hoffe es war der film!) - und fand das SEHR anstrengend! und ziemlich gekürzt.

    wer kann denn gleichzeitig englisch hören und deutsch lesen, doch wohl nur übersetzer...
  • LouZipher schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 07.25 Uhr:
    LouZipherAha, ein Schelm, wer da nicht an Lobbyismus denkt; wieder eine Quelle für Videoaufnahmen weniger. Überhaupt; heute kann ich sagen; ich hätte es Euch ja gleich gesagt - daß das so kommen würde, diese elende Bevormundung durch EU in allen Bereichen.
    EU - nein danke. Denn dort wie hier, alles "Erreichte" erreicht den Bürger nicht, wenn es positiv sein würde ...
  • Pilch schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 07.24 Uhr:
    PilchAbgesehen davon hängen auch viele Arbeitsplätze im Synchronbereich daran - nicht nur in D sondern auch in z.B. Frankreich, Spanien, Italien. Aus all diesen klassischen Synchro-Ländern wird es massiven Widerstand geben.
  • Pilch schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 07.12 Uhr:
    PilchEine mögliche Folge wäre, daß die Quoten für US-Serien und Filme bei den Privaten drastisch einbrechen würden und diese immer mehr verdrängt werden durch billige Eigenproduktionen - nicht nur dt. Serien sondern auch mehr Doku-Soaps, Gameshows, Talkshows usw. Für die ÖR's sind die US-Serien ebenfalls zu teuer geworden - deswegen laufen auch dort kaum noch welche.
  • Leo schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 01.44 Uhr:
    LeoDustin, das alles mag für Dich und mich gelten und vielleicht sogar für die meisten hier im Forum. Was aber ist zum Beispiel mit meinen Eltern? Beide sprechen keinerlei Fremdsprachen, die haben schon unter diesem dämlichen Deutsch-Englisch-Mischmasch heutzutage zu leiden. Und sie sind beide über 70 und können nicht mehr perfekt sehen, Untertitel lesen käme also - zumindest für meinen Vater - nicht in Frage.

    Müssen die dann auf ihre alten Tage noch Englisch lernen, oder haben sie künftig kein Recht mehr auf Nachrichten mit Einblendungen aus dem Ausland? Oder auf einen englischen Krimi, oder eine amerikanische Komödie? Frei nach dem Motto: Über 70 reichen alte UFA-Filme, "Forsthaus Falkenau" und der "Musikantenstadl" zur Unterhaltung?

    Ich schaue mir englischsprachige Filme auch gern im Original an (allerdings generell ohne Untertitel, die stören mich nur), aber ich finde dieses generelle Motto "Nur weg mit den Synchros, lernt gefälligst besser Englisch" ziemlich arrogant!
  • Lorbeer schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 01.28 Uhr:
    LorbeerJa ja - :-)) das geht schon langsam ins Ohr

    ich habe mir mal ein paar dutzend Folgen von "Home and away" hintereinanderweg angetan.
    Und auch diese Knastserie ( weiß leider nicht mehr den Titel ) die als
    Vorlage für RTL benutzt wurde.

    Aber wer sieht sich schon so etwas "stundenlang" an ?

    Auch nett - die klassischen englischen Serien mit dem traditionellen
    Cockney oder Midlands Akzent....
  • Dustin schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 01.06 Uhr:
    DustinLorbeer schrieb:
    >
    > Ich arbeite seit vielen Jahren im TV Geschäft und sehe oft
    > Produktionen in den Originalsprachen - da kann man oft genug
    > hören, was sich so z.B. die Canadier unter französisch
    > verstehen - oder die Australier unter englisch - echt
    > gewöhnungsbedürftig.

    Echt lehrreich! Zum verstehen gäbe es immer noch Untertitel und an Akzente gewöhnt man sich ruckzuck, es ist wirklich keine große Sache Australier zu verstehen, wenn man sie mal ein paar Stunden gehört hat.
  • MarkusA. schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 01.06 Uhr:
    MarkusA.Seid ihr euch im klaren, was das im Endeffekt bedeutet?

    Mehr deutsche Eigenproduktionen!
  • Lorbeer schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 01.03 Uhr:
    LorbeerPrima Idee !

    Man denke nur an die blitzschnellen Dialoge bei Dr House - da kommt man
    ja auf deutsch kaum mit.

    Und schon mal daran gedacht, daß es nicht nur englische / amerikanische
    TV Sendungen gibt ?

    Bei den Filmen aus Italien, Spanien, Frankreich, Schweden, Russland sollte man dann auch spitze Öhrchen machen.

    Ich arbeite seit vielen Jahren im TV Geschäft und sehe oft Produktionen in den Originalsprachen - da kann man oft genug hören, was sich so z.B. die Canadier unter französisch verstehen - oder die Australier unter englisch - echt gewöhnungsbedürftig.
  • Dustin schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 00.56 Uhr:
    DustinMarkusA. schrieb:
    >
    > Sind wir denn in Holland?

    Wenn wir es wären, könnten ne Menge Deutsche wahrscheinlich wesentlich besser englisch. Synchros abzuschaffen und alles zu untertiteln wäre ideal, aber bitte generell, nicht nur bei den ÖRs.
  • MarkusA. schrieb via tvforen.de am 10.04.2008, 00.46 Uhr:
    MarkusA.Ich denke, es reicht, dass auf Arte der eine oder andere französische Film im Original mit Untertitel ausgestrahlt wird. Aber alles im Originalton finde ich ein bißchen zu viel zugemutet. Sind wir denn in Holland?
  • ten schrieb via tvforen.de am 09.04.2008, 23.52 Uhr:
    tenftde schrieb:
    >
    > Wenn wird
    > er wohl dazu verdonnert werden sowas als optionalen Dienst
    > über Videotext (und Zweikanalton, wenn es denn doch immer
    > noch auch um den O-Ton gehen sollte) und entsprechende
    > digitale Zusatzdienste anzubieten.

    Dann bitte auch die Privaten. Die Idee an sich ist gut.
  • ftde schrieb via tvforen.de am 09.04.2008, 23.19 Uhr:
    ftdeEine andere Meldung dazu:

    Brüssel (AP) Das Europaparlament will Untertitel für alle Sendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Die EU-Kommission solle einen entsprechenden Gesetzesvorschlag vorlegen, forderte das Parlament am Mittwoch in einer von 427 der 785 Abgeordneten unterzeichneten Resolution. Zur Begründung erklärte das Parlament, mehr als 83 Millionen EU-Bürger seien schwerhörig oder taub. Dieses Problem werde sich wegen des demographischen Wandels noch verschärfen. Zudem könnten Untertitel auch das Erlernen von Fremdsprachen fördern, heißt es in der rechtlich unverbindlichen Erklärung.

    Quelle: PR-Inside.com

    Mein Eindruck - und der mag mich trügen - ist dass ein Erzwingen von Originalton zwar auch eine Intention der ursprünglichen Initiative war, aber im Parlament nicht mehrheitsfähig war und deshalb gestrichen wurde. Nun geht es wohl nur noch um die Untertitel, die wohl aber auch bei Auschnitten in der Landessprache gezeigt werden soll.

    Wie aus der Meldung aber auch deutlich wird, kann aber ohnehin nur die EU-Kommission so ein Gesetz verfassen und beschließen, was letztlich daraus wird ist also noch völlig offen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die öffentlich-rechtlichen dazu gezwungen werden die Titel im Hauptbild zu senden oder gar nur O-Ton zu senden. Wenn wird er wohl dazu verdonnert werden sowas als optionalen Dienst über Videotext (und Zweikanalton, wenn es denn doch immer noch auch um den O-Ton gehen sollte) und entsprechende digitale Zusatzdienste anzubieten.
  • Anonymer Teilnehmer schrieb via tvforen.de am 09.04.2008, 23.10 Uhr:
    Anonymer TeilnehmerIch finde man sollte die Pauseclowns vom Lobbyisteverein EU einfach ignorieren.
    Eigentlich itst sie ja inzwischen überflüssig geworden. Sie hat unsere Autobahnen durch die Transitlkw unbenutzbar gemacht und die Elendsgewinnler- und Kapitalverschiebwährung hat ihr Ziele - Kaufkraftverlust und Gewinnmaximierung für Konzerne auch erreicht.
  • Lorbeer schrieb via tvforen.de am 09.04.2008, 22.39 Uhr:
    Lorbeerok ok ...

    Wer halt die Spiegel nicht mag....

    Man sehe bitte auch bei AFP - oder die FAZ - oder die WAZ oder N24.
  • Leo schrieb via tvforen.de am 09.04.2008, 22.26 Uhr:
    LeoIch bezweifle sehr ernsthaft, dass die EU hier irgendeine Regelungsberechtigung hat. Möglicherweise wird hier nur ein Einspruch irgendeiner kleinen Fraktion zum Gesetzesentwurf aufgebläht.

    Der Spiegel-Artikel enthält keinerlei genauen Daten, und die Formulierung "wenn es nach dem Willen des Europaparlaments geht, sollen ... bald ..." klingt mir sehr nach "Redakteurs-Lyrik" ...

    Man kann von Aust halten, was man will, aber ich finde, seit der weg ist, lässt die journalistische Qualität des Spiegels arg nach.
  • addi schrieb via tvforen.de am 09.04.2008, 22.26 Uhr:
    addioh man eu-abgeordneter müßte man sein *träum*
  • Tommy*Tulpe schrieb via tvforen.de am 09.04.2008, 22.16 Uhr:
    Tommy*TulpeDie Idioten im Europaparlament sollten sich um die wichtigen Sachen im Leben kümmern. Ein Grund mehr, die nächste Europawahl zu boykottieren!