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"Game of Thrones": Ilyn-Payn-Darsteller Wilko Johnson verstorben

Der Musiker Wilko Johnson ist am Montag im Alter von 75 Jahren einem Krebseiden erlegen. Das haben heute seine Pressevertreter über Twitter bekannt gegeben. Johnson, der vor allem für seine lange musikalische Karriere bekannt war, stand einmal auch als Schauspieler vor der Kamera und porträtierte im Fantasy-Epos
Ilyn Payn war unter den Targaryen die Zunge brutal entfernt worden, weswegen er nicht sprach, aber mit seinen eindringlichen Blicken einzuschüchtern wusste. Er ist es in der ersten Staffel auch, der das Todesurteil von Joffrey an Ned Stark vollstreckt. Während die Figur des Ilyn Payn in den Romanen eine illustre und langfristig eine Rolle spielt (er steht auch auf Aryas "Todesliste"), wurde der Charakter in der Serie nur in den ersten beiden Staffeln von Johnson gespielt: Denn der war bereits vor Beginn der dritten Staffel, im Jahr 2013 mit einem schweren und als unheilbar eingeschätztem Krebseiden diagnostiziert worden.
Johnson hatte zunächst auf eine Chemotherapie verzichtet, da die Ärzte ihm weniger als ein Jahr Lebenserwartung gegeben hatten, und wollte lieber auf eine Abschiedstournee geben. Neue Hoffnung kam durch eine verbesserte Diagnose, die einen weniger aggressiven Krebstyp fand: Eine radikale Operation konnte so einen anfangs nicht für möglich gehaltenen Heilungserfolg bringen, der ihm letztendlich zehn weitere Lebensjahre verschaffte. In die Serie kehrte Johnson aber nicht mehr zurück.
Johnson wurde 1947 in Essex in England geboren, machte später seinen Abschluss in Englisch und bereiste Indien. 1965 erwarb er seine erste Gitarre. In den 1970ern spielte er in der Rock-Band Dr. Feelgood, überwarf sich aber mit den Kollegen und gründete 1977 Solid Senders und kurz danach The Wilko Johnson Band. Über Jahrzehnte wirkte Johnson in der Musikbranche in diversen Bands und Kollaborationen.
Der Musiker war seit seit 2004 verwitwet - er hatte bereits als Teenager seine Jugendfreundin geheiratet - und hinterlässt zwei erwachsene Söhne.
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von Bernd Krannich

















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