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"Lovecraft Country": Michael K. Williams im Alter von 54 Jahren verstorben

Der amerikanische Charakterdarsteller Michael K. Williams ist überraschend im Alter von 54 Jahren verstorben. Nach übereinstimmenden Presseberichten wurde Williams in seiner Wohnung tot aufgefunden, nachdem er durch Familienmitglieder einige Zeit nicht erreicht werden konnte. Williams galt in den USA als herausragender Charakterdarsteller, der in den vergangenen 20 Jahren von
"The Wire"-Kollege Wendell Pierce lobte den Verstorbenen in einer kurzen Würdigung, dass es Williams' Gabe war, mit seinem Schauspiel Außenseitern eine Menschlichkeit zu geben, deren Anerkennung ihnen ansonsten in unserer Kultur verwehrt bliebe.
Äußerlich war eine lange Narbe am Kopf das Markenzeichen des 1966 in Brooklyn, New York City geborenen Schauspielers. Nach eigenen Angaben hatte er sie sich in einer Schlägerei als junger Erwachsener zugezogen. Sie verhalf ihm demnach frühzeitig zu zahlreichen Rollen, in denen die Narbe auf den ersten Blick verdeutlichte, dass man einen Charakter vor sich hatte, der auf die eine oder andere Weise Gewalt erlebt hatte.
Im Jahr 2002 begann der ungekrönte Siegeszug von Williams mit der Rolle als effizienter, mörderischer, homosexueller Drogendealer Omar Little in der HBO-Serie "The Wire" - Darsteller wie Serie blieben zur Zeit der Ausstrahlung größere Ehrungen verwehrt, aber auch 15 Jahre nach dem Serienende findet das Format immer neue Zuschauer, die in ihr eine der besten Serien überhaupt sehen, nicht zuletzt dank Williams.
An "The Wire" schlossen sich die Actionserie
Zunächst stand bei HBO jedoch noch die zweite große Serie mit Williams an,
Neben der Satire
In seinen Auftritten zeigte Williams immer wieder seine Vielseitigkeit: Neben den zahlreichen ernsten Rollen war er etwa auch als Sprecher in der animierten Netflix-Comedyserie
Seine letzte große Rolle ist nun die als Montrose Freeman in "Lovecraft Country" geworden, der anfangs verschwundene Vater des Protagonisten Atticus (Jonathan Majors): Die Serie zeichnet die Suche des Sohns und den dabei erlebten irdischen wie übernatürlichen Horror nach. Nach vier bisher ohne Auszeichnung gebliebenen Emmy-Nominierungen sind im Vorfeld der in zwei Wochen vergebenen Emmy Awards 2021 Williams große Chancen auf eine Auszeichnung als bester Nebendarsteller gegeben (der Zeitraum zur Stimmabgabe für die diesjährigen Emmys lief bereits Ende August aus).
In den zahllosen Würdigungen, die von ehemaligen Schauspiel-Kollegen und den Produzenten von Williams' Serien etwa bei Twitter veröffentlicht wurden, wurden neben dem herausragenden Talent des Schauspielers auch sein sanftes Auftreten und seine Qualitäten als Mitmensch hervorgehoben.
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