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"neoManiacs": Anarchische ZDFneo-Sketchcomedy mit TVLab-Gewinnern ab heute

30.03.2017, 14.00 Uhr - Glenn Riedmeier/TV Wunschliste in National
Comedy aus Psychiatrie mit Lars Fricke, AlexiBexi, Ooobacht und Michael Schulte
Petra Mayer, Alexander Böhm, Nils Kuphal, Lars Fricke und Michael Schulte sind die "neoManiacs"
Bild: ZDF/Lea Dinger
"neoManiacs": Anarchische ZDFneo-Sketchcomedy mit TVLab-Gewinnern ab heute/Bild: ZDF/Lea Dinger

Im vergangenen Jahr verzichtete ZDFneo auf sein "TVLab", doch immerhin blieb der Spartensender nicht völlig untätig und spendierte den Gewinnern von 2015 ein eigenes Format, das es ab heute (30. März) mit einiger Verzögerung auch auf den TV-Bildschirm schafft: Die anarchische Sketchcomedy "neoManiacs" ist am späten Donnerstagabend zu sehen. Insgesamt drei halbstündige Folgen werden jeweils im Anschluss an das "Neo Magazin Royale" um 23.00 Uhr gezeigt.

Die vier YouTuber Lars Fricke ("SceneTake TV"), Alexander "AlexiBexi" Böhm, Petra "Ooobacht" Meyer und Michael Schulte (bekannt aus "The Voice of Germany") gewannen als "Team DWING" ("Das Web ist nicht genug") das "TVLab 2015" und haben zusammen mit Regisseur Michael "Hilli" Hildebrandt diese Sketchcomedy entwickelt.

Die Haupthandlungsort der Serie ist eine Psychiatrie. Für den Schauspieler Lars (Lars Fricke) lief es immer schlechter, so dass er sich verzweifelt zum Schein in die Nervenheilanstalt einliefern ließ. Doch schon bald muss er feststellen, dass der größte Irre der Anstaltsleiter selbst ist: Dr. Mankow. Er sammelt Neurosen wie andere Sticker. Für Lars steht fest: Ihm bleibt nur die Flucht und dazu benötigt er Gleichgesinnte. Die Rahmenhandlung ist durchsetzt mit Sketchen und immer wieder mündet eine Bemerkung oder ein Erlebnis in einer Fantasie, einem wahnsinnigen Dialog oder einer skurrilen Rückblende.

Trailer:

Insgesamt ist "neoManiacs" keine Serie im herkömmlichen Sinne, sondern mehr ein wilder, temporeicher Ritt durch Geschmacks- und Humorgrenzen. Das Sketchformat ist sicherlich nichts für jedermann, aber wer eine Ader für anarchische Comedy und überdrehte Parodien diverser TV-Genres hat, sollte einen Blick riskieren. "neoManiacs" erinnert stilistisch an Produktionen des britischen Jugendsenders BBC three, die sich ebenfalls durch surreale und schräge Inhalte abseits des Mainstreams auszeichnen. Neben den Hauptdarstellern treten in dem Format weitere Internet-Stars wie Joyce Ilg, MrTrashpack oder Joey's Jungle auf. Als Produzentin fungierte Sarah Kübler von HitchOn, Idee und Setting stammen von Daniel Gatzke. Als Appetitmacher wurden einzelne Sketche schon vorab auf dem zugehörigen YouTube-Channel veröffentlicht. Zusätzlich gibt es eine sogenannte "Scripted Surreality" zum Format. Über mehrere Wochen hinweg erschien eine Making-of-Reihe, bei der sich in die üblichen Bilder und Geschichten vom Set eine ganz eigene Handlung einschleicht, die genau wie die Serie die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn abtastet.

Für das ZDF stellt "neoManiacs" den Versuch des schwierigen Spagats zwischen dem "alten Medium Fernsehen" und dem "neuen Medium Internet" dar. Der zuständige ZDF-Redakteur Roman Beuler hatte während der Produktion des sogenannte Hybrid-Formats die Erkenntnis, dass sich Inhalte für diese angeblich zwei getrennten Welten gar nicht so sehr voneinander unterscheiden und sich eher ergänzen als gegeneinander antreten sollten. "Ob ein Sketch funktioniert oder die Pointe sitzt, hängt nicht vom Medium ab", stellt er klar. Und was ist der Reiz für die YouTube-Stars, ins "altmodische Fernsehen" zu gehen? "Es ist natürlich die Chance, eine größere Reichweite und ein anderes Publikum zu erreichen. Bei YouTube sind eben vor allem die ganz jungen Menschen unterwegs", gibt Hauptdarsteller Lars Fricke zu. YouTuber und TV-Moderator Daniele Rizzo ergänzt, dass es für die meisten Endnutzer in der heutigen Zeit ohnehin keine Rolle mehr spielen würde, ob sie sich gerade Inhalte von klassischen Fernsehsendern oder Online-Produktionen anschauen - schließlich würde beides zunehmend auf Smartphones oder Tablets konsumiert. Bleibt zu hoffen, dass die Trennung zwischen Fernsehen und Internet, die gerade in den Köpfen deutscher TV-Macher überwiegend noch vorherrscht, ebenso bald verschwimmt.


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