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Netflix versucht mit neuer Meryl-Streep-Serie den Ruf aufzubessern

von Ralf Döbele in News national
(07.04.2026, 14.49 Uhr)
Adaption des Romans "Die Korrekturen" von Jonathan Franzen
Meryl Streep in "Only Murders in the Building"
Hulu
Netflix versucht mit neuer Meryl-Streep-Serie den Ruf aufzubessern/Hulu

Mit einem prominenten Namen baut Netflix seine Prestige-Offensive weiter aus. Der Streamingdienst hat sich die Literaturverfilmung  "The Corrections" gesichert und der Serie direkt eine Bestellung erteilt. Angeführt wird die Adaption des Romans "Die Korrekturen" von Jonathan Franzen durch niemand Geringere als Meryl Streep.

Inhaltlich erzählt "The Corrections" die Geschichte einer dysfunktionalen Familie aus dem Mittleren Westen der USA. Drei erwachsene Geschwister kämpfen mit gescheiterten Lebensentwürfen, während ihre Mutter Enid - gespielt von Streep - verzweifelt versucht, die Familie ein letztes Mal zu Weihnachten zusammenzubringen.

Die Romanvorlage wurde mit dem National Book Award ausgezeichnet und gilt als eine der prägenden Familiengeschichten der frühen 2000er Jahre. Franzen selbst wird für das Drehbuch verantwortlich zeichnen. Regie bei allen Episoden führt Oscar-Preisträger Cord Jefferson, der zuletzt mit dem Film  "Amerikanische Fiktion" für Aufmerksamkeit sorgte. Produziert wird das Projekt von Paramount Television Studios.

Bereits Anfang der 2010er Jahre war eine Adaption von "Die Korrekturen" bei HBO im Gespräch gewesen. Doch aus dem Projekt, für das unter anderem Ewan McGregor gehandelt worden war, wurde letztendlich nichts. Damals war der Pilot bei den HBO-Verantwortlichen nicht auf Gegenliebe gestoßen.

Für Netflix ist die Verpflichtung von Meryl Streep für das neue Serienprojekt Teil einer strategischen Neuausrichtung, mit der man in Zukunft inhaltlich hochwertigere Formate mit bekannten Stars an den Start schicken will, um den angekratzten Ruf aufzupolieren - dafür hat man bei Netflix sogar eine eigene Abteilung gegründet. So sicherte sich der Streamer zuletzt bereits Projekte mit Aaron Taylor-Johnson oder Adam Driver nach Bieterwettstreiten (TV Wunschliste berichtete).



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