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Nielsen könnte VoD-Streams ohne Anbieter-Zustimmung erfassen

19.11.2014, 10.17 Uhr - Bernd Krannich/TV Wunschliste in Medien
Video-on-Demand-Quoten von Netflix & Co. bald verfügbar?
Bild: Nielsen Media Research
Nielsen könnte VoD-Streams ohne Anbieter-Zustimmung erfassen/Bild: Nielsen Media Research

Die US-amerikanische Fernsehbranche befindet sich derzeit durch das Anwachsen des Subscription-Video-on-Demand-Sektors (SVoD) anscheinend in einer Umbruchphase. Da aber etwa Netflix und Amazon keine Daten über die Abrufzahlen ihrer Paketangebote veröffentlichen, ist es schwer abzuschätzen, welchen Einfluss der dortige (werbefreie) Konsum auf die Einschaltquoten der werbefinanzierten Fernsehausstrahlungen hat. Insbesondere steht im Raum, dass die Serienproduzenten ihr eigenes Geschäftsmodell untergraben haben und der Verkauf von Rechten an SVoD-Dienste letztendlich in der Regel mehr Geld bei anderen Verwertungswegen kosten, als sie dort einbringen.

Diese Hypothese liegt durch das zeitgleiche Aufkommen von SVoD und Einbrechen von Einschaltquoten - gerade in den für die Einnahmen wichtigen Werbepausen - nahe. Mangels Abrufzahlen von den SVoD-Diensten ist sie aber schwer zu untermauern.

Genau genommen werden derzeit nämlich die sogenannten C3-Quoten für die Abrechnung von Werbung in den USA verwendet. C3 beschreibt diejenigen Zuschauer, die eine Werbepause in einer Sendung (C für Commercial) binnen drei Tagen nach der Ausstrahlung gesehen haben. Verständlicher Weise werden die C3 Quoten von den Sendern nicht öffentlich gemacht.

Nielsen hat nun einen Weg gefunden, den Abruf von Inhalten über Subscription-Video-on-Demand-Dienste auf Fersehgeräten mit dem Quotenmessgerät Nielsen-Meter nachzuvollziehen. Dazu müssen lediglich die Audiosignale auf dem Gerät mit Daten abgeglichen werden, die man von den serienproduzierenden Studios erhalten will.

In dem Fall wären die Produktionsstudios die Kunden von Nielsen und könnten so nachvollziehen, welchen Einfluss die Lizenzierung von Serien an SVoD-Dienste auf die Konsumwege hat.

Im Hintergrund steht auch, dass nach dem aktuellen Geschäftsmodell amerikanischer Fernsehserien der Sender mit den Erstausstrahlungsrechten mindestens 50 Prozent des Produktionsbudgets zur Verfügung stellt. Wenn den Sendern die Zuschauer weglaufen - etwa weil die später bei ihrem SVoD-Anbieter die Folgen ohne Werbepausen schauen wollen - kommen von dort auch geringere Investitionen für neue Serienprojekte. Bis zu 40 Prozent der US-Haushalte sollen über ein SVoD-Abonnement verfügen.

Daneben gehören die meisten Produktionsstudios auch Medienkonglomeraten an, zu denen auch die großen US-Sender gehören.

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