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Pay-TV-Branche sieht sich vor "goldener Zukunft"

08.07.2014, 14.34 Uhr - Michael Brandes/TV Wunschliste in Medien
Sender erwarten rasanten Abo-Anstieg
Bild: Logo
Pay-TV-Branche sieht sich vor "goldener Zukunft"/Bild: Logo

Die deutsche Pay-TV-Branche sieht sich einer "goldenen Zukunft" entgegenstreben. In einem Pressegespräch stellte der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) heute in München die Eigenstudie "Pay-TV in Deutschland 2014" vor. Angesichts steigender Abo- und Umsatzzahlen zogen die Teilnehmer eine positive Bilanz.

Laut Studie stiegen die Pay-TV- und Video-on-Demand-Umsätze in Deutschland von 1,84 Milliarden Euro im Jahr 2012 um 11,4 Prozent auf 2,05 Milliarden Euro im Jahr 2013. Österreich und die Schweiz mitgerechnet, haben sich die Umsätze auf rund 2,2 Milliarden Euro erhöht. Für 2014 prognostiziert der VPRT einen Anstieg des Umsatzvolumens um zehn bis 15 Prozent auf rund 2,3 Milliarden Euro in Deutschland und rund 2,5 Milliarden Euro im deutschsprachigen Raum.

Der Anstieg basiert insbesondere auf Abonnentenwachstum der Pay-TV-Sender und -Plattformen. Laut der Studie ist die Zahl der Pay-TV-Abonnements in den vergangenen fünf Jahren um fast 50 Prozent auf 6,4 Millionen zum Jahresende 2013 angestiegen. Hinzu kommen rund 700.000 Abos in der Schweiz und Österreich.

Bei den Einschaltquoten gibt es allerdings noch Luft nach oben: Der durchschnittliche Zuschauermarktanteil betrug bei der Gesamtzahl aller Haushalte in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 2,2 Prozent. Wenn lediglich die Haushalte mit Pay-TV-Abo gezählt werden, kommt immerhin ein Marktanteil von 14,7 Prozent zustande. Zur Zeit sind in Deutschland 88 Pay-TV-Programme abonnierbar, davon 73 in HD.

"Für die kommenden Jahre erwarten wir eine anhaltende Wachstums- und Innovationsdynamik im Pay-TV- und Paid-VoD-Segment, ebenso wie im Bereich der werbefinanzierten TV- und VoD-Angebote. Damit könnten wir auch in Deutschland vor einem neuen goldenen TV-Zeitalter stehen", bilanziert Frank Giersberg, Leiter Marktentwicklung im VPRT. Rund 800 Millionen Euro wurden nach VPRT-Schätzung im Jahr 2013 in das Programm investiert. Laut VPRT ist das gestiegene Zuschauerinteresse neben einer großen inhaltlichen Vielfalt auch auf dessen einfache technische Zugänglichkeit zurückzuführen. Abonnenten könnten ihre Programme "in bester Qualität und gemäß ihrer individuellen Vorlieben und Bedürfnisse empfangen: Linear oder non-linear, zuhause auf dem großen Bildschirm oder unterwegs auf ihren mobilen Geräten".

Die Zukunftsprognosen der Sendervertreter fallen ausgesprochen rosig aus. Zwar fehlt es dem deutschen Pay-TV weiterhin an hochwertigen Eigenproduktionen insbesondere im fiktionalen Bereich, dennoch zieht Marcus Ammon von Sky schon jetzt einen gewagten Vergleich zur HBO-Ära: "Das vielgelobte 'Goldene Zeitalter' des Fernsehens ist längst kein US-amerikanisches Phänomen mehr: Auch in Deutschland und Österreich verändert sich die TV-Landschaft rasant - maßgeblich aufgrund des Programmangebots und der Innovationen der hiesigen Pay-TV-Anbieter."

Hannes Heyelmann, Geschäftsführer von Turner Broadcasting System, ist sogar davon überzeugt, "dass die Zahl der Pay-TV-Abonnenten im deutschsprachigen Raum bis 2020 auf über zehn Millionen ansteigen wird". Katharina Behrends, Geschäftsführerin von NBC Universal Global Networks Deutschland glaubt, "dass in wenigen Jahren jeder dritte Zuschauer ein Pay-TV-Abonnent sein wird".


Zuschauermarktanteile 2013 (nur Pay-TV-Haushalte):

Sky Bundesliga 2,3 %
Sky Sport 2,3 %
13th Street 2,2 %
Syfy 1,1 %
Sky Krimi 1,o %
TNT Serie 0,9 %
Sky Cinema 0,8 %
Heimatkanal 0,8 %
Sky Action 0,6 %
Sky Nostalgie 0,6 %
Romance 0,5 %
Fox Channel 0,5 %
National Geographic 0,5 %
Sky Cinema +24 0,4 %
TNT Film 0,4 %
Sky Hits 0,4 %
Sky Cinema +24 0,4 %
History 0,3 %
Sky Comedy 0,3 %
NatGeo Wild 0,3 %
Goldstar TV 0,2 %
Sky Emotion 0,2 %
Motorvision TV 0,1 %
Sky Atlantic 0,1 %

(Quelle: Studie "Pay-TV in Deutschland 2014". Aufgeführt ist der Kreis der AGF-lizensierten und somit zur Auswertung freigegebenen Pay-TV-Sender.)

Leserkommentare

  • SAS Prinz Malko schrieb via tvforen.de am 11.07.2014, 11.19 Uhr:
    SAS Prinz MalkoIch weiss, worauf du anspielst, aber hier ging es um die zusätzlichen TV-Kosten.....die GEZ bezahlen die Franzosen auch noch hinzu. Nur wir hier in Luxemburg haben das Privileg, keine zu zahlen brauchen, weil wir kein oeffentliches-rechtliches Fernsehen haben. RTL (das auch die luxemburger Programme hat) ist privat. 2-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.14 11:21.
  • DHahne schrieb via tvforen.de am 10.07.2014, 13.23 Uhr:
    DHahneDie Fussball-WM gibt es in Deutschland nur im ÖR Pay-TV.
  • SAS Prinz Malko schrieb via tvforen.de am 10.07.2014, 13.19 Uhr:
    SAS Prinz MalkoDas Pay-TV in deutschland wird ewig gebremst werden durch das große angebot an Free-TV in Deutschland, und auch , weil dort das Free-TV noch die Main-Events hat. ZB Musste man in FRankreich Pay-TV haben, um alle Spiele der Fussball-WM zu sehen, Fussballspiele der Ligue1 gibt es gar keine auf free-tv, auch gar keine Championsleague !!!!! Das sind alles Sachen, die man irgendwie in deutschland noch auf dem free-TV verfolgen kann, wenn auch nicht ganz....
  • Helmprobst schrieb via tvforen.de am 08.07.2014, 18.36 Uhr:
    HelmprobstDa scheint man beim VPRT aber andere Sender empfangen zu können als ich. Ich habe SKY gekündigt, da auf sämtlichen SKY-Sendern keine einzige (!) Sitcom zu sehen ist - mein Lieblingsgenre. Und bei TNT Serie und FOX werden "Roseanne" und die "Cosby Show" brutal geschnitten (Abspann weg, Bildinformationen fehlen durch 'Quetschung' auf 16:9), andere Serien laufen zum Großteil kostenlos auch bei Pro7 und RTL Nitro. Unter inhaltlicher Vielfalt verstehe ich was anderes: unverstümmelte Klassiker & exklusive Angebote! Stimmt. Aber dann hätte man Farbe bekennen müssen und "Die Harald Schmidt Show" nicht einfach absetzen dürfen. Ein Festhalten daran wäre - Quoten hin, Quoten her - ein erster Schritt in diese Richtung gewesen, dass sich PAY-TV mit qualitativ guten Eigenproduktionen einen Namen gemacht hätte. Dafür muss man aber Geld ins Programm investieren, auch wenn nicht gleich Millionen einschalten. In Amerika - was ja als Referenzbeispiel angeführt wurde - dauerte es zum Teil auch Jahre, bis sich Eigenproduktionen gerechnet haben. Man hatte aber aus Imagegründen versucht, ein anspruchsvolles Programmangebot aufzubauen, das sich vom Mainstream abhebt. In Deutschland mache ich jedoch die gegenteilige Beobachtung: viele Pay-TV-Sender (TNT Serie, Fox usw.) scheinen sich bewusst an der Machart der Privatsender zu orientieren und deren schlechte Angewohnheiten (Doppel- und Dreifachfolgen; Pop-Up-Einblendungen; weggeschnittene Abspänne) zu kopieren. Gegenwärtig versucht Pay-TV also nicht, eine echte Alternative zu sein, sondern nur den Markt mit kleinen, farblosen "Me Too"-Sendern zu überschwemmen. Schade, dass scheinbar auch noch viele Leute bereit sind, dafür zu bezahlen...
  • Paula Tracy schrieb via tvforen.de am 08.07.2014, 15.51 Uhr:
    Paula TracyDass Sport führt, hätte ich jetzt nicht gedacht. Auch, dass 13th Street so einen hohen Anteil hat ... Andererseits sind die ja nicht nur im Sky-Paket, sondern auch bei Kabel Deutschland und anderen regionalen Kabelgesellschaften enthalten - Syfy und Fox und die TNT-Sender aber auch. Nun ja, der Krimi ist nun mal der Deutschen Lieblingskind :-) Ich sehe 13th Street allerdings auch sehr gern und freue mich schon, dass ab der nächsten Woche die 19. Staffel "Law and Order" kommt. Fox hat es sich bei mir verdorben, nachdem es lange mein Lieblingssender war. Aber ständige Einblendungen und Kappen der Abspänne ist für mich ein Grund, das zu boykottieren (Ausnahmen bestätigen die Regel, bei Sachen wie "Nashville" mache ich schon mal eine Ausnahme). Syfy fängt jetzt auch schon mit den Einblendungen an, was ich sehr ärgerlich finde. Wo rangiert denn Kabel 1 Classics? Dürfte auch um die 1 % haben, da dies auch in vielen Paketen enthalten ist. Wo die RTL-Sender Crime und Passion, wo Sat1 Emotion? Vor einiger Zeit las ich mal, dass Sky Nostalgie der meistgesehene Sky-Sender sei. Dass Cinema den überholt hat, finde ich nicht verwunderlich. Aber Sky Krimi? Mit öden Wiederholungen der ÖR? Ganz falsch können ARD und ZDF mit ihren ewigen Krimiserien also doch nicht liegen.