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"Picard": Staffel zwei offiziell bestätigt, "Short Treks" bestätigen Angriff auf Mars

von Bernd Krannich in News international
(13.01.2020, 15.00 Uhr)
Episode "Children of Mars" mit kurzem Schlaglicht
"Star Trek: Picard"
Bild: CBS All Access
"Picard": Staffel zwei offiziell bestätigt, "Short Treks" bestätigen Angriff auf Mars/Bild: CBS All Access

In den USA haben sich am Sonntag die Macher von "Star Trek: Picard" der Presse gestellt. Dabei wurde auch offiziell bestätigt, dass die Serie von CBS All Access frühzeitig für eine zweite Staffel verlängert wurde.

Einerseits hatte man dafür vorsorglich schon einmal Unterlagen für ein Steuer-Förderungsprogramm eingereicht - und mit 20,45 Millionen Dollar an potentiellen Steuererstattungen die in Kalifornien bisher höchste Förderung für eine Serienstaffel erhalten. Daneben fasst Julie McNamara vom Streaminganbieter zusammen: "Die Energie und die Vorfreude rund um die Premiere von 'Star Trek: Picard' ist um eine satte Größenordnung stärker als das, was wir alle bei CBS All Access uns erhofft hatten."

Noch ist unklar, wann und mit wie vielen Folgen es dann mit den Abenteuern von Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) weitergehen wird. Laut Deadline werde es aber wohl auf zehn weitere Episoden (so wie Staffel eins) hinauslaufen, die ungefähr in einem Jahr veröffentlicht würden.

Insgesamt erscheint eine frühzeitige Verlängerung auch kein großes Risiko. Da die Produzenten der Serie sich auch weiterhin in Geheimhaltung üben, wurde inhaltlich nur wenig Neues bekannt.

Franchise-Chef Alex Kurtzman beleuchtete, dass man ursprünglich deutlich weniger alte "Raumschiff Enterprise"-Darsteller in die erste Staffel von "Picard" bringen wollte - doch Mitte der Handlung der ersten Staffel wurde den Autoren klar, dass sie für eine bestimmte Entwicklung einfach auf Picards alte Weggefährten Troi (Marina Sirtis) und Riker (Jonathan Frakes) zurückgreifen mussten, weil es organisch sei, dass sich Picard an sie wende.

So beantwortete Kurtzman auch die Frage nach einem möglichen Auftauchen von Worf (Michael Dorn): Die Figur sei sehr spannend, aber es müsse halt auch einen guten Grund in der Handlung für das Auftauchen geben.

Daneben versicherte Kurtzman, dass Worf gegebenenfalls sein altbekanntes Aussehen behielte und nicht auf das klingonische Äußere umgetrimmt würde, das "Star Trek: Discovery" eingeführt habe. Generell werde man Aliens in der aktuellen Phase des Franchise vielfältiger gestalten. So würde es in "Star Trek: Picard" recht unterschiedlich aussehende Romulaner geben, die eben aus verschiedenen Ecken des Reiches kämen.

Zum Wochenende wurde die "Star Trek: Short Treks"-Episode "Children of Mars" in den USA veröffentlicht, die vorab als mit "Star Trek: Picard" im Zusammenhang stehend angekündigt wurde.

Für die Handlung der Serie ist von Bedeutung, dass darin tatsächlich gezeigt wird, wie der Mars Ziel eines gewaltigen Angriffs mit planetenweiten Zerstörungen wird. Das war in einem früheren Picard-Trailer bereits angedeutet worden - Picard erlebte die Zerstörung eines "roten" Planeten augenscheinlich in einer Erinnerungs- oder Traumsequenz, während er im Voice-Over davon sprach, dass er mit vergangenen Geschehnissen hadert.

In "Children of Mars" stehen zwei Mädchen im Zentrum - die Außerirdische Kima und das Menschenmädchen Lil. Beide haben just erfahren, dass ihre Eltern wegen wichtiger Arbeiten auf dem Mars festgehalten werden und geplante Heimatbesuche anlässlich des First Contact Day streichen müssen - schon frühere Serien hatten etabliert, dass sich auf dem Mars große Werftanlagen für Raumschiffe befinden.

Der Kurzfilm zeigt im Wesentlichen die Eskalation des Streits: Die eine sorgt dafür, dass die andere das "Schul-Shuttle" verpasst und bringt die Zuspätkommerin dann auch noch gegenüber einer Lehrerin in Misskredit. Die revanchiert sich später in der Bibliothek mit Beinchenstellen, woraufhin es schließlich zu einer handfesten Prügelei der beiden kommt. Während beide daraufhin beim Nachsitzen gezeigt werden, werden ihre Lehrer durch Meldungen auf ihren Kommunikationsgeräten aufgeschreckt - und schließlich können die Mädchen und die Zuschauer einen Angriff auf dem Mars auf einem Infoschirm beobachten, bei dem es gewaltige Explosionen gibt.

Auf dem Infobildschirm ist danach auch Admiral Picard zu sehen, der diesen Angriff von Rogue Synths mit nach frühen Schätzungen 3000 Toten als "Devastating" kommentiert.

Kima und Lil im Vordergrund, Picard auf dem Bildschirm - CBS All Access
Kima und Lil im Vordergrund, Picard auf dem Bildschirm CBS All Access

Die nur knapp sechsminütige "Short Treks"-Folge endet damit, dass die beiden gerade noch zerstrittenen Mädchen einander langsam an den Händen fassen, während Tränen über ihre Gesichter laufen und sie sich an die letzten Interaktionen erinnern, die sie mit ihren Eltern hatten.

Die Form der Raumschiffe der Angreifer, dieser Rouge Synths ("verbrecherische, künstliche Lebensformen"), ähnelt auch der Form von Raumschiffen, die schon zuvor im "Picard"-Trailern zu sehen waren.


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Leserkommentare

  • Bernd_Redakteur schrieb am 13.01.2020, 19.09 Uhr:
    Bernd_Redakteur@Vritra: Die erste "Staffel" gibt es bei Netflix - 'versteckt' unter "Star Trek: Discovery" -> "Trailer und mehr", beginnend mit Runaway, vier Videos.

    Bei der zweiten Staffel gibt es noch keine Infos zu - da geht es ja in den ersten Folgen deutlich Richtung "Discovery", die letzte halt Richtung "Picard"
  • Vritra schrieb am 13.01.2020, 18.15 Uhr:
    VritraWeiß jemand, wo und wann diese Short Treks synchronisiert oder auch OV zu sehen sein werden? Die bisherigen Episoden sind ja weder bei Amazon, noch bei Netflix noch zu sehen.