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Upfronts 2016: US-MTV will wieder mehr auf Musik setzen

Der amerikanische Sender MTV hatte es in den letzten Jahren alles andere als leicht. Mehrere, durch jeweils neues Führungspersonal signalisierte Richtungsänderungen, generelle Probleme der Mutterfirma Viacom und auch die Gesundheit des großen alten Mannes im Hintergrund, Sumner Redstone, sorgten für Negativschlagzeilen. Im September trat Sean Atkins als neuer Senderchef an, der am gestrigen Donnerstag bei seiner ersten großen Programmpräsentation mehrere Richtungsänderungen vorgab.
Über die neuen fiktionalen Serien
Neben der Verlängerung von
Keine Neuigkeiten zu vermelden gab es zu
Neue Wettbewerbs-Formate und Doku-Soaps: Elf Unscripted-Formate
Bei den Neubestellungen an Unscripted-Formaten hat sich MTV ein Stück weit weg von den reißerischen, tabloidesken Formaten wie
Show-Gugu Mark Burnett (
Daneben hat MTV auch sein eigenes "Survival"-Format "Stranded With a Million Bucks" bestellt: Zehn Teilnehmer werden "nur in ihren Klamotten" und mit je einer (theoretischen) Million US-Dollar auf einer Insel ausgesetzt und müssen 40 Tage durchhalten; mit dem Geld lassen sich extrem überteuert Hilfsmittel nachkaufen, am Ende teilen sich die "Überlebenden" das übrig behaltene Geld als Gewinn.
Mit "MTV's The Investigation" springt der Sender auf den
Senderphilosophie von Sean Atkins
Grundsätzlich empfindet der neuen Senderchef Atkins die "Musik als Muse" seines Senders, wie er im Interview mit THR erläuterte. Daher versuche er auch, Musik wieder stärker mit ins Programm einzubeziehen (auch wenn sich MTV schon vor Jahren offiziell vom ursprünglichen Namen "Music Television" getrennt hat).
Zielpublikum sind die 12- bis 34-Jährigen, wobei der harte Kern der Anvisierten die die 18- bis 24-Jährigen seien. Generell summiert Atkins für die Projekte seines Senders, dass sie "mit der Stimme eines 21-Jährigen" sprechen sollen. Gemeint ist, dass in dem Alter viele junge Amerikaner diverse Erfahrungen erstmalig machen: Sie bringen ihr Studium am College zu Ende, suchen einen ersten Job, ziehen dafür in neue Städte oder zumindest in eine neue Wohnung - ihr Erwachsenenleben beginnt. Ein Bezug auf solche Erfahrungen spräche die meisten Zuschauer der Zielgruppe an.
Bei seinen Programmüberlegungen stellt Atkins den generellen Kampf um die Aufmerksamkeit der Zuschauer in den Vordergrund: Er sieht nicht unbedingt die anderen, auf ähnliche Zielgruppen ausgerichteten Fernsehsender wie Freeform als "Gegenspieler", sondern alle Unterhaltungsformen vom Videospiel, den digitalen sozialen Netzwerken und Kommunikationsformen bis hin zu YouTube und Netflix. All das seien für die junge Zielgruppe Alternativen zum "Fernseher einschalten, MTV schauen".
Entsprechend will Atkins das Ausbleiben von neuen Reality-Serien im Stil von "Teen Mom" auch nicht überbewertet wissen. Einerseits seien neue Formate solcher Couleur für das aktuell nachwachsende Publikum nicht mehr ganz so spannend, weil sie sich eben schon seit Jahren daran sattgesehen haben und die Klischees und Erzählweisen kennen. Die immer noch quotenstarken Formate im Programm werden aber weiter gepflegt, auch spätere Spin-Offs wolle er nicht ausschließen.
Neue fiktionale Projekte in Entwicklung
In Entwicklung befinden sich unter anderem: "305", eine Drama-Serie von Musikproduzent Pitbull über Miami; "Blooms", eine Drama-Serie über das Erwachsenwerden von Produzentin Drew Barrymore; "It's the Real", eine Comedy-Serie von John Legend über ein Hip-Hop-Duo bestehend aus zwei jüdischen Künstlern; "Pick Me Up", eine Comedy-Serie von Dave Becky über ein nichtsnutziges Geschwisterpaar; eine Serienumsetzung des Romans "99 Days" um eine junge Frau, die sich durch einen Seitensprung in ihrer Heimatstadt unmöglich gemacht hatte und nun mit einigem Abstand für die 99-tägigen Sommerferien zurückgekehrt ist.
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