Folgeninhalt
Die Stimmung ist angespannt, als das Binnenfrachtschiff "MS Gudrun" nach langer Fahrt vom Schwarzen Meer im Kölner Rheinhafen vor Anker geht. Gudrun Leibniz, Eigentümerin und Kapitänin des Schiffs, ist zutiefst misstrauisch gegenüber der jungen attraktiven Frau, die ihr Sohn Robert aus Odessa mitgebracht hat. Und Robert, der mit dreißig Jahren noch immer im Schatten seiner dominanten Mutter steht, ist zu schwach, um seine Irina vor seiner Mutter in Schutz zu nehmen. Dabei ist nicht einmal sicher, ob Irina Robert wirklich liebt: Im nächtlichen Hafen kommt es zu einer Szene zwischen Irina und dem russischen Maschinisten Lew, der wie ein Streit unter Liebenden wirkt. Am nächsten Tag wird Lews Leiche im Rhein gefunden. Panitz und die ehrgeizige Engels übernehmen den Fall. Schon bald deutet vieles darauf hin, dass Irina die Mörderin gewesen ist. Auch Gudrun Leibniz belastet die Ukrainerin schwer: Sie glaubt, dass Irina ihrem Sohn nur deshalb die große Liebe vorspielt, um ihn heiraten und in Deutschland bleiben zu können. Der eifersüchtige Maschinist hätte Irinas Pläne gefährden können. Nur Löwe scheint an die Unschuld der sympathischen Ukrainerin zu glauben und legt sich deshalb mit Engels an. Doch richtig Stress bekommt Löwe auf der Wache, als Irina in einem unbewachten Moment flieht. Während die Spurensicherung auf der "MS Gudrun" weiterhin nach dem Tatwerkzeug sucht, beginnt nun die Fahndung nach Irina. Doch die sucht ausgerechnet bei Löwe Unterschlupf. Löwe weiß, dass sie die erschöpfte Irina unmöglich länger in ihrer Wohnung behalten kann. Aber als sie wenige Stunden später mit der Ukrainerin in der Wache erscheint, scheint ein Disziplinarverfahren für Löwe schon unabwendbar. Doch einer hat sich von Löwes Zweifeln anstecken lassen und weitergeforscht: Panitz. Im Leichenschauhaus findet er schließlich bei Lews Leiche ein Indiz, das Irina entlastet. Damit rücken Gudrun und ihr Sohn erneut ins Visier der Kripo: Tatsächlich war es Robert, der Lew im Affekt umbrachte, weil er fürchtete, seine erste richtige Freundin an einen anderen zu verlieren. Gudrun weiß, dass ihr Sohn im Gefängnis landet, wenn sie nicht vor der Spurensicherung das Tatwerkzeug findet, das im riesigen Laderaum der "MS Gudrun" inmitten der Kohleberge verloren gegangen ist. Als Richter und Gerlach im Hotel auftauchen, um die beiden Verdächtigen abzuholen, ist Gudrun schon weg. Während einer Verfolgungsjagd zum Hafen und auf dem fahrenden Schiff gerät Richter in Lebensgefahr, denn Gudrun ist bereit, das Schiff gegen einen Brückenpfeiler laufen zu lassen, um das Tatwerkzeug gemeinsam mit der "MS Gudrun" im Rhein zu versenken. Nur Van Ecks Einsatz ist es zu verdanken, dass es nicht zur Katastrophe auf dem Rhein kommt. Als Gudrun zur Wache gebracht wird, hat Robert seine Tat inzwischen gestanden.
(RTL)





