Vom 8. bis zum 16. Jahrhundert praktizierten die Chachapoya in den nordperuanischen Anden einen außergewöhnlichen Totenkult: Hier wurden rätselhafte Sarkophage entdeckt, sowie in den Fels gebaute Mausoleen und darin Hunderte perfekt erhaltene Mumien.
Peter Eeckhout (re.) und Laïla Nehme (li.) auf der Ausgrabungsstätte der antiken Stadt Hegra, die einst von den Nabatäern und den Thamud bewohnt wurde.
In Französisch-Guayana weisen Archäologen nun nach, dass das Amazonasbecken in Wirklichkeit gar nicht so unberührt war. Ihre Forschungen haben ergeben, dass das Gebiet dicht besiedelt war, und zwar von Menschen, die das Land bestellt und genutzt haben.
Peter Eeckhout ist mit der Archäologin Luisa Fernanda Herrera unterwegs: Sie entdeckte 1976 die legendäre Stadt und konnte erste Einblicke in die bis dahin weitgehend unbekannte Kultur der Tairona geben.
Die ständige Anwesenheit von 30 Soldaten der kolumbianischen Armee hat eine Wiederaufnahme der Ausgrabungen ermöglicht. Täglich fördern die Wissenschaftler neue Informationen über die verlorene Stadt zutage.
Peter Eeckhout (re.) begleitet Pieter Jolly (li.) zu einer besonders schwer zugänglichen San-Felszeichnung 150 Kilometer nordwestlich des Drakensberg-Parks. Seit 20 Jahren erforscht der Archäologe an der Universität Kapstadt die Mischwesen auf den Felsen.
Berauscht von seinem Fund, folgt Arthur Evans seiner Fantasie. Er will dem Palast Leben einhauchen und befiehlt die Rekonstruktion. In den 1920er Jahren lässt er große Teile der Anlage mit Hilfe eines damals sehr beliebten Materials wiederaufbauen: Beton.
Die größten Plattformen auf dem Gipfel des Berges dienten Versammlungen in der verlorenen Stadt. Es handelt sich um große Flächen von circa 400 Quadratmetern.
Die peruanische Archäologin Sonia Guillén zeigt Peter Eeckhout eine der über 200 außerordentlich gut erhaltenen Mumien, die 1997 in mehreren Mausoleen nahe des Kondorsees entdeckt wurden und heute im Museum von Leymebamba aufbewahrt werden.