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Bares für Rares Österreich
A, 2019–

90 Fans- Serienwertung0 37923noch keine Wertungeigene: –
Bares für Rares Österreich Episodenguide
- Zeichenerklärung:
S Staffel E Episode Stream im TV
Staffel 4
- 17.401Folge 17Mit einem Motorrad kommt Herbert Binder aus Retz zu "Bares für Rares Österreich". Das Gefährt bringt Altwarenexperten Mario Hämmerle zum Staunen. Der Experte stellt fest, dass es sich hierbei um ein sehr seltenes Modell des deutschen Motorrad- und Büromaschinenherstellers Triumph aus dem Jahr 1954 handelt. Es ist der Fahrzeugtyp 350er "Boss" und dies ist auch an der Auspuffanlage gut zu erkennen, die zur Geräuschdämmung, genannt Blase oder Birne, beiträgt. Leopold Schwaiger aus Bad Hall war selbst als Antiquitätenhändler tätig und bringt daher ein besonders prunkvolles Objekt mit. Kunsthistoriker Constantin Staus-Rausch, nimmt das sakrale Stück genau unter die Lupe. Es handelt es sich hierbei nämlich um keinen Hausaltar, wie vom Verkäufer vermutet, sondern um ein sogenanntes Reliquiar. Hier wurden Reliquien zur Präsentation untergebracht, genauer gesagt irdische Überreste von Heiligen sowie Gegenstände religiöser Verehrung.Original: ServusTV, 20.09.2020
- 18.402Folge 18Michael und Daniela Dangl aus Niederösterreich verbringen nicht nur gerne ihren Urlaub unter Palmen, sondern bieten auch eine Palme zum Verkauf an. Es handelt sich um eine ca. 40 kg schwere Stehlampe aus Messing, die das Ehepaar mit einem neu gekauften Haus mitübernommen hat. Der Kunstexperte Constantin Staus-Rausch staunt nicht schlecht, als er diese Designikone der Innenarchitekturfirma "Maison Jansen" aus den 1970er Jahren zu Gesicht bekommt. Der pensionierte Grafikdesigner und Kamerasammler Hans Past aus Wien übergibt geheimnisvolle Schachteln an den Experten für alles Alte und Rare, Mario Hämmerle. In der Originalschachtel befindet sich eine Minicord Kamera der Wiener Firma C.P.Goerz. Eine ähnliche Art von Kamera der gleichen Firma wurde um 1951 mit 8.000 Stück limitiert auf den Markt gebracht. Eine Beschreibung, verschiedene Linsen und der automatische Filmzähler machen die Kamera für Liebhaber und Sammler besonders attraktiv.Original: ServusTV, 27.09.2020
- 19.403Folge 19Ursprünglich wollte Filmrequisiteurin Agnes Rettenbacher aus Wien die Beine der mitgebrachten Turngeräte abmontieren und Möbelstücke daraus machen. Leider fehlte ihr die Zeit dafür und nun möchte sie das Pauschenpferd sowie den Sprungbock veräußern. Altwarenexperte Mario Hämmerle begutachtet die Sportgeräte und hat einiges darüber zu erzählen: Hergestellt wurde das Pauschenpferd in der Gerätefabrik "Wünsche & Co in Kemnitz O.L. Turngeräte", ca. in den 1970er Jahren. Der Sprungbock wurde von der Firma Mitufa mit Sitz in Röttenbach, nördlich von Nürnberg in Deutschland, hergestellt. Die Reisebürobesitzerin Brigitte Stiglmayr aus Wien bringt ein rares Schmuckstück mit, das sie gegen Bares eintauschen möchte. Die Gemmologin und Schmuckexpertin Gabriela Breisach erstellt für die Dame ein Gutachten. Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um ein Weißgoldarmband mit 25 Rubinen. Es besteht aus sieben mattierten Omega-Ketten, die beweglich nebeneinander liegen und im Mittelstück sowie an der Steck-Schließe mit einem Sicherungsverschluss zusammengeführt werden.Original: ServusTV, 04.10.2020
- 20.404Folge 20Der pensionierte Gastronom und Hobbyjäger Günther Hussl aus Wien hat ein besonderes Liebhaberstück geerbt – einen Bronzehirsch. Kunstexperte Prof. Erich Tromayer schätzt die Bronze um 1900 ein und hebt den äußerst guten Zustand des Objekts hervor. Signiert wurde der Bronzehirsch von Hans Müller (1873 – 1937), einem Wiener Bildhauer, der zu Lebzeiten auch viele Skulpturen im öffentlichen Raum sowie Grabdenkmäler gefertigt hatte. Hergestellt wurde eine Sandform, die mit Wachs ausgegossen und dann mit flüssiger Bronze gefüllt wurde. Die erklärt auch, warum es keine Auskunft über eine genaue Stückzahl gibt, da jede Sandform neu produziert worden ist. Die Wienerin Irma Oswald bringt ein besonderes Stück Papier zu „Bares für Rares Österreich“. Das Poster, welches von einem österreichischen Künstler gestaltet und auch signiert wurde, hatte Irma jahrelang aufbewahrt. Mario Hämmerle, der Experte für Altwaren und Kuriositäten, bringt die Fakten auf den Tisch und erklärt, dass es sich dabei um eine Arbeit von Helmut Leherbauer handelt, der vor allem durch die Wiener Schule des Phantastischen Realismus weite Bekanntheitsgrade erlangt hatte. Das Plakat trägt ein Motiv der Olympischen Spiele, welche 1976 in Innsbruck stattfanden.Original: ServusTV, 11.10.2020
- 21.405Folge 21Die Schriftstellerin Olivia Martin-Ghanal aus Bregenz hat ein ganz besonderes Stück mitgebracht. Das ehemalige Kindermädchen durfte königliche Kinder hüten und bekam dafür ein spezielles Abschiedsgeschenk. Der Experte für Altwaren- und Raritäten, Mario Hämmerle, kann kaum fassen, was er da in den Händen halten darf. Es handelt sich um eine Schmuckdose der königlichen Familie Windsor. Das Geschenk wurde als Dank an Frau Martin-Ghanal persönlich von Lady Di überreicht. Die Dose stammt von der Firma Halcyon Days aus England. Es handelt sich um eine recht einfache Arbeit, aber es sieht dennoch sehr schön aus. Das Email und die Fassung, wie auch die Verpackung ist makellos. Der leidenschaftliche Sammler Bernhard Rzehorskas aus Oberwaltersdorf in Niederösterreich möchte sich von einem stolzen Sammlerstück verabschieden: eine Kaminuhr. Kunstexperte Prof Erich Tromayer sieht sich die Uhr genauer an. Es handelt sich um eine Alabasta-Uhr mit einer Allegorie auf eine Hochzeit. Sie stammt vom berühmten Uhrmacher Philipp Fertbauer. Er war bereits in jungen Jahren der Stadtuhrmacher Wiens. Das Ziffernblatt ist in perfektem Zustand und auch die restliche Uhr mit den Figuren ist in einem sehr guten Zustand. Bis auf eine restaurierte Hand und dem nicht mehr originalen hinteren Deckel, ist die Kaminuhr ein sehr schönes Stück.Original: ServusTV, 18.10.2020
- 22.406Folge 22Eva Venier aus Tirol bringt eine Miniatur des Wiener Kochbuchs zu "Bares für Rares Österreich". Die österreichischen Rezepte in Form eines Kettenanhängers wird Expertin Gabriela Breisach genau unter die Lupe nehmen. Das Kochbuch ist schon über 100 Jahre alt. Es stammt ungefähr von 1900 bis 1905. Verwendet werden kann das Buch auch noch, allerdings mit Gebrauch einer Lupe. Ob die vielen süßen und salzigen Rezepte den Händlern das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen wird? Der Niederösterreicher Walter Neubacher bringt eine elegante Dame zu "Bares für Rares Österreich". Sie stammt aus dem Hause Goldscheider und wird vom Experten für Antiquitäten und Kunstgegenstände Constantin Staus-Rausch begutachtet. Der Experte ist von der Tänzerin im Stil der 20er-Jahre mit dem Namen "Faszination" begeistert. Nicht nur der Name Goldscheider, unter dem sie hergestellt wurde, sondern auch der Künstler der Figur ist prominent. Die schöne Dame stammt nämlich aus den Händen des Künstlers Wilhelm Tomasch aus den 1930er-Jahren.Original: ServusTV, 25.10.2020
- 23.407Folge 23Gerald Rattensberger aus Niedernsill im schönen Pinzgau hat etwas Traditionelles aus seiner Heimat zu "Bares für Rares Österreich" mitgebracht. Die beiden Trachtenhüte samt Schürzen stammen ursprünglich von der Großmutter von Gerald Rattensbergers Frau. Nun will das Paar in die Südsteiermark übersiedeln und findet die Trachtenstücke doch zu schade um sie wegzuwerfen. Von Altwarenexperte Mario Hämmerle erhofft sich der Pinzgauer noch ein paar bislang unbekannte Informationen über die Geschichte und Herkunft der Hüte. Anhand der Form und Materialien kann der Experte erkennen, dass diese Stücke etwa vor hundert Jahren schon im Pinzgauer Land getragen wurden. Der Oberösterreicher Rudolf Fürster bringt einen Uhrenring mit zu "Bares für Rares Österreich". Für das Erbstück hat er keine Verwendung und der Freund, dem der Ring einst gehörte war ein großer Fan der Sendung. Die Expertin für Schmuck und Edelsteine Gabriela Breisach nimmt das funkelnde Stück mit Inhalt genau unter die Lupe. Der Ring wurde aus Silber gefertigt und mit 36 Pyrit-Rauten und einem grünen Imitationsstein besetzt. Wenn man den kleinen Deckel aufklappt, kommt das Ziffernblatt einer kleinen Uhr mit Handaufzug zum Vorschein.Original: ServusTV, 01.11.2020
- 24.408Folge 24Motorradmechaniker Wolfgang Ertl aus Wien kommt mit einem sehr ausgefallenen Gefährt vor die "Bares für Rares Österreich" Halle. Es handelt sich dabei um ein Showauto eines Zirkusclowns, das der 56-Jährige vor einiger Zeit erstand. Die Begeisterung von Willi Gabalier und dem Experten Mario Hämmerle ist nahezu grenzenlos. Das Fahrzeug besitzt sogar einen Elektromotor, eine eingebaute Dusche, ein WC kann leuchten und hupen und vieles mehr. Alfred Hrdlicka gilt als einer der wichtigsten bildenden Künstler der österreichischen Nachkriegsgeschichte. Umso spektakulärer ist es, dass eines seiner frühen Werke aus den 1950ern auf dem Expertentisch von Constantin Staus-Rausch landet. Die Wienerin Dagmar Rauscher hatte die Bronzeskulptur "weiblicher liegender Torso" vor einigen Jahrzehnten als Dankeschön geschenkt bekommen und will sie nun verkaufen. Bei der Begutachtung fallen dem Experten sofort mehrer Gravierungen bzw. Punzierungen am Unterteil der Skulptur auf. Neben dem Hersteller, der für den Bronzeguss verantwortlich war, findet sich dort auch die Gravur 2/30, was darauf schließen lässt, dass es sich um das zweite Stück einer limitierten Auflage von 30 handelt.Original: ServusTV, 15.11.2020
- 25.409Folge 25Friedrich Biricz aus dem Burgenland bringt heute ein älteres gerahmtes Poster von einem Ferrari-Rennwagen aus den 60ern mit zu "Bares für Rares Österreich". Doch weder das Plakat noch das Motiv sind das Besondere an dem Objekt, sondern es befinden sich Unterschriften auf dem Poster. Eine davon ist von Jochen Rindt, dem legendären österreichischen Rennfahrer, der 1970 auf der Rennstrecke tödlich verunglückte. Doch es sind noch einige Autogramme mehr darauf, von wem, das soll Experte Mario Hämmerle herausfinden. Oldtimer-Sammler Angelo Klein aus Oberösterreich, kommt mit einem besonderen Gustostückerl vor die "Bares für Rares Österreich" Halle vorgefahren: Ein blau-weißer Oldtimer der Marke Steyr-Fiat. Was es mit dem Fahrzeug der seltenen Doppelmarke auf sich hat, will Experte Mario Hämmerle herausfinden. Der mitgebrachte Wagen hat einiges an Historie. Der in der Halle befindliche Steyr-Fiat 1400 A wurde 1955 herausgebracht und gilt heute als absolute Seltenheit. Der Ottomotor bringt 37kW, umgerechnet rund 50 PS sowie eine Spitzengeschwindigkeit von 125 km/h mit sich. Die Restaurierung des Oldtimers ist mehr als gelungen, nahezu perfekt. Lediglich drei kleine Roststellen und nicht ganz originale Zierkappen auf den Weißwandreifen trüben die Expertise von Mario Hämmerle.Original: ServusTV, 22.11.2020
- 26.410Folge 26Josef Eicher hat im Keller eine ganz besondere Entdeckung gemacht: Eine Notration, als Trockennahrung und Essen in Dosen für eine Person. Das Objekt dürfte einen militärischem Hintergrund haben, da die Farben allesamt in braun und grün gehalten sind. Der ExperteMario Hämmerle staunt nicht schlecht und fragt sich natürlich, ob die Nahrung in den Dosen, darunter Fleischbällchen in Tomatensoße, wohl noch genießbar sind. Mit welchem Preis kann man so eine Rarität bewerten? Thomas Baumgartner aus Wien bringt ein bemerkenswertes Gemälde des österreichischen Malers Eduard Witte mit. Zu sehen ist ein Teil der Stadt Paris an der Seine mit Blick auf die Kathedrale von Notre Dame. Obwohl es kaum biografische Fakten zum Maler gibt, weiß Kunstexperte Constantin Staus Rausch interessante Details. Das Bild ist etwa um 1911 entstanden und wurde einst an der Seite von Schiele und Klimt in der Wiener Secession ausgestellt. Nun hat der Verkäufer aber Schwierigkeiten das Gemälde preislich einzuschätzen. Annelies Schwarzberger aus Gablitz kommt mit einem Schmuckstück, das man nicht alle Tage zu Gesicht bekommt. Es handelt sich dabei um einen indischen Armreifen, der auffällig gefärbt und ganz einzigartig geziert ist. Schmuck und Edelmetallexpertin Gabriela Breisach ist sichtlich angetan von dem Objekt und entdeckt, dass der Reif aus 22 Karat Gold ist und stolze 98 Gramm wiegt. Dementsprechend wird die Expertin ihn auch einschätzen, aber wird das dem Wunschpreis der Verkäuferin gerecht?Original: ServusTV, 29.11.2020
- 27.411WeihnachtsausgabeAm vierten Adventsonntag begrüßt Willi Gabalier Verkäufer und Gäste zur ersten österreichischen Weihnachtsausgabe. Experten bewerten die außergewöhnlich schönen Stücke und die Händler feilschen darum.ServusTV On, 18.12.2022
- 28.412Folge 28Original: ServusTV, 10.01.2021
- 29.413Folge 29Original: ServusTV, 17.01.2021
- 30.414Folge 30Original: ServusTV, 24.01.2021
- 31.415Folge 31Original: ServusTV, 31.01.2021
- 32.416Folge 32Original: ServusTV, 07.02.2021
- 33.417Folge 33Original: ServusTV, 14.02.2021
- 34.418Folge 34Original: ServusTV, 21.02.2021
- 35.419Folge 35Original: ServusTV, 28.02.2021
- 36.420Folge 36Katharina Dachs und ihr Vater Herbert Dachs aus Linz sammeln seit Jahren gemeinsam Antiquitäten. In dieser Sendung bringen ein wertvolles Stück zu „Bares für Rares Österreich“. Es handelt sich um eine sehr elegant, zeitlose Herrenarmbanduhr, die aus der bekannten Kollektion „Calatrava“ von Patek Philippe stammt. Die Uhr hatte der Pensionist einst bei einer Auktion erstanden und sie anschließend generalservicieren lassen. Nun möchte er sich von dem guten Stück trennen. Laut einem Bericht des Uhrenherstellers, hat es zwei Jahre Entwicklungszeit gebraucht, um diesen komplizierten Mechanismus mit 2 Zeitzonen in ein Uhrwerk zu integrieren, ohne dabei die Höhe des Gehäuses stark vergrößern zu müssen. Das Markenzeichen von Patek ist das Calatrava-Kreuz (Kreuz des spanischen Calatrava-Ordens), das sich bei dieser Uhr gleich mehrmals findet: einmal auf Aufzugskrone und einmal als Faltschließe. Auch die originale Kassette aus Tropenholz trägt mittig das Kreuz. Für diese zeitlose Uhr wird sich unter den Händlern bestimmt der ein oder andere Interessent finden. Hans Kropshofer ist freischaffender Künstler aus Linz. Hans bringt einen Leuchter mit zu „Bares für Rares Österreich“ gebracht. Die Geschichte, wie er zu dem Luster gekommen ist, war ein wahrer Glücksfall: Er entdeckte ihn in Einzelteile zerlegt in einer Bananenschachtel auf einem Flohmarkt. Dieser Fund entpuppt sich bei „Bares für Rares Österreich“ zu einem wertvollen Stück. Es handelt sich um eine Mirakel Pendelleuchte der Firma Bakalowits & Söhne. Der Korpus der Leuchte besteht aus kugelförmig angeordneten Ringen aus vergoldetem Messingblech, die abwechselnd mit unterschiedlich langen vollgeschliffenen Kristallglasstäben ausgestattet sind. Dieses Modell wurde zwischen 1964 bis Anfang der 70er-Jahre produziert. Die Pendellampe wurde in unterschiedlichen Größen von 35 cm bis 300 cm angeboten und auch in verschiedenen Farbvariationen hergestellt. Vorliegendes Modell mit dem Durchmesser von 75 cm entspricht ungefähr einer kleinen bis mittleren Ausführungsgröße. Das traditionsreiche k.u.k. Unternehmen Bakalowits & Söhne wurde 1845 in Wien gegründet. Vom ursprünglichen Segment Glaswaren ausgehend, wurde ab 1880 die Produktion auf die Herstellung von Lampen und Beleuchtungskörper ausgeweitet. Berühmtheit erlangte die Firma bereits im 19. Jahrhundert durch ihre handwerklich meisterhaft ausgeführten Kristallluster, die sie nicht nur für die „Neue Hofburg“ und den prestigeträchtigen „Bauten der Wiener Ringstraße“ erstellte, sondern auch für namhafte internationale Auftraggeber. Das Wiener Unternehmen existiert in verkleinerter Form auch heute noch. Ein kostbares Stück, das bei den Händlern in gute Hände kommen wird.Original: ServusTV, 14.03.2021
- 37.421Folge 37Mathias Frieser aus St. Urban in Kärnten bringt einen Zigarettenautomaten der Firma „Georg Wiegand & Söhne“ aus dem Jahr 1959 mit zu „Bares für Rares Österreich“. Mathias hat den nach wie vor funktionsfähigen Automaten vor gut sechs Jahren von einer Privatperson als Deko erworben, sucht nun aber aufgrund Platzmangels einen neuen Platz für das gute Stück. Von Altwarenexperte Mario Hämmerle erfährt der Kärntner, dass die Firma, die es bereits seit 1926 gibt, erst in der Metallveredelung tätig war und ab 1949 auch Waren- und Spielautomaten sowie die erste Musik-Box Deutschlands auf den Markt brachte. Der emaillierte, zweifarbige Automat wiegt ca. 25 Kilogramm, war für eine Wandmontage vorgesehen und bot Platz für vier Zigarettenmarken. Die 10 Schilling-Einwurf-Vorrichtung belegt die Verwendung des Automaten in Österreich. Findet der Zigarettenautomat einen begeisterten Anhänger unter den Händlern? Susanne Göbel aus Wien hat ein historisches Buch, das ein mit Stoff überzogenes Cover hat, im Gepäck. Die ehemalige Verkäuferin besitzt aus dem Nachlass ihres Gatten etwa 3.000 Bücher. Dieser war leidenschaftlicher Sammler. Susanne Göbel selbst kann damit aber nicht so viel anfangen und möchte deshalb die aus dem Jahr 1904 stammende Erstausgabe von Edith Whartons: „Italian Villas and their Gardens“ verkaufen. „Bares für Rares Österreich“-Altwarenexperte Mario Hämmerle kann spannende Details über das alte Buch erzählen. Das Werk ist in Leinen gebunden und umfasst 270 Seiten. Der Inhalt stellt eine frühe und wegweisende Arbeit zur Erforschung von historischen italienischen Gartengestaltungen dar. Ergänzt wurde es mit Fotografien und 26 teils farbigen Bildtafeln von Maxfield Parrish, einem bekannten amerikanischen Maler und Illustrator. Erstausgaben von 1904, die in New York und London veröffentlicht wurde, werden weltweit über Antiquariate und Onlineauktionen angeboten und finden immer noch Abnehmer. Das Exemplar von Susanne Göbel weist einige altersbedingte Abnutzungserscheinungen auf.Original: ServusTV, 21.03.2021
- 38.422Folge 38Etwas besonders Einzigartiges bringt Peter Hartmann aus Wien zu „Bares für Rares Österreich“: eine Gläsergarnitur. Hinter der Gläsergarnitur, die dem Architekten vererbt wurde, steckt viel österreichische Automobilgeschichte. Was genau der Hintergrund dieses einst als Ehrenpreis verwendeten Konvolut ist, weiß niemand besser als Altwarenexperte und Automobil-Fan Mario Hämmerle. Dieser zeigt sich begeistert über den fabelhaften Erhalt dieses Zeitzeugen aus den Anfängen österreichischer Autorennen. Die Gläsergarnitur war einer von mehreren Preisen in verschiedenen Kategorien beim ersten österreichischen Autorennen auf einer Rennbahn. Die aus Glas und Silber hergestellten Gefäße lassen den Experten mit großen Augen zurück – werden auch die Händlerinnen und Händler vor Begeisterung strahlen? Karin Stocker aus Salzburg möchte heute bei „Bares für Rares Österreich“ etwas Funkelndes veräußern, was einst ihrer Tante gehörte: ein Ohrgehänge. Dieses fand sie bei der Wohnungsräumung, hat bei sich aber keine Verwendung. Die Expertin für Schmuck und Edelsteine, Gabriela Breisach, erkennt das Paar auf Anhieb, und das trotz fehlender Punzierung. Es handelt sich um eine Goldschmiedearbeit aus der Biedermeierzeit in Wien. Genau genommen sogar aus der Frühbiedermeierzeit, die von 1820 bis 1830 dauerte. Die 200 Jahre alten Ohrgehänge befinden sich in einem sehr guten Erhaltungszustand und wurden einst aus Gold mit einem Feingehalt von 545, sowie insgesamt 8 Saatperlen hergestellt. Ob die Händlerinnen und Händler hierbei neben dem materiellen Wert auch den historischen Wert erkennen werden?Original: ServusTV, 28.03.2021
- 39.423Folge 39Aus dem niederösterreichischen Arbesthal kommt heute Christian Manz in Begleitung seiner Enkelin mit einem außergewöhnlichen Objekt zu "Bares für Rares Österreich". Der luxuriöse Damensattel aus dem Hause "Hermès" war einst ein Geschenk vom Großvater an die Enkelin. Diese ist mittlerweile jedoch aus dem Sattel "herausgewachsen" und so soll das schöne Stück nun den Besitzer wechseln. Der Experte für Kunst und Antiquitäten, Professor Erich Tromayer, nimmt das beachtliche Objekt genau unter die Lupe. Der aus Rindleder gearbeitete Sattel verfügt über zwei Messinggussgabeln und war einst eine Maßanfertigung. Der Experte kann zudem feststellen, dass es sich um einen sogenannten "Dressursattel" handelt, der im Jahr 1913 in Paris hergestellt wurde. Wird das bemerkenswerte Stück aus dem Reitsport bei den Händlerinnen und Händlern Eindruck schaffen? Sabine Balog aus Wien bringt heute ein Erbstück ihrer Oma mit zu "Bares für Rares Österreich". Der farbenfrohe Wandteppich hing jahrelang im Haus der Familie im Burgenland und wurde nun einstimmig zum Verkauf freigegeben. Was das Stück für eine Geschichte mit sich bringt, wird Professor Erich Tromayer erläutern. Der Wandteppich mit dem Titel "Vegetabile Formen" stammt von der in Deutschland geborenen und in Österreich schaffenden Textilkünstlerin Renate Maak. Das vorliegende Objekt wurde mit der Jahreszahl 1988 datiert und befindet sich in einem äußerst ansprechenden Erhaltungszustand. Ob die Händlerinnen und Händler sich zu dem farbenprächtigen Kunstwerk hingezogen fühlen?Original: ServusTV, 11.04.2021
- 40.424Folge 40Thomas Hansa aus Graz in der Steiermark bringt ein Erbstück seines Urgroßvaters mit zu "Bares für Rares Österreich". Es handelt sich um ein Siegel mit Rotwachs. Das Siegel wurde mit einer Urkunde übergeben, die allerdings leider verschwunden ist und war ein Symbol zur Erhebung in den Adelsstand. Das Siegel hat einen Durchmesser von 14 cm, eine Dicke von 2 cm und besteht aus Messing. Der Wachssiegel ist ein Bestandteil eines Adelsbriefes, auch Adelsdiplom genannt und dient zur angehängten Beglaubigung des Briefes. Die Adelserhebung oder Nobilitierung hat es ermöglicht, Personen in eine höhere Adelsklasse zu erheben oder den Adelstitel zu verleihen. Die Person, die aufgrund dieser Verleihung in die Adelsklasse aufgenommen wurde, heißt Briefadel. Auf dem Siegel ist das Wappen von Kaiser Joseph II zu sehen. Auf dem Wappen ist der Doppeladler abgebildet, welcher die Unterscheidungsmerkmale zwischen der königlichen und kaiserlichen Würde zeigt. Die Kaiserwürde wurde von dem Papst in Rom erteilt. Über den Kopf schwebt die österreichische Kaiserkrone. Das Rotwachssiegel befindet sich in einer gravierten Messingkapsel mit einem Steckdeckel. Der Deckel ist mit demselben Wappen versehen wie das Siegel. Da der Adelsbrief selbst fehlt, weiß man nicht, wer wann genau an wen welchen Titel verliehen hat. Das große Wachssiegel ist ca. aus der Zeit zw. 1780 - 1790. Der Gesamtzustand ist sehr gut, es ist fehlt kein Wachsstück und es ist auch nicht gebrochen. Der Brokatschnur zur Verbindung mit dem Adelsbrief ist vorhanden. Tom Pfundner aus Wien bringt einen klassischen Brillantring mit zu "Bares für Rares Österreich". Der selbstständige Musiker hat den Ring vor längerer Zeit über eine Auktionsplattform gekauft. Er wird allerdings nicht getragen und deshalb möchte er ihn nun verkaufen. Bei diesem Objekt handelt es sich um einen Brillantring für Damen in Weißgold, der in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden ist. Der genaue Entstehungszeitraum bzw. -ort kann anhand der Punzierung nicht bestimmt werden, obwohl in der Ringschiene eine Herstellerpunze mit den Buchstaben C.F oder CcF eingeschlagen ist. Der Damenring ist in einer 585er Weißgoldlegierung gefertigt und mit 37 kleineren Brillanten in ähnlicher Steingröße besetzt. Dieser farblose Steinbesatz ist in drei konzentrischen Kreisen um den zentralen Stein herum angelegt und vermittelt den optischen Eindruck einer Blütenform. Der Erhaltungszustand des Rings ist sehr gut, da keine Beschädigungen, Reparaturen oder starke Gebrauchsspuren zu erkennen sind. Dieser Damenring ist ein Schmuckstück, das durch seine schöne, klassische Form überzeugt. Wird er auch die Händler überzeugen können?Original: ServusTV, 25.04.2021
- 41.425Folge 41Elisabeth Mayr aus Wallsee in Niederösterreich bietet individuelle Ausrüstung für den nächsten Winter bei „Bares für Rares Österreich“ an. Der Altwarenexperte Mario Hämmerle darf sich auf ein ganz besonderes Stück freuen. Es handelt sich um Skisprungschuhe und Handschuhe des berühmten Skispringers Toni Innauer. Die Verkäuferin hat die zwei tollen Gegenstände bei einer Versteigerung gewonnen und hat Herrn Innauer sogar später persönlich treffen dürfen, als er die Schuhe signiert hat. Toni Innauer erzielte in seiner Karriere als Skispringer zahlreiche Siege und Weltrekorde. Im Jahr 1980 erreichte Toni Innauer den Höhepunkt seiner Karriere und erlangte die Titel Olympiasieger und Weltmeister in Lake Placid in den USA. Leider musste er noch im gleichen Jahr seine Karriere beenden, nachdem er bei der WM-Qualifikation in St. Moritz im Dezember stürzte und sich das Wadenbein brach. Die Raritäten sind in guten Zustand und die Unterschrift steigert den Wert dieser Besonderheit nochmals. Wer wird sich auf die nächste Skisprungschanze trauen und die berühmte Ausrüstung kaufen? Der leidenschaftliche Fußballtrikot-Sammler Mario Sommer aus Hitzendorf in der Steiermark bringt heute ein Objekt zu „Bares für Rares Österreich“, welches nicht ganz in seine Sammlung passt. Er schätzt die Glaskaraffe der Firma Cartier mit einer persönlichen Widmung allerdings als etwas ganz Besonderes ein und möchte sich nun von Altwarenexperte Mario Hämmerle noch ein paar Informationen holen. Der Experte erkennt den Ursprungsort der Karaffe nicht nur an der Signierung, sondern auch an dem darauf verarbeiteten „Trinity“-Ring, welcher ein Markenzeichen des Hauses „Cartier“ in Paris ist. Das ist allerdings nicht das einzig prominente Merkmal der Glaskaraffe, denn per Gravur verewigt hat sich kein geringerer als Franz Beckenbauer und seine ehemalige Frau. Wird bei den Händlerinnen und Händlern ein Fußball-Fan sitzen, der bereit ist, für dieses einmalige Stück eine große Summe zu bezahlen?Original: ServusTV, 02.05.2021
- 42.426Folge 42Von der grünen Steiermark aus hat Daniel Heiss seinen Weg zu „Bares für Rares Österreich“ angetreten. Seine Rarität wurde laut Etikett für ein ganz besonderes Gefährt hergestellt. Altwarenexperte Mario Hämmerle nimmt das Stück genauer unter die Lupe. Es handelt sich um eine Sammlung von Fritz August Breuhaus de Groot für die LZ 129 „Hindenburg“. Sie besteht aus Tablett, Serviettenständer und 10 Untersetzen mit Halterung aus goldfarbig eloxiertem Aluminium. Die Hindenburg war das größte jemals im transatlantischen Verkehr eingesetzte Luftschiff, das auch im Inneren seiner technischen Pionierleistung Rechnung tragen sollte. Leider fand es traurige Berühmtheit durch den dramatischen Absturz 1937. Das Konvolut befand sich aber nie auf dem Schiff und ist daher in einem sehr guten Zustand. In der auf geometrische Motive zurückgreifenden Formensprache von Architekt und Designer Fritz August Breuhaus de Groot erkennt man wesentliche Einflüsse des „Art Deco“. Welcher Händler wird sich für diese geschichtsträchtige Sammlung interessieren? Andrea Gaito-Treu aus Oberösterreich ist für Sonne und Regen gewappnet. Sie bringt einen historischen Gebrauchsgegenstand zu „Bares für Rares Österreich“. Mario Hämmerle probiert das interessante Stück gleich aus. Es handelt sich um einen Flanier- und Sonnenschirm aus dem Jahre 1920. Die Bespannung seiner Metallspeichen besteht aus cremefarbener Baumwolle, die mit zwei Lochstickerei- Bordüren verziert ist. Seine Spitze und sein Stiel sind aus Bambus. Noch in den 1920er-Jahren galt es als vornehm, blass zu sein. Tragbare Schirme wurden zum Flanieren im Sommer genutzt und galten zusammen mit dem großen Sonnenhut als Symbol von Eleganz, Wohlstand und Schönheit. Welcher Händler wohl auf vornehme Blässe setzt?Original: ServusTV, 09.05.2021
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