Der Tagliamento ist der letzte wilde Fluss in den Alpen. Ungezähmt bricht er sich durch die schroffen Berge im Nordosten Italiens und bahnt sich seinen Weg über 170 Kilometer durch die friulanische Tiefebene bis zu seiner Mündung in die Adria. Die Inseln in seinem Flussbett und die Wälder an seinen Ufern gelten als die artenreichsten Ökosysteme Europas. Die Forschungsergebnisse des Gewässerökologen Klement Tockner und seiner Kolleginnen und Kollegen haben geholfen zu verstehen, wie andere, bereits veränderte Flüsse renaturiert werden können. Vor allem der verzweigte Mittellauf ist der am meisten gefährdete Gewässertypus. Denn am Übergang von den Alpen in das Tiefland haben sich die Menschen schon immer besonders gerne angesiedelt. Zwar kann ein mächtiger Strom bei Hochwasser eine große Gefahr darstellen, aber je natürlicher er bleibt, desto mehr Rückhaltevermögen besitzt er auch. Die Bewohnerinnen und Bewohner im Umfeld des Tagliamento haben ihre Dörfer aus Respekt vor dem Hochwasser-Risiko meist in sicherer Entfernung zum Fluss gebaut und dadurch größere Probleme fast immer vermieden. Seit Jahrhunderten bildet der Tagliamento in erster Linie die Lebensgrundlage für die Menschen an seinen Ufern. Die gesamte Landwirtschaft der friulanischen Tiefebene ist von ihm abhängig. Die Dokumentation führt ihr Publikum durch die variantenreichen Regionen entlang des Tagliamento und eröffnet ein tieferes Verständnis für die ökologischen Zusammenhänge zwischen Mensch und Fluss.
Universum: "Glockner - Der schwarze Berg", Wenn Wolkenwände den Fels verschlucken und die Täler verschwinden lassen, ist man dem Himmel bedrohlich nahe. Dann reißt die Sonne den Vorhang weg, spitz getürmte Felsen erscheinen und darauf ein eisernes Kreuz. Dies ist der mächtigste Gipfel der Ostalpen und Österreichs höchster Berg - der Großglockner. Der 3798 Meter hohe Großglockner, Schicksalsberg der ersten Alpinisten, ragt aus dem Tauernmassiv wie ein Wächter über ein alpines Naturparadies. Steinböcke und Gämsen klettern im Fels, Alpenblumen leuchten, und ein Adler gleitet über die Gipfel. Nach einem Drehbuch der Universum-Autoren Manfred Christ und Harald Pokieser setzt Georg Riha den höchsten Gipfel der österreichischen Alpen in einem 90minütigen Special mit aufwendigster Technik ins rechte Licht. Eine Dokumentation von Georg Riha, Manfred Christ und Harald Pokieser.
Universum: "Glockner - Der schwarze Berg", Wenn Wolkenwände den Fels verschlucken und die Täler verschwinden lassen, ist man dem Himmel bedrohlich nahe. Dann reißt die Sonne den Vorhang weg, spitz getürmte Felsen erscheinen und darauf ein eisernes Kreuz. Dies ist der mächtigste Gipfel der Ostalpen und Österreichs höchster Berg - der Großglockner. Der 3798 Meter hohe Großglockner, Schicksalsberg der ersten Alpinisten, ragt aus dem Tauernmassiv wie ein Wächter über ein alpines Naturparadies. Steinböcke und Gämsen klettern im Fels, Alpenblumen leuchten, und ein Adler gleitet über die Gipfel. Nach einem Drehbuch der Universum-Autoren Manfred Christ und Harald Pokieser setzt Georg Riha den höchsten Gipfel der österreichischen Alpen in einem 90minütigen Special mit aufwendigster Technik ins rechte Licht. Eine Dokumentation von Georg Riha, Manfred Christ und Harald Pokieser.
"Leben im Mürztal - Forstarbeit an der Baumgrenze", An der Baumgrenze, wo die Natur steil, karg und felsig ist, wird die Forstarbeit beschwerlich und gefährlich. Karin Schiller begleitet in der Region Mürzsteg mehrere Steirer, die in der Grünen Mark hoch oben in den Bergen den Wald betreuen. Maschinen kommen hier meistens nicht in Frage, außer der Handmotorsäge. Fast alles muss von Hand geschnitten und die steilen Wege hinunter transportiert werden. Schon immer waren die Transportwege sehr einfallsreich angelegt, etwa Wasserwege. So sieht die Forstarbeit hier jener von vor Generationen noch sehr ähnlich. Nur der Beruf des Holzknechtes ist im Aussterben. Entsprechend traditionell ist hier auch der Zusammenhalt unter den Menschen.
"Patagonien: Die Küste der Killerwale", Die Valdes-Halbinsel befindet sich ganz im Süden Südamerikas. Hier lassen sich Wale so gut wie kaum an einem anderen Ort beobachten. Die Hauptattraktion sind hier die südlichen Glattwale und manchmal kann man sogar den Killerwalen beim Jagen zusehen. Die südlichen Glattwale werden bis zu 18 Meter lang und bis zu 90 Tonnen schwer. Diese Wale sind leicht von ihren Artgenossen zu unterschieden, da sie dunkelgrau sind und weiße Bäuche haben. Ihre Köpfe weisen Hornhautschwielen auf, sind besitzen einen breiten Rücken und keine Rückenflosse. Diese Tiere zeigen ein einzigartiges Verhalten, das als "Segeln" bekannt ist. Dabei verwenden sie ihren Schwanz, um den Wind aufzufangen und am Wasser entlang zu gleiten. Seit 1976 werden die Schwertwale am Kap von Punta Norte bei der Strandjagd beobachtet. Zwei der hier lebenden männlichen Orcas haben der gesamten Population beigebracht, wie man an einer bestimmten Stelle erfolgreich Robbenbabys direkt am Strand jagt.Die Tierwelt an Land hat sich an die rauhen Bedingungen Patagoniens angepaßt. Die Halbinsel wird von kleinen Hügeln, Tafelland und Salzebenen geprägt. Niedriges Buschwerk beherrscht die Vegetation. Die Guanakos, Nandus, Maras (patagonische Pampashasen) sind recht scheu. Dagegen sind die Pampasfüchse und Gürteltiere an den Menschen gewöhnt, da sie oft auf Parkplätzen anzutreffen sind.Sehenswert sind ebenso die Felsenpinguine. Sie leben auf der rund 20 km vorgelagerten Pinguininsel, die nördlichste und einzig zugängliche Kolonie von etwa 8.000 Felsenpinguinen. Sie zeichnen sich durch ihren schwarzen Körper und Flossen, den weißen Bauch, den Kamm am Kopf und die roten Augen aus. Während der Paarungszeit findet man sie in großen Brutkolonien, in denen es auch zu Kämpfen kommen kann. Abgesehen vom Kämpfen, haben Felsenpinguine ein ausgeprägtes Repertoire an Körpersprache inklusive Verbeugen, Kopf schütteln und Gefiederpflege.
"Leben im Mürztal - Forstarbeit an der Baumgrenze", An der Baumgrenze, wo die Natur steil, karg und felsig ist, wird die Forstarbeit beschwerlich und gefährlich. Karin Schiller begleitet in der Region Mürzsteg mehrere Steirer, die in der Grünen Mark hoch oben in den Bergen den Wald betreuen. Maschinen kommen hier meistens nicht in Frage, außer der Handmotorsäge. Fast alles muss von Hand geschnitten und die steilen Wege hinunter transportiert werden. Schon immer waren die Transportwege sehr einfallsreich angelegt, etwa Wasserwege. So sieht die Forstarbeit hier jener von vor Generationen noch sehr ähnlich. Nur der Beruf des Holzknechtes ist im Aussterben. Entsprechend traditionell ist hier auch der Zusammenhalt unter den Menschen.
Universum: "Hallstatt - Ein Leben zwischen Fels und See", Die Hallstatt-Dachstein-Region - landschaftliche Idylle zwischen Fels und See und eine der ältesten Kulturlandschaften der Menschheit. Mit nachinszenierten Darstellungen und realen Naturaufnahmen lässt Regisseur Wolfgang Thaler (Buchmitarbeit: Alfred Komarek) diese faszinierende Region von der Hallstattzeit vor 2.500 Jahren bis in die Gegenwart lebendig werden.