"Patagonien: Die Küste der Killerwale", Die Valdes-Halbinsel befindet sich ganz im Süden Südamerikas. Hier lassen sich Wale so gut wie kaum an einem anderen Ort beobachten. Die Hauptattraktion sind hier die südlichen Glattwale und manchmal kann man sogar den Killerwalen beim Jagen zusehen. Die südlichen Glattwale werden bis zu 18 Meter lang und bis zu 90 Tonnen schwer. Diese Wale sind leicht von ihren Artgenossen zu unterschieden, da sie dunkelgrau sind und weiße Bäuche haben. Ihre Köpfe weisen Hornhautschwielen auf, sind besitzen einen breiten Rücken und keine Rückenflosse. Diese Tiere zeigen ein einzigartiges Verhalten, das als "Segeln" bekannt ist. Dabei verwenden sie ihren Schwanz, um den Wind aufzufangen und am Wasser entlang zu gleiten. Seit 1976 werden die Schwertwale am Kap von Punta Norte bei der Strandjagd beobachtet. Zwei der hier lebenden männlichen Orcas haben der gesamten Population beigebracht, wie man an einer bestimmten Stelle erfolgreich Robbenbabys direkt am Strand jagt.Die Tierwelt an Land hat sich an die rauhen Bedingungen Patagoniens angepaßt. Die Halbinsel wird von kleinen Hügeln, Tafelland und Salzebenen geprägt. Niedriges Buschwerk beherrscht die Vegetation. Die Guanakos, Nandus, Maras (patagonische Pampashasen) sind recht scheu. Dagegen sind die Pampasfüchse und Gürteltiere an den Menschen gewöhnt, da sie oft auf Parkplätzen anzutreffen sind.Sehenswert sind ebenso die Felsenpinguine. Sie leben auf der rund 20 km vorgelagerten Pinguininsel, die nördlichste und einzig zugängliche Kolonie von etwa 8.000 Felsenpinguinen. Sie zeichnen sich durch ihren schwarzen Körper und Flossen, den weißen Bauch, den Kamm am Kopf und die roten Augen aus. Während der Paarungszeit findet man sie in großen Brutkolonien, in denen es auch zu Kämpfen kommen kann. Abgesehen vom Kämpfen, haben Felsenpinguine ein ausgeprägtes Repertoire an Körpersprache inklusive Verbeugen, Kopf schütteln und Gefiederpflege.
"Zuhaus' im Defereggental - Leben von und mit der Natur", Die Natur ist voller Nahrung - wer weiß das besser als jene Menschen, die ihr Leben von Berufs wegen in der Landschaft verbringen und nicht in der Mittagspause auf eine Wurstsemmel gehen können. Viel altes Wissen hat sich hier erhalten, wie man von Frühjahr bis Herbst von den Früchten der Natur leben kann. Leben von der Wiese und dem Wald - die Sennerinnen, Almbauern und Hirten, die sich so ernährten, hielten sich auf diese Weise gesund und fit. Heute greifen viele auf diese natürliche Ernährungstechnik zurück. Auch wenn sich die Zeiten geändert haben und heute alles viel komfortabler geworden ist - noch gibt es Leute, die nach wie vor im Einklang mit der Natur leben.
"Bergsommer in den Seetaler Alpen", Wer in den Seetaler Alpen himmelwärts strebt, kann seine Alltagssorgen bald hinter sich lassen. Auf 2.300 Meter führt der Aufstieg - jenseits der Waldgrenze hat man einen klaren Blick über die steirischen Gipfel und Täler, die diesen Gebirgszug säumen. Touristen kennen die Gegend vom sommerlichen Wandern, Skifahrer schätzen das kleinere Skigebiet Klippitztörl. Wie in vielen alpinen Regionen in Österreich finden sich auch hier noch angestammte Bewohnerinnen und Bewohner, die die bergbäuerlichen Aufgaben, aber auch die Lebenstraditionen ihrer Eltern und Großeltern weiterführen. Hier, wo manche Hütte noch gar nicht so lange Strom hat, lebt es sich in angenehmer Distanz zur Modernisierung. Dafür bleibt mehr Zeit, um das Panorama zu bewundern und den Wind in den Latschen raunen zu hören.
Arik Brauer, Maler und Musiker, erzählt von Lausbubenstreichen im Märzpark der 1930er Jahre und seinem Kampf um das unberührte Grün im Sternwartepark der 1970er, der zur allerersten Volksbefragung in Wien geführt hat.