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68

Treffpunkt Medizin

A, 2011–

Treffpunkt Medizin
ORF
  • 68 Fans
  • Serienwertung0 35241noch keine Wertungeigene: –

Bildergalerie zu "Treffpunkt Medizin"

  • "treffpunkt medizin", "Wächter unseres Körpers - Was macht unser Immunsystem?." Jeden Tag sind wir tausenden von Krankheitserregern ausgesetzt, ohne dies überhaupt zu bemerken - dank unseres Immunsystems. Ohne unseren "Wächter des Körpers" würden Dinge, die unser Körper locker wegsteckt, innerhalb kurzer Zeit zu tödlichen Bedrohungen werden. Die Mechanismen dahinter sind komplex und faszinierend und noch immer nicht vollständig erforscht. Vor allem die Autoimmunerkrankungen, bei denen sich der Abwehrmechanismus gegen den eigenen Körper richtet, geben der Wissenschaft Rätsel auf.Unser Immunsystem ist ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus vielen Komponenten, die sich nicht nur ständig an unsere aktuelle Situation anpassen, sondern sich auch im Laufe unseres Lebens ändern. So sind viele Experten der Meinung dass das Immunsystem im Kleinkindalter "trainiert" werden muss, um uns unser Leben lang vor Infektionen zu schützen. Viele Organe, angefangen bei der Haut und den Schleimhäuten sind Teil der Immunantwort. Sie verhindern, dass Krankheitserreger überhaupt in unseren Körper eindringen können. Geschieht das doch, so stellt das Immunsystem ein System aus "Spezialisten" bereit - ein Arsenal an verschiedenen Zellen, die den Mechanismus des Krankheitserregers erkennen und ihn in einem gezielten Gegenschlag auslöschen. Wie wichtig das für uns ist, erkennt man am Beispiel HIV: Der Virus, der das Immunsystem befällt und außer Kraft setzt, führt nicht selbst zum Tod, sondern das Fehlen einer Immunantwort lässt an sich gut behandelbare Erkrankungen wie eine Lungenentzündung zum Todeskampf werden. Die Kraft, mit der das Immunsystem Tag und Nacht über unseren Körper wacht, kann allerdings in seltenen Fällen zum Verhängnis werden. Bei den sogenannten Auto- Immunerkrankungen kann das Immunsystem nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden und zerstört dabei wichtige Teile des Körpers. Warum das so ist, welche Mechanismen den "Wächter unseres Körpers" so effektiv mache, wie man sich selbst gegen Krankheitserreger stark machen kann und welche Möglichkeiten neueste Forschungen auch in der Immun-Krebstherapie sehen, wird in diesem treffpunkt medizin gezeigt.
    Bild: © BR, ORF, WMA / BR/ORF/WMA
  • Dreh Paarszene Wien.
    Bild: © ORF/WMA Film
  • "treffpunkt medizin", "Gesund durch die Weihnachtszeit." Nicht nur die kulinarischen Versuchungen sind in der Weihnachtszeit groß. Durch weniger Sonnenlicht und kürzere Tage ist auch unser Körper auf Sparflamme gestellt, Bewegung fällt oft schwer. Dazu kommt noch der vielbeschworene Weihnachtsstress. Eine fatale Kombination für unser Wohlbefinden. Wenig überraschend hat auch eine Untersuchung ergeben, dass wir rund um den Jahreswechsel mehr wiegen als zur restlichen Jahreszeit. Und das ohnehin gestresste Gemüt leidet zusätzlich unter dieser "Last". Die gute Nachricht: Etwas Hüftgold kann auch vor Erkältungen schützen.Mehr gute Nachrichten und wie Sie gesund und entspannt durch den Advent und ins Neue Jahr kommen, das verrät treffpunkt medizin in einfach natürlichen Tipps .
    Bild: © ORF/ORF III
  • "treffpunkt medizin", "Wächter unseres Körpers - Was macht unser Immunsystem?." Jeden Tag sind wir tausenden von Krankheitserregern ausgesetzt, ohne dies überhaupt zu bemerken - dank unseres Immunsystems. Ohne unseren "Wächter des Körpers" würden Dinge, die unser Körper locker wegsteckt, innerhalb kurzer Zeit zu tödlichen Bedrohungen werden. Die Mechanismen dahinter sind komplex und faszinierend und noch immer nicht vollständig erforscht. Vor allem die Autoimmunerkrankungen, bei denen sich der Abwehrmechanismus gegen den eigenen Körper richtet, geben der Wissenschaft Rätsel auf.Unser Immunsystem ist ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus vielen Komponenten, die sich nicht nur ständig an unsere aktuelle Situation anpassen, sondern sich auch im Laufe unseres Lebens ändern. So sind viele Experten der Meinung dass das Immunsystem im Kleinkindalter "trainiert" werden muss, um uns unser Leben lang vor Infektionen zu schützen. Viele Organe, angefangen bei der Haut und den Schleimhäuten sind Teil der Immunantwort. Sie verhindern, dass Krankheitserreger überhaupt in unseren Körper eindringen können. Geschieht das doch, so stellt das Immunsystem ein System aus "Spezialisten" bereit - ein Arsenal an verschiedenen Zellen, die den Mechanismus des Krankheitserregers erkennen und ihn in einem gezielten Gegenschlag auslöschen. Wie wichtig das für uns ist, erkennt man am Beispiel HIV: Der Virus, der das Immunsystem befällt und außer Kraft setzt, führt nicht selbst zum Tod, sondern das Fehlen einer Immunantwort lässt an sich gut behandelbare Erkrankungen wie eine Lungenentzündung zum Todeskampf werden. Die Kraft, mit der das Immunsystem Tag und Nacht über unseren Körper wacht, kann allerdings in seltenen Fällen zum Verhängnis werden. Bei den sogenannten Auto- Immunerkrankungen kann das Immunsystem nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden und zerstört dabei wichtige Teile des Körpers. Warum das so ist, welche Mechanismen den "Wächter unseres Körpers" so effektiv mache, wie man sich selbst gegen Krankheitserreger stark machen kann und welche Möglichkeiten neueste Forschungen auch in der Immun-Krebstherapie sehen, wird in diesem treffpunkt medizin gezeigt.
    Bild: © ORF/WMA
  • Wolfgang Buchinger bei einer Untersuchung.
    Bild: © ORF/WMA
  • Patientin Frau Ernestine Siderits (70, Pensionistin) war 42 Tage auf der Intensivstation im Burgenland - hier bei der Ergotherapie im Reha-Zentrum Hochegg.
    Bild: © ORF/ORF III
  • Sonja Schiff und ihr Mann Rochus Gratzfeld.
    Bild: © ORF/Rochus Gratzfeld
  • Bild: © ORF/NDR/Studio Hamburg
  • Dr. Leonhard Thun-Hohenstein.
    Bild: © BR/ORF/ORF III/WMA
  • Michael Winter mit Kuchenspritze.
    Bild: © Christian Kugler / BR, ORF, ORF III / BR/ORF/ORF III/Christian Kugler
  • Anatomie-Professorin Carla Stecco bei Sektion im Anatomiesaal der Universität Padua, Norditalien.
    Bild: © ORF/Autenti
  • Andreas Bartels; Neurobiologe.
    Bild: © BR/ORF/ZDF
  • Realistische Optimisten verfügen über eine gute Portion Resilienz und sind überzeugt, ihr Schicksal selbst beeinflussen zu können. Yes, we can! statt Hättiwari. Sie verfügen bestenfalls auch über eine gesunde Portion Humor und Selbstironie und schauen der Realität ins Auge. Dadurch gelingt es ihnen auch besser, negative Emotionen oder Schicksalsschläge zu verkraften. Wie und ob sich diese Haltung auf unsere Gesundheit von Kindesbeinen an auswirkt, das ist Gegenstand unterschiedlicher Forschungen und auch dieser Ausgabe von treffpunkt medizin. Bereits Viktor Frankl, der Begründer der Logotherapie und Psychotherapeut hat seine "Lehre vom Sinn" in seiner Zeit im Konzentrationslager während des 2. Weltkriegs entwickelt.
    Bild: © BR/ORF/ORF III
  • Carla Stecco, Professorin für Anatomie, in der Universität Padua, Norditalien.
    Bild: © ORF/Autenti
  • Kind in Aktion.
    Bild: © ORF/ORF III/WMA
  • Interview mit Chris Lohner.
    Bild: © ORF/ORF III/Michael Dalpiaz
  • "treffpunkt medizin", "Gesund durch die Weihnachtszeit." Nicht nur die kulinarischen Versuchungen sind in der Weihnachtszeit groß. Durch weniger Sonnenlicht und kürzere Tage ist auch unser Körper auf Sparflamme gestellt, Bewegung fällt oft schwer. Dazu kommt noch der vielbeschworene Weihnachtsstress. Eine fatale Kombination für unser Wohlbefinden. Wenig überraschend hat auch eine Untersuchung ergeben, dass wir rund um den Jahreswechsel mehr wiegen als zur restlichen Jahreszeit. Und das ohnehin gestresste Gemüt leidet zusätzlich unter dieser "Last". Die gute Nachricht: Etwas Hüftgold kann auch vor Erkältungen schützen.Mehr gute Nachrichten und wie Sie gesund und entspannt durch den Advent und ins Neue Jahr kommen, das verrät treffpunkt medizin in einfach natürlichen Tipps .
    Bild: © ORF/ORF III
  • Rund 34 Kilo Zucker, neun Kilo Glukose und ein Kilo Honig werden jährlich in Deutschland pro Kopf verzehrt. Insgesamt sind das 44 Kilo Zucker.
    Bild: © ORF/NDR
  • Stoßwellenbehandlung am offenen Herzen.
    Bild: © ORF/ORF III
  • Knochenmarkproben werden unter dem Lichtmikroskop auf Osteoporose untersucht. Dr. Koczijan, Internist.
    Bild: © ORF/ORF III
  • Menschen im Wald.
    Bild: © ORF/ORF III
  • Dreharbeiten: Szene Neointensivversorgung nach Geburt, Kamerafrau Astrid Heubrandtner.
    Bild: © ORF/Posch TV & piamedia/Christian Stoisser
  • Grillfest zum Abschluss der Aktion "Tschüss Zucker". Viele Teilnehmer wollen auch in Zukunft ihren Zuckerkonsum gering halten.
    Bild: © ORF/NDR
  • Grillfest zum Abschluss der Aktion "Tschüss Zucker". Viele Teilnehmer wollen auch in Zukunft ihren Zuckerkonsum gering halten.
    Bild: © ORF/NDR
  • Gruppenarbeit Ergotherapie mit Frau Siderits.
    Bild: © BR, ORF, ORF III / BR/ORF/ORF III
  • Koproduzentinnen Ursula Merzeder (Posch TV) und Pia Raunjak (piamedia).
    Bild: © ORF/Posch TV & piamedia/Christian Stoisser
  • Rudi Dolezal, Danielle Spera.
    Bild: © ORF/Archive Productions LLC
  • Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Österreich.
    Bild: © ORF/ORF III
  • Johannes Huber - Facharzt für Gynäkologie und Stoffwechselstörungen.
    Bild: © Markus Voglauer / BR, ORF / BR/ORF/Markus Voglauer
  • "treffpunkt medizin", "Narzissten, Narren & Neurosen - was ist normal?." "Der Mensch des 21. Jahrhunderts ist ein Pilger ohne Masterplan", sagt die Psychotherapeutin Dr. Martina-Leibovici auf die Frage, woran wir uns heute noch halten können.Diese Ausgabe von treffpunkt medizin widmet sich der Betriebstemperatur unserer heutigen Gesellschaft. Ohne wertend zu sein, wird die "Evolution der Persönlichkeitsstruktur" des Menschen im Rahmen der unbeschränkten technischen Möglichkeiten in einem Gesellschaftssystem, das die Einhaltung von Regeln zur Ausnahme macht, untersucht. Oder einfacher gesagt: was machen die vielen Möglichkeiten mit uns? Macht Freiheit unfrei? Transparent gemacht werden die Wechselwirkungen dieser Dynamik auf unsere körperliche und seelische Gesundheit. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen psychischen Krankheitsbildern und liebenswertem Spleen. Fest steht jedoch, dass bei Kindern und Erwachsenen vermehrt psychische Probleme diagnostiziert werden und die Bewältigung des Alltags zur Herkulesaufgabe wird. Narzisstische Störungen oder Krankenstände aufgrund von Burn Out-Diagnosen häufen sich. Eine Modeerscheinung in der Medizin oder tatsächlich ein Symptom unserer Gesellschaft ? Die unterschiedlichen Kapitel befassen sich mit: Narzismus und Egomanie: Nicht per definitionem eine psychische Erkrankung, sondern mehr ein Persönlichkeitsmerkmal. Die Kultur der Selbstpräsentation in modernen Medien stellt das "Selbst" immer stärker in den Vordergrund und die direkte Interaktion mit anderen Menschen, die Empathie, das Erleben von Beziehung von Gefühlen immer mehr in den Schatten. ADHS: Auch ADHS-Diagnosen haben stark zugenommen, oft handelt es sich nicht um Entwicklungsstörungen, sondern um lebhafte Kinder die Platz und Aufmerksamkeit brauchen um sich zu entwickeln, besonders problematisch ist die Verwendung von Medikamenten wie Ritalin über längere Zeiträume bei Kindern. Burn-Out:Diese durch Überforderung ausgelöste Vorform der Depression erreicht erschreckende Fallzahlen. Statistiken zeigen dass bis zu 20% der Österreicher sich durch ihre täglichen Anforderungen ausgebrannt fühlen. Überschneidet sich geringfügig mit Kapitel Depression, aber spezielle Form. Depression: Für die klinische Definition der Depression gelten klare Richtlinien, fest steht jedoch dass abgeschwächte Formen immer häufiger werden, und zunehmend im Kindes- und Jugendalter auftreten, heute ein wesentlicher Grund für Arbeitsunfähigkeit bzw. Invaliditätspension, wie schaut Krankheitsverlauf und Behandlung aus und was bedeutet diese Erkrankung für die Gesellschaft. Sucht: Nicht nur Substanzsüchte, wie wir sie von Drogen oder Alkohol kennen, sondern auch Verhaltensmuster die wir heute überall beobachten, Sucht nach Erreichbarkeit, Internet, Social Media etc.Das abschließende Kapitel widmet sich einem Schlagwort unserer Tage, der Resilienz: Resilienz ist die Fähigkeit, Probleme gut zu bewältigen, in dem man auf seine emotionalen und persönlichen Ressourcen zurückgreift, um Krisen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Jeder Mensch hat hier ein anderes "Werkzeug" zur Verfügung. Wichtig dabei, der Humor im Sinne von feiner Selbstironie, der Möglichkeit der inneren Distanz zu sich und der Umwelt, um Zwischenraum für Begegnung zu schaffen.Die gesellschaftliche Norm hat letztlich nichts mit krank oder gesund zu tun, sondern ist lediglich durch Häufigkeit und das Fehlen von Leidensdruck determiniert. Die Experten: Dr. Gerti Senger, Sexualtherapeutin, Dr. Martina Leibovici-Mühlberger, Autorin,Psychotherapeutin, Gynäkologin, Dr. Ralph Bonelli, Narzissmusexperte & Neuropsychiater, Dr. Rudolf Taschner, Mathematiker, Dr. Jörg Matthes, Medienforscher, Dr. Michael Musalek, Leiter der größten Suchtklinik Europas, dem Anton-Proksch-Institut, Wien.
    Bild: © BR/ORF/WMA Film
  • Michael Winter mit Kuchenspritze und Sprühfläschchen.
    Bild: © ORF/ORF III/Christian Kugler
  • Patient Herr Lanzenlechner bei Belastungstest am Rad mit Cardiologin Frau OA Dr. Carmen Ghesla.
    Bild: © BR, ORF, ORF III / BR/ORF/ORF III
  • Sonja Schiff.
    Bild: © ORF
  • Martin K. verzichtet eisern auf Zucker und macht jetzt extra viel Sport. Er möchte gern seine Herzmedikamente reduzieren.
    Bild: © ORF/NDR
  • Ulrich Elling, Molekularbiologe.
    Bild: © ORF/ORF III/Michael Dalpiaz
  • Im Ludwig Boltzmann Institut für Osteologie werden Knochenmarkproben zugeschnitten.
    Bild: © ORF/ORF III