"treffpunkt medizin", "Bauchgehirn & Lebenszentrum: Der Darm." Als Schlusspunkt des neurowissenschaftlichen Schwerpunkts bei treffpunkt medizin widmen wir uns dem "Bauchgehirn", unserem Darm, der wesentlich für unser gesamtes Wohlbefinden ist. Inspiriert von der jungen Wissenschaftlerin Guilla Enders, die mit ihrem Buch mit dem unglaublichen Titel "Darm mit Charme" die Bestsellerlisten stürmte, weil sie das knifflige und manchmal sehr sensible Thema völlig unverkrampft behandelt. Darmgesundheit betrifft den ganzen Organismus. tpm zeigt aber auch neue Methoden, nichtinvasive Operationsmethoden, die bei unterschiedlichen Indikationen angewandt werden können. Prävention ist ein wichtiges Thema, liegt eine Erkrankung vor sind maßgeschneiderte Therapien heute möglich. Eperten u.a.: Klinikum Barmherzige Schwestern Wien, Christian Denker (Verdauunsgsphilosoph), Helga Thurnher (Selbsthilfegruppe).
Patientin Frau Ernestine Siderits (70, Pensionistin) war 42 Tage auf der Intensivstation im Burgenland - hier bei der Ergotherapie im Reha-Zentrum Hochegg.
"treffpunkt medizin", "Klug und schön im Schlaf?." Der Schlaf: Philosophen des Altertums sahen in ihm einen Zustand zwischen Leben und Tod, aus dem der Mensch jedes Mal neu geboren wird. Die moderne Wissenschaft ist seiner Funktion für unser körperliches und seelisches Wohlbefinden auf der Spur, wenngleich das Rätsel, warum wir schlafen müssen, noch nicht vollends gelöst ist. Eines ist aber gewiss: Schlafentzug trübt die Lebensqualität erheblich. Und Schlaf ist ein dynamischer Prozess, der von speziellen neuronalen Schaltkreisen im Gehirn geleitet wird. Rund ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Schlaf. Ein Neugeborenes hat andere Bedürfnisse als ein Teenager, ein Jugendlicher andere als ein Erwachsener. Neben physiologischen Aspekten, dient der Schlaf vor allem auch zur Verarbeitung von Eindrücken und Informationen. Lernen wir also im Schlaf? Und, so wird angenommen, wichtige von unwichtigen Eindrücken werden getrennt, um eine Überladung unseres Gehirns zu vermeiden. (Ein)Schlafen wird oft als selbstverständlicher Prozess vorausgesetzt - Tatsache ist aber, jeder Vierte hat Schlafstörungen, die je nach Intensität und Dauer ein Gesundheitsrisiko für Körper und Seele werden können. Die Medizin trägt der Bedeutung des Schlafes mittlerweile umfangreich Rechnung. Dennoch erscheint kollektive Bewusstseinsbildung in Hinblick auf die pathologischen Gefahren, wie auch das physiologische wie psychologische Potential erholsamer Schlafphasen, notwendig. Welche Bedeutung gesunder Schlaf für unser Gleichgewicht und unser Äußeres hat, offenbart sich bei einer entsprechenden Störung: Wir fühlen uns schlapp und ausgelaugt. Die moderne Schlafforschung versucht, hier Diagnosen und Lösungsansätze anzubieten. treffpunkt medizin wird ausgehend von der Chronobiologie unseres Körpers in die grundlegendeThematik der Schlafforschung einführen. Die technischen High-End Möglichkeiten der Patientenüberwachung und deren Schlafarchitektur werden in diversen Schlaflaboren veranschaulicht sowie ein medizinische Klassifizierung der Schlafphasen erklärt. Denn der Schlaf ist kein einheitlicher Zustand, sondern setzt sich aus einzelnen, zyklisch wiederkehrenden Phasen zusammen. Die regenerative Bedeutung des Tiefschlafes - Vorgänge des Körpers und im Gehirn, auch aus der Perspektive der Anästhesie - sowie die intensiven Traumerlebnisse in der REM-Phase werden näher beleuchtet. Die psychologische Relevanz des Schlafes wird am Institut für Bewusstseins- undTraumforschung untersucht. Die Frage, welchen Stellenwert gesunder Schlaf in der aktuellen Gesellschaft einnimmt, die die natürlichen Rhythmen von Tag und Nacht schon lange ignoriert, stellt sich neu. Berücksichtigt werden hier auch Faktoren wie Alter, Physis und Lebenswandel. Anhand von Beispielen Betroffener werden Schlafstörungen und ihre Folgen - Sekundeschlaf, chronischen Erkrankungen, Depressionen - aufgezeigt und auch der Konflikt zwischem medizinischen Anspruch und tatsächlicher Lebensrealität deutlich. Eine häufige Ursache von Schlafstörungen ist die sogenannte Schlafapnoe (Atemaussetzer in Verbindung mit Schnarchgeräuschen), die durch eine verminderte Sauerstoffzufuhr auch chronische Krankheiten nach sich ziehen kann. Entsprechende Forschungsergebnisse werden vorgestellt. Ergänzend zeigt tpm verschiedenste Therapieformen aus Medizin und Psychologie aber auch Physiotherapie ("Wie liege ich richtig"),wobei der Fokus auf der nicht-medikativen Behandlung von Schlafstörungen liegt, die in den Alltag integriert werden können, vom Powernapping bis zur Atemübung.
"treffpunkt medizin", "Narzissten, Narren & Neurosen - was ist normal?." "Der Mensch des 21. Jahrhunderts ist ein Pilger ohne Masterplan", sagt die Psychotherapeutin Dr. Martina-Leibovici auf die Frage, woran wir uns heute noch halten können.Diese Ausgabe von treffpunkt medizin widmet sich der Betriebstemperatur unserer heutigen Gesellschaft. Ohne wertend zu sein, wird die "Evolution der Persönlichkeitsstruktur" des Menschen im Rahmen der unbeschränkten technischen Möglichkeiten in einem Gesellschaftssystem, das die Einhaltung von Regeln zur Ausnahme macht, untersucht. Oder einfacher gesagt: was machen die vielen Möglichkeiten mit uns? Macht Freiheit unfrei? Transparent gemacht werden die Wechselwirkungen dieser Dynamik auf unsere körperliche und seelische Gesundheit. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen psychischen Krankheitsbildern und liebenswertem Spleen. Fest steht jedoch, dass bei Kindern und Erwachsenen vermehrt psychische Probleme diagnostiziert werden und die Bewältigung des Alltags zur Herkulesaufgabe wird. Narzisstische Störungen oder Krankenstände aufgrund von Burn Out-Diagnosen häufen sich. Eine Modeerscheinung in der Medizin oder tatsächlich ein Symptom unserer Gesellschaft ? Die unterschiedlichen Kapitel befassen sich mit: Narzismus und Egomanie: Nicht per definitionem eine psychische Erkrankung, sondern mehr ein Persönlichkeitsmerkmal. Die Kultur der Selbstpräsentation in modernen Medien stellt das "Selbst" immer stärker in den Vordergrund und die direkte Interaktion mit anderen Menschen, die Empathie, das Erleben von Beziehung von Gefühlen immer mehr in den Schatten. ADHS: Auch ADHS-Diagnosen haben stark zugenommen, oft handelt es sich nicht um Entwicklungsstörungen, sondern um lebhafte Kinder die Platz und Aufmerksamkeit brauchen um sich zu entwickeln, besonders problematisch ist die Verwendung von Medikamenten wie Ritalin über längere Zeiträume bei Kindern. Burn-Out:Diese durch Überforderung ausgelöste Vorform der Depression erreicht erschreckende Fallzahlen. Statistiken zeigen dass bis zu 20% der Österreicher sich durch ihre täglichen Anforderungen ausgebrannt fühlen. Überschneidet sich geringfügig mit Kapitel Depression, aber spezielle Form. Depression: Für die klinische Definition der Depression gelten klare Richtlinien, fest steht jedoch dass abgeschwächte Formen immer häufiger werden, und zunehmend im Kindes- und Jugendalter auftreten, heute ein wesentlicher Grund für Arbeitsunfähigkeit bzw. Invaliditätspension, wie schaut Krankheitsverlauf und Behandlung aus und was bedeutet diese Erkrankung für die Gesellschaft. Sucht: Nicht nur Substanzsüchte, wie wir sie von Drogen oder Alkohol kennen, sondern auch Verhaltensmuster die wir heute überall beobachten, Sucht nach Erreichbarkeit, Internet, Social Media etc.Das abschließende Kapitel widmet sich einem Schlagwort unserer Tage, der Resilienz: Resilienz ist die Fähigkeit, Probleme gut zu bewältigen, in dem man auf seine emotionalen und persönlichen Ressourcen zurückgreift, um Krisen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Jeder Mensch hat hier ein anderes "Werkzeug" zur Verfügung. Wichtig dabei, der Humor im Sinne von feiner Selbstironie, der Möglichkeit der inneren Distanz zu sich und der Umwelt, um Zwischenraum für Begegnung zu schaffen.Die gesellschaftliche Norm hat letztlich nichts mit krank oder gesund zu tun, sondern ist lediglich durch Häufigkeit und das Fehlen von Leidensdruck determiniert. Die Experten: Dr. Gerti Senger, Sexualtherapeutin, Dr. Martina Leibovici-Mühlberger, Autorin,Psychotherapeutin, Gynäkologin, Dr. Ralph Bonelli, Narzissmusexperte & Neuropsychiater, Dr. Rudolf Taschner, Mathematiker, Dr. Jörg Matthes, Medienforscher, Dr. Michael Musalek, Leiter der größten Suchtklinik Europas, dem Anton-Proksch-Institut, Wien.
Realistische Optimisten verfügen über eine gute Portion Resilienz und sind überzeugt, ihr Schicksal selbst beeinflussen zu können. Yes, we can! statt Hättiwari. Sie verfügen bestenfalls auch über eine gesunde Portion Humor und Selbstironie und schauen der Realität ins Auge. Dadurch gelingt es ihnen auch besser, negative Emotionen oder Schicksalsschläge zu verkraften. Wie und ob sich diese Haltung auf unsere Gesundheit von Kindesbeinen an auswirkt, das ist Gegenstand unterschiedlicher Forschungen und auch dieser Ausgabe von treffpunkt medizin. Bereits Viktor Frankl, der Begründer der Logotherapie und Psychotherapeut hat seine "Lehre vom Sinn" in seiner Zeit im Konzentrationslager während des 2. Weltkriegs entwickelt.
"treffpunkt medizin", "Wächter unseres Körpers - Was macht unser Immunsystem?." Jeden Tag sind wir tausenden von Krankheitserregern ausgesetzt, ohne dies überhaupt zu bemerken - dank unseres Immunsystems. Ohne unseren "Wächter des Körpers" würden Dinge, die unser Körper locker wegsteckt, innerhalb kurzer Zeit zu tödlichen Bedrohungen werden. Die Mechanismen dahinter sind komplex und faszinierend und noch immer nicht vollständig erforscht. Vor allem die Autoimmunerkrankungen, bei denen sich der Abwehrmechanismus gegen den eigenen Körper richtet, geben der Wissenschaft Rätsel auf.Unser Immunsystem ist ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus vielen Komponenten, die sich nicht nur ständig an unsere aktuelle Situation anpassen, sondern sich auch im Laufe unseres Lebens ändern. So sind viele Experten der Meinung dass das Immunsystem im Kleinkindalter "trainiert" werden muss, um uns unser Leben lang vor Infektionen zu schützen. Viele Organe, angefangen bei der Haut und den Schleimhäuten sind Teil der Immunantwort. Sie verhindern, dass Krankheitserreger überhaupt in unseren Körper eindringen können. Geschieht das doch, so stellt das Immunsystem ein System aus "Spezialisten" bereit - ein Arsenal an verschiedenen Zellen, die den Mechanismus des Krankheitserregers erkennen und ihn in einem gezielten Gegenschlag auslöschen. Wie wichtig das für uns ist, erkennt man am Beispiel HIV: Der Virus, der das Immunsystem befällt und außer Kraft setzt, führt nicht selbst zum Tod, sondern das Fehlen einer Immunantwort lässt an sich gut behandelbare Erkrankungen wie eine Lungenentzündung zum Todeskampf werden. Die Kraft, mit der das Immunsystem Tag und Nacht über unseren Körper wacht, kann allerdings in seltenen Fällen zum Verhängnis werden. Bei den sogenannten Auto- Immunerkrankungen kann das Immunsystem nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden und zerstört dabei wichtige Teile des Körpers. Warum das so ist, welche Mechanismen den "Wächter unseres Körpers" so effektiv mache, wie man sich selbst gegen Krankheitserreger stark machen kann und welche Möglichkeiten neueste Forschungen auch in der Immun-Krebstherapie sehen, wird in diesem treffpunkt medizin gezeigt.
"treffpunkt medizin", "Wächter unseres Körpers - Was macht unser Immunsystem?." Jeden Tag sind wir tausenden von Krankheitserregern ausgesetzt, ohne dies überhaupt zu bemerken - dank unseres Immunsystems. Ohne unseren "Wächter des Körpers" würden Dinge, die unser Körper locker wegsteckt, innerhalb kurzer Zeit zu tödlichen Bedrohungen werden. Die Mechanismen dahinter sind komplex und faszinierend und noch immer nicht vollständig erforscht. Vor allem die Autoimmunerkrankungen, bei denen sich der Abwehrmechanismus gegen den eigenen Körper richtet, geben der Wissenschaft Rätsel auf.Unser Immunsystem ist ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus vielen Komponenten, die sich nicht nur ständig an unsere aktuelle Situation anpassen, sondern sich auch im Laufe unseres Lebens ändern. So sind viele Experten der Meinung dass das Immunsystem im Kleinkindalter "trainiert" werden muss, um uns unser Leben lang vor Infektionen zu schützen. Viele Organe, angefangen bei der Haut und den Schleimhäuten sind Teil der Immunantwort. Sie verhindern, dass Krankheitserreger überhaupt in unseren Körper eindringen können. Geschieht das doch, so stellt das Immunsystem ein System aus "Spezialisten" bereit - ein Arsenal an verschiedenen Zellen, die den Mechanismus des Krankheitserregers erkennen und ihn in einem gezielten Gegenschlag auslöschen. Wie wichtig das für uns ist, erkennt man am Beispiel HIV: Der Virus, der das Immunsystem befällt und außer Kraft setzt, führt nicht selbst zum Tod, sondern das Fehlen einer Immunantwort lässt an sich gut behandelbare Erkrankungen wie eine Lungenentzündung zum Todeskampf werden. Die Kraft, mit der das Immunsystem Tag und Nacht über unseren Körper wacht, kann allerdings in seltenen Fällen zum Verhängnis werden. Bei den sogenannten Auto- Immunerkrankungen kann das Immunsystem nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden und zerstört dabei wichtige Teile des Körpers. Warum das so ist, welche Mechanismen den "Wächter unseres Körpers" so effektiv mache, wie man sich selbst gegen Krankheitserreger stark machen kann und welche Möglichkeiten neueste Forschungen auch in der Immun-Krebstherapie sehen, wird in diesem treffpunkt medizin gezeigt.
"treffpunkt medizin", "Wächter unseres Körpers - Was macht unser Immunsystem?." Jeden Tag sind wir tausenden von Krankheitserregern ausgesetzt, ohne dies überhaupt zu bemerken - dank unseres Immunsystems. Ohne unseren "Wächter des Körpers" würden Dinge, die unser Körper locker wegsteckt, innerhalb kurzer Zeit zu tödlichen Bedrohungen werden. Die Mechanismen dahinter sind komplex und faszinierend und noch immer nicht vollständig erforscht. Vor allem die Autoimmunerkrankungen, bei denen sich der Abwehrmechanismus gegen den eigenen Körper richtet, geben der Wissenschaft Rätsel auf.Unser Immunsystem ist ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus vielen Komponenten, die sich nicht nur ständig an unsere aktuelle Situation anpassen, sondern sich auch im Laufe unseres Lebens ändern. So sind viele Experten der Meinung dass das Immunsystem im Kleinkindalter "trainiert" werden muss, um uns unser Leben lang vor Infektionen zu schützen. Viele Organe, angefangen bei der Haut und den Schleimhäuten sind Teil der Immunantwort. Sie verhindern, dass Krankheitserreger überhaupt in unseren Körper eindringen können. Geschieht das doch, so stellt das Immunsystem ein System aus "Spezialisten" bereit - ein Arsenal an verschiedenen Zellen, die den Mechanismus des Krankheitserregers erkennen und ihn in einem gezielten Gegenschlag auslöschen. Wie wichtig das für uns ist, erkennt man am Beispiel HIV: Der Virus, der das Immunsystem befällt und außer Kraft setzt, führt nicht selbst zum Tod, sondern das Fehlen einer Immunantwort lässt an sich gut behandelbare Erkrankungen wie eine Lungenentzündung zum Todeskampf werden. Die Kraft, mit der das Immunsystem Tag und Nacht über unseren Körper wacht, kann allerdings in seltenen Fällen zum Verhängnis werden. Bei den sogenannten Auto- Immunerkrankungen kann das Immunsystem nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden und zerstört dabei wichtige Teile des Körpers. Warum das so ist, welche Mechanismen den "Wächter unseres Körpers" so effektiv mache, wie man sich selbst gegen Krankheitserreger stark machen kann und welche Möglichkeiten neueste Forschungen auch in der Immun-Krebstherapie sehen, wird in diesem treffpunkt medizin gezeigt.