Bayerisches Fernsehen WELT DER TIERE, "Feldhamster - Wo seid ihr?", am Sonntag (26.06.11) um 16:00 Uhr.
Nur wenige wissen, dass er in Bayern lebt oder haben ihn je gesehen: den Feldhamster. Kein Wunder, denn er ist vom Aussterben bedroht.
Die Wölfe in der russischen Tver-Region haben es schwer, denn die meisten Menschen sind nur an deren Tod interessiert. Eine Ausnahme ist der Wolfsforscher Vladimir Bologov: Schon seit seiner Kindheit ist er fasziniert von diesen Tieren und hat es sich zur Aufgabe gemacht ihr Leben und ihre Verhaltensweisen zu erforschen.
Der Hüttengärtner, so der Name dieses Vogels, vor seiner selbstgebauten Laube. Die allermeisten Arten von Laubenvögeln gibt es auf Neuguinea, einige in Australien. Der Hüttengärtner von West-Papua, dem westlichen, zu Indonesien gehörenden Teil Neuguineas, baut seine aufwendigen Gebilde inklusive der Dekoration, um Weibchen anzulocken. Überdies ist er ein begnadeter Stimmenimitator.
Fast das gesamte Leben der Faultiere findet mit dem Rücken nach unten, an einem Ast hängend, statt. Sie ernähren sich beinahe ausschließlich von Laub, nur die Zweifingerfaultiere (im Bild) fressen hin und wieder auch Früchte und Kleintiere.
Es ist eines der geheimnisvollsten Krokodile der Welt - der Sunda-Gavial. Versteckt und zurückgezogen lebt er in den letzten Sumpfwäldern Südostasiens.
Nicole Grasser aus Dachau wagte den Versuch - mit einem Mietesel auf die französische Via podiensis, den bekanntesten Jakobsweg, zu gehen. Rund 230 Kilometer in zehn Tagen legte die Pilgerin mit ihrem Esel Wappa zurück - von Le Puys-en-Velais in der malerischen Auvergne über das karge, wüste Hochland des Aubrac bis zum magischen Ort Conques.
Große, runde Augen und riesige Ohren charakterisieren den nachtaktiven Galago. Auch wenn das niedliche Tier, das man auch Buschbaby nennt, gar nicht so selten ist, bekommt man es kaum zu sehen im afrikanischen Busch.
Es gibt nur noch 300 bis 1000 Geisterbären überhaupt. Sie sind so selten wie der Große Panda und leben nur im Nordwesten Kanadas in einer Welt aus Inseln und Fjorden. Seit kurzem werden immer wieder Sichtungen dieser seltenen Art auch auf dem Festland gemacht.
Unweit der dampfenden Thermalbäder des Bayerischen Kurortes Bad Füssing entfernt plantschen ungewöhnliche Kurgäste im Teich: Neun alte Bären verbringen derzeit im neuen "Gnadenhof für Bären" ihren Lebensabend. Jetzt spüren sie zum ersten Mal die Jahreszeiten, lernen auf ihre alten Tage nach Futter zu suchen, nach einer Höhle für den Winter und lernen, wie man friedlich miteinander leben kann - auch wenn man eigentlich Einzelgänger ist.