Noch vor 10.000 Jahren gab es in den Anden Kondore mit einer Flügelspannweite von sieben bis acht Metern. Heute messen sie maximal drei Meter. Der Kolibri (im Bild), der mit dem Kondor in "atemberaubenden Höhen" lebt, ist dagegen winzig klein und wirkt unglaublich zerbrechlich. Und es scheint, dass er mit den Widrigkeiten dieser rauen Natur verblüffend gut umgehen kann. In "Welt der Tiere" wird nach den Gründen gesucht.
Nur noch wenige hundert Mittelmeer-Mönchsrobben haben überlebt. Bald wird diese Art wohl für immer verloren sein. Dimetrios Zarisakos hat den Kampf für die Robben aufgenommen.
Versteckt und zurückgezogen lebt der Sunda-Gavial in den letzten Sumpfwäldern Südostasiens. Trotz seiner beachtlichen Größe ist kaum etwas über das Krokodil mit der langen Schnauze bekannt.
An den Burghauser Felsen wurden Generationen von Waldrappküken liebevoll handaufgezogen und Ultraleichtflugzeuge mit den Aufzieherinnen an Bord zeigten den Jungen den Weg. Im Jahr 2010 erfolgt die letzte menschenbegleitete Migration ins Winterquartier in die Toskana.
Schon etwa 6000 v. Chr. gab es Mufflons auf Sardinien. Jungsteinzeitmenschen sollen die scheuen kleinen Wildschafe aus Kleinasien bis hin zur Iberischen Halbinsel mitgenommen haben.
An den Burghauser Felsen wurden Generationen von Waldrappküken liebevoll handaufgezogen und Ultraleichtflugzeuge mit den Aufzieherinnen an Bord zeigten den Jungen den Weg. Im Jahr 2010 erfolgt die letzte menschenbegleitete Migration ins Winterquartier in die Toskana.
Mitten in der Stadt Rio liegt ein Nationalpark. Nasenbären (im Bild) und Kapuzineraffen leben im sogenannten Floresta di Tijuca, der die berühmte Jesusstatue umringt. Selbst in einigen Favelas gibt es vermehrt Schutzbemühungen um wilde Tiere. Und weil die Stadt mitten im atlantischen Regenwald liegt, kommt es hin und wieder auch zu unerwartetem Besuch in der Küche...
Als Babies verlieren sie ihre Familien, danch leben sie unter erbärmlichen Bedingungen: Sie werden als Streicheltiere in engen Käfigen gehalten und außer Landes geschmuggelt, um in dubiosen Zoos ihr Dasein zu fristen.
Große Tümmler leben in Partnerschaften mit einem anderen Männchen zusammen und wandern gemeinsam durch die Ozeane. Es ist eine lebenslange Gemeinschaft. Entlang der Korallenriffe, Strände und Mangrovenwälder der karibischen Inseln sucht ein einsamer Delfin, dessen Partner gestorben ist, nach Artgenossen. Es ist eine Reise, die ihn berühmt macht und ihm einen Spitznamen einbringt: Han Solo, der einsame Pilot der "Star Wars"-Episoden. Denn am Ende seiner Reise passiert etwas, das noch nie dokumentiert wurde.
Die ersten Säugetiere vor über 100 Millionen Jahren legten zwar noch Eier wie die Reptilien, trugen das Ei aber bis zum Schlüpfen des Jungen mit sich herum. Auch das Junge leckte dann die Milch aus einer Hautfalte am Bauch des Muttertieres. Eines der Tiere aus dieser Zeit hat bis heute überlebt. Es ist der Schnabeligel, auch Ameisenigel genannt. Er kommt in ganz Australien in den Wäldern und Savannen bis hoch ins Gebirge, ja sogar im Schnee vor.
Das Ochsenrennen in Haushofen hat eine lange Tradition: Seit 1985 reiten die Ochserer alle vier Jahre um die Wette. 2009 war es wieder so weit. Tausende von Besuchern schauten sich das Spektakel an, besuchten die Tiere auf ihren heimischen Höfen und begleiteten die Besitzer bei den Vorbereitungen auf die Rennen.