Bayerisches Fernsehen WELT DER TIERE, "Sumatra - wer rettet die Orang-Utans?", am Sonntag (25.11.12) um 15:45 Uhr.
"Gober" ist eine ältere Orang-Utan-Dame, die in einer Kautschuk-Plantage aufgegriffen wurde - abgeschnitten von ihrem Heimatwald in Folge von intensiver Ölpalm-Anpflanzung. Sie wurde in die Station "Batu M'belin" gebracht, da ein wohl altersbedingter Grauer Star festgestellt wurde, der fast zur vollständigen Blindheit geführt hatte. Infolge eines Kontakts mit dem ebenfalls blinden Orang-Utan "Leuser" wurde "Gober" schwanger und brachte im Februar 2011 Zwillinge zur Welt, "Ganteng" und "Ginting". Was wird passieren, wenn "Gober" nach einer Augenoperation ihre Kinder zum ersten Mal sehen wird? Werden sie vielleicht sogar zusammen zurück in den Dschungel Nord-Sumatras zurückkehren können?
Sie heißen auf Afrikaans Baobab, auf Deutsch "Afrikanischer Affenbrotbaum", gemeint ist eine der riesigsten Baumarten des Kontinents. Sie werden bis zu 800 Jahre alt und haben ab dem 80. Lebensjahr einen Durchmesser von bis zu sechs Metern bei einer Höhe von bis zu 20 Metern. Diese "Riesen" bilden den Lebensraum für viele Vogelarten, aber auch für andere Lebewesen. Eine besondere Ansammlung dieser Baumriesen befindet sich in Thulamela im nördlichsten Zipfel des Kruger-Parks. Hier stehen diese jahrhundertealten Bäume in Reih und Glied, in genau gleichem Abstand.
Viele Kinder wünschen sich Tiere - aber das ist bemerkenswert: Die achtjährige Berta (im Bild) will für ein Alpakababy sorgen dürfen. Ganz so ungewöhnlich ist es aber nicht im Hochland von Peru. Dort weiden die höckerlosen Kleinkamele Seite an Seite mit dem Hochlandvolk der Qéros. Die Menschen leben in 4.000-6.000 Metern Höhe und sind auf die flauschige, wärmende Wolle ihrer Alpakaherden angewiesen.
Seit Jahren schon forscht eine kleine Arbeitsgruppe der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle an der Universität Wien zum Wesen der Mensch-Tier-Beziehung. Bild: Wolf-Trio.
Die Kuhherden verdursten und verhungern mittlerweile in der Region um Alice Springs, da die Kamele die Blätter und das letzte Gras fressen und die wenigen Wasserstellen leer saufen.
Können diese zahmen Silberfüchse einen guten Hund ersetzen? Das versucht Irina Muchamedschina herauszufinden. Im Anblick des ungewöhnlichen Trios bleiben Passanten stehen und Autofahrer drücken auf die Bremse, um ein Bild von dem niedlichen Schlitzohr zu knipsen.
Er sieht aus wie ein übergroßer Puter mit gelackten schwarzen Federn und roten Wangen. Dazu kommt sein immens großer Schnabel, der ihn dazu noch gefährlich aussehen lässt: der Hornrabe.
Wieder einmal hat der Zoo von einem gefangenen Gorillababy gehört, und ein Mitarbeiter macht sich auf die Suche, tief hinein in die Wälder im Südosten Kameruns.
Es ist eines der geheimnisvollsten Krokodile der Welt - der Sunda-Gavial. Versteckt und zurückgezogen lebt er in den letzten Sumpfwäldern Südostasiens.
Im Süden Brasiliens hat ein engagierter Artenschützer eine Art Arche Noah für Wasserschweine finanziert. Findlinge aller Art werden dort von der Umweltbehörde abgeliefert.
Bayerisches Fernsehen WELT DER TIERE, "Die Schimpansenwaisen von Ngambe Island", am Sonntag (29.07.12) um 15:45 Uhr.
Als Babies verlieren sie ihre Familien, danch leben sie unter erbärmlichen Bedingungen: Sie werden als Streicheltiere in engen Käfigen gehalten und außer Landes geschmuggelt, um in dubiosen Zoos ihr Dasein zu fristen.
Bayerisches Fernsehen WELT DER TIERE, "Vom Igel mit den großen Ohren", am Sonntag (31.03.13) um 15:00 Uhr.
Eigentlich ist der Ohrenigel ein Steppenbewohner, der mit seinen großen Ohren seinem Körper Kühlung zukommen lassen kann. Doch Dank des immer wärmer werdenden Klimas in Europa, findet heute bereits der ein oder andere der Langohren seinen Weg in die Verbreitungsgebiete der europäischen Stacheligel. Einer wurde schon in den tschechischen Wäldern gesichtet.