Nicole Grasser aus Dachau wagte den Versuch - mit einem Mietesel auf die französische Via podiensis, den bekanntesten Jakobsweg, zu gehen. Rund 230 Kilometer in zehn Tagen legte die Pilgerin mit ihrem Esel Wappa zurück - von Le Puys-en-Velais in der malerischen Auvergne über das karge, wüste Hochland des Aubrac bis zum magischen Ort Conques.
Große, runde Augen und riesige Ohren charakterisieren den nachtaktiven Galago. Auch wenn das niedliche Tier, das man auch Buschbaby nennt, gar nicht so selten ist, bekommt man es kaum zu sehen im afrikanischen Busch.
Es gibt nur noch 300 bis 1000 Geisterbären überhaupt. Sie sind so selten wie der Große Panda und leben nur im Nordwesten Kanadas in einer Welt aus Inseln und Fjorden. Seit kurzem werden immer wieder Sichtungen dieser seltenen Art auch auf dem Festland gemacht.
Unweit der dampfenden Thermalbäder des Bayerischen Kurortes Bad Füssing entfernt plantschen ungewöhnliche Kurgäste im Teich: Neun alte Bären verbringen derzeit im neuen "Gnadenhof für Bären" ihren Lebensabend. Jetzt spüren sie zum ersten Mal die Jahreszeiten, lernen auf ihre alten Tage nach Futter zu suchen, nach einer Höhle für den Winter und lernen, wie man friedlich miteinander leben kann - auch wenn man eigentlich Einzelgänger ist.
Bayerisches Fernsehen WELT DER TIERE, "Sumatra - wer rettet die Orang-Utans?", am Sonntag (25.11.12) um 15:45 Uhr.
"Gober" ist eine ältere Orang-Utan-Dame, die in einer Kautschuk-Plantage aufgegriffen wurde - abgeschnitten von ihrem Heimatwald in Folge von intensiver Ölpalm-Anpflanzung. Sie wurde in die Station "Batu M'belin" gebracht, da ein wohl altersbedingter Grauer Star festgestellt wurde, der fast zur vollständigen Blindheit geführt hatte. Infolge eines Kontakts mit dem ebenfalls blinden Orang-Utan "Leuser" wurde "Gober" schwanger und brachte im Februar 2011 Zwillinge zur Welt, "Ganteng" und "Ginting". Was wird passieren, wenn "Gober" nach einer Augenoperation ihre Kinder zum ersten Mal sehen wird? Werden sie vielleicht sogar zusammen zurück in den Dschungel Nord-Sumatras zurückkehren können?
Sie heißen auf Afrikaans Baobab, auf Deutsch "Afrikanischer Affenbrotbaum", gemeint ist eine der riesigsten Baumarten des Kontinents. Sie werden bis zu 800 Jahre alt und haben ab dem 80. Lebensjahr einen Durchmesser von bis zu sechs Metern bei einer Höhe von bis zu 20 Metern. Diese "Riesen" bilden den Lebensraum für viele Vogelarten, aber auch für andere Lebewesen. Eine besondere Ansammlung dieser Baumriesen befindet sich in Thulamela im nördlichsten Zipfel des Kruger-Parks. Hier stehen diese jahrhundertealten Bäume in Reih und Glied, in genau gleichem Abstand.
Viele Kinder wünschen sich Tiere - aber das ist bemerkenswert: Die achtjährige Berta (im Bild) will für ein Alpakababy sorgen dürfen. Ganz so ungewöhnlich ist es aber nicht im Hochland von Peru. Dort weiden die höckerlosen Kleinkamele Seite an Seite mit dem Hochlandvolk der Qéros. Die Menschen leben in 4.000-6.000 Metern Höhe und sind auf die flauschige, wärmende Wolle ihrer Alpakaherden angewiesen.
Seit Jahren schon forscht eine kleine Arbeitsgruppe der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle an der Universität Wien zum Wesen der Mensch-Tier-Beziehung. Bild: Wolf-Trio.
Die Kuhherden verdursten und verhungern mittlerweile in der Region um Alice Springs, da die Kamele die Blätter und das letzte Gras fressen und die wenigen Wasserstellen leer saufen.
Können diese zahmen Silberfüchse einen guten Hund ersetzen? Das versucht Irina Muchamedschina herauszufinden. Im Anblick des ungewöhnlichen Trios bleiben Passanten stehen und Autofahrer drücken auf die Bremse, um ein Bild von dem niedlichen Schlitzohr zu knipsen.
Er sieht aus wie ein übergroßer Puter mit gelackten schwarzen Federn und roten Wangen. Dazu kommt sein immens großer Schnabel, der ihn dazu noch gefährlich aussehen lässt: der Hornrabe.
Wieder einmal hat der Zoo von einem gefangenen Gorillababy gehört, und ein Mitarbeiter macht sich auf die Suche, tief hinein in die Wälder im Südosten Kameruns.