Lone Dröscher-Nielssen, die dänische Leiterin der indonesischen Orang-Utan-Rettungsstation Nyaru Menteng auf Borneo. Nach jahrelangem Training können die Menschenaffen wieder in ihre Heimat, die verbliebenen Regenwälder Borneos zurückkehren. Leicht ist ein solcher Abschied nicht, wie hier für Jambi. Orang-Utans vergessen nicht, vor allem nicht, wer ihnen Gutes getan hat.
Bisons leben im Schutz eines Urwaldes an der polnisch-weißrussischen Grenze, und diesen Schutz benötigen sie so dringend wie kaum eine andere Tierart: Ganze sechs Tiere dieser Art hatten die Jagd und den Hunger der Menschen nach dem Ersten Weltkrieg überlebt.
Die Transportbox mit der Orang-Utan-Familie muss zum Abschluss einer beschwerlichen Reise noch die andere Seite des Flusses erreichen. Eine letzte Hürde vor der Unterbringung von Gober und den beiden Zwillingen in einem Übergangskäfig, aus dem sie nach vier Wochen in die Freiheit entlassen werden sollen.
In den Bergen rund um das italienische Cuneo lebt ein Wolfsrudel, das viel von sich reden macht, denn der Nachwuchs wandert bevorzugt nach Norden in Richtung Bayern. So soll zum Beispiel der Wolf, jüngst überfahren vor Starnberg, aus diesem Rudel stammen.
In den Bergen rund um das italienische Cuneo lebt ein Wolfsrudel, das viel von sich reden macht, denn der Nachwuchs wandert bevorzugt nach Norden in Richtung Bayern. So soll zum Beispiel der Wolf, jüngst überfahren vor Starnberg, aus diesem Rudel stammen.
Coatis - wie die Nasenbären auf portugiesisch heißen - machen an den Wasserfällen von Iguassu ihrem Namen alle Ehre. Der lange bewegliche Riechkolben führt sie überall dorthin, wo sich viele Touristen an Brasiliens größtem Naturschauspiel versammeln.
In den 70er Jahren war der Fischotter in Bayern fast völlig verschwunden, aber glücklicherweise nie ausgestorben. Es gelang durch gezielte Hilfsmaßnahmen, die natürliche Restpopulation aufzupäppeln. Schätzungen zufolge leben wieder rund 300 Fischotter in Bayern. Doch kaum ein Mensch hat einen Fischotter je in freier Wildbahn zu Gesicht bekommen. Der Fischotter ist nach wie vor eines der bedrohtesten Säugetiere Europas.
Im Cuc Phuong Nationalpark, im Norden Vietnams, hat der Artenschützer Tilo Nadler eine Rettungsstation gebaut. Seltenste Primaten, wie der Rotschenklige Kleideraffe sind hier zu bewundern.
Wenn es draußen kalt wird, ziehen wir uns zurück, erleben den Advent als eine eher besinnliche manchmal auch ruhigere Zeit. Auch draußen in Wald und Feld scheint es ruhig geworden zu sein. Doch da gibt es Spuren - und wer ein wenig unterscheiden kann, welche Abdrücke zu welchem Tier gehören, dem erzählt der Schnee viele spannende Geschichten. Im Bild: Wölfe im Schnee.
Das Projekt mit Silberfüchsen, einer sibirischen Farbvariation des Rotfuchses, begann 1959. Der russische Biologe Dmitrij Beljajew vom Institut für Zytologie und Genetik brachte etwa 100 Füchse auf das abgelegene, von Birkenwald umgebene Gelände.
Eine kleine Insel im indischen Ozean, rundum geschützt durch ein Korallenriff - ein Leuchtturm ist das einzig feste Bauwerk inmitten ursprünglicher Vegetation: Chumbe-Island.
Keiner weiß, wo sie herkommen, die weißen Esel von Asinara. Der Marchese di Mores Duca dell' Asinara soll sie sich im 18. Jahrhundert aus Ägypten geholt haben, erzählen die einen. Die anderen glauben lieber an die Geschichte von ein paar weißen Eseln, die sich nach einem Schiffsbruch auf die Insel retten konnten.
Im Cuc Phuong Nationalpark, im Norden Vietnams, hat der Artenschützer Tilo Nadler eine Rettungsstation gebaut. Seltenste Primaten, wie der Rotschenklige Kleideraffe sind hier zu bewundern.
Im Cuc Phuong Nationalpark, im Norden Vietnams, hat der Artenschützer Tilo Nadler eine Rettungsstation gebaut. Seltenste Primaten, wie der Rotschenklige Kleideraffe sind hier zu bewundern.
Der schlanke, langgestreckte Körper ist für einen Sprinter ideal. Geparde sind die schnellsten Läufer der Welt. Bei ihren Jagden erreichen sie Spitzengeschwindigkeiten von fast 120 km/h. Das ist in der Tierwelt einsame Spitze.
Protagonist ist ein ehemaliger Jäger, der für das Land Tirol die Tiere zählt, gegebenenfalls kranke oder verletzte Tiere erlegt. Er ist ein leidenschaftlicher Steinbock-Freund, kennt alle Tiere seines Revieres.
Viele Kinder wünschen sich Tiere - aber das ist bemerkenswert: Die achtjährige Berta (im Bild) will für ein Alpakababy sorgen dürfen. Ganz so ungewöhnlich ist es aber nicht im Hochland von Peru. Dort weiden die höckerlosen Kleinkamele Seite an Seite mit dem Hochlandvolk der Qéros. Die Menschen leben in 4.000-6.000 Metern Höhe und sind auf die flauschige, wärmende Wolle ihrer Alpakaherden angewiesen.
Eine filmische Reise von Sardinien nach Asinara kombiniert die einzigartigen Landschaftsformen der Inseln mit den Bemühungen der Forscher um den Erhalt und die Untersuchung der gefährdeten Mufflon-Population Sardiniens. Bild: Biologe auf dem Monte Novo in Sardinien.