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Versteckte TV-Perlen: "Privatkonzert" mit Wigald Boning und Kim Fisher

Versteckte TV-Perlen: "Privatkonzert" mit Wigald Boning und Kim Fisher

von Glenn Riedmeier (16.02.2018)
Wohnzimmerkonzerte im MDR mit Midge Ure, Leslie Clio, Conchita und Co.
"Privatkonzert": Kim Fisher (l.) und Wigald Boning (r.) mit ihren Gästen Leslie Clio und Midge Ure
Bild: MDR/DW/Marcel Schröder
Versteckte TV-Perlen: "Privatkonzert" mit Wigald Boning und Kim Fisher/Bild: MDR/DW/Marcel Schröder

In unregelmäßigen Abständen wollen wir auf kleine TV-Perlen hinweisen, die meist an den Rändern des Programms versteckt sind und (zu) wenig Aufmerksamkeit erhalten. Wenn man an den MDR und Musik denkt, kommen einem spontan Schlagershows in den Sinn - doch seit Ende 2017 hat der Regionalsender auch eine völlig anders gelagerte Musiksendung im Programm: In Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle ist das Format "Privatkonzert" entstanden. Musiker und Komiker Wigald Boning begrüßt zusammen mit Moderatorin Kim Fisher pro Ausgabe mehrere Künstler zu einem ganz besonderen Wohnzimmerkonzert.

Aufgezeichnet wird die Sendung im Haus Schminke in Löbau, das mit seiner besonderen Architektur als eines der bemerkenswertesten Wohnhäuser des 20. Jahrhunderts gilt. In intimer Talk-Atmosphäre geben nationale und internationale Musiker Einblicke in ihre Karriere und präsentieren live sowohl eigene Titel als auch Songs anderer Interpreten. Fisher und Boning stimmen ebenfalls mit ein und musizieren mit den Gästen gemeinsam. Der MDR überträgt mit diesem Format den besonderen Charme von Wohnzimmerkonzerten ins Fernsehen. Keine große Showbühne in einer großen Halle - stattdessen eine gemütliche Atmosphäre im kleinen Rahmen. Die Musik kommt nicht aus der Konserve, sondern wird stets live gespielt, hautnah und unplugged. Als Hausband sind immer "The Ruffcats" am Start.

Conchita und Anastacia
Conchita und Anastacia (© MDR/DW/Marcel Schröder)

Der besondere Reiz der Sendung besteht auch in der Kombination der musikalischen Gäste, die auf den ersten Blick wenig miteinander gemeinsam haben. Beim "Privatkonzert" werden kulturelle und musikalische Grenzen überschritten. So traf in der ersten Folge die österreichische "ESC"-Gewinnerin Conchita ("Rise Like A Phoenix") auf US-Sängerin Anastacia ("I'm Outta Love"), die begeistert von dem Konzept war: "Ich fühle mich in dieser Sendung zu Hause. Es ist, als wäre man bei Freunden." Gemeinsam interpretierten die beiden Sängerinnen Chers "Believe" auf ganz eigene Weise.

In einer weiteren Folge begrüßten Boning und Fisher den britischen Singer-Songwriter Marlon Roudette ("When The Beat Drops Out") und die deutsche Rockband Silly mit Anna Loos ("Alles rot"). Albrecht Mayer bewies, dass der Popklassiker "Bright Eyes" auf der Oboe gespielt mindestens so schön wie das Original klingt und Newcomerin Alina interpretierte mit Kim Fisher den Hildegard-Knef-Klassiker "Für mich soll's rote Rosen regnen". Und wohl in keiner anderen Sendung trifft Opernsängerin Simone Kermes auf Paradiesvogel Ross Antony, der gemeinsam mit seinem Ehemann Paul Reeves den Elton-John-Klassiker "I'm Still Standing" präsentierte. Zu den weiteren Gästen zählten bisher Johnny Logan, Karat, Julia Hülsmann, Heinz Rudolph Kunze und Della Miles.

Ross Antony und Paul Reeves
Ross Antony und Paul Reeves (© MDR/DW/Marcel Schröder)

In der Ausgabe vom 17. Februar begrüßen Kim Fisher und Wigald Boning Ultravox-Bandglied Midge Ure ("Dancing With Tears In My Eyes") und Soul-Popsängerin Leslie Clio ("I Couldn't Care Less"). Am 24. Februar trifft Rapper Eko Fresh auf den finnischen Folk-Sänger Niila und die Poetry-Sängerin Julia Engelmann und am 24. März kommt es zum Aufeinandertreffen der Kölschen Band Brings mit dem britischen Sänger Nik Kershaw.

Der MDR zeigt neue Ausgaben vom "Privatkonzert" in unregelmäßigen Abständen am späten Samstagabend gegen 23 Uhr. Vergangene Folgen sind in den Mediatheken der ARD und DW-TV nachträglich abrufbar.

Das Haus Schminke
Das Haus Schminke (© MDR/DW/Marcel Schröder)

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Leserkommentare

  • tiramisusi schrieb am 18.02.2018, 16.53 Uhr:
    tiramisusidoppelt
  • tiramisusi schrieb am 18.02.2018, 16.52 Uhr:
    tiramisusiwenn dieser Boning bloss nicht so entsetzlich penetrant und besserwisserisch wäre.. ganz furchtbar und als Moderator einfach nur untalentiert... neulich die Gedenksendung für Dieter Krebs hat er auch vollkommen zerquatscht ... hat man den eigentlich aus der babyklappe damals wieder rausgeworfen oder was ist los mit dem?
  • Blitzbirne schrieb am 18.02.2018, 15.52 Uhr:
    BlitzbirneOh: Midge Ure, nicht schlecht! Danke für den Hinweis.
 

Über den Autor

  • Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier ist Jahrgang '85 und gehört zu der Generation, die in ihrer Kindheit am Wochenende früh aufgestanden ist, um stundenlang die Cartoonblöcke der Privatsender zu gucken. "Bim Bam Bino", "Vampy" und der "Li-La-Launebär" waren ständige Begleiter zwischen den "Schlümpfen", "Familie Feuerstein" und "Bugs Bunny". Die Leidenschaft für animierte Serien ist bis heute erhalten geblieben, zusätzlich begeistert er sich für Gameshows wie z.B. "Ruck Zuck" oder "Kaum zu glauben!". Auch für Realityshows wie den Klassiker "Big Brother" hat er eine Ader, doch am meisten schlägt sein Herz für Comedyformate wie "Die Harald Schmidt Show" und "PussyTerror TV", hält diesbezüglich aber auch die Augen in Österreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten offen. Im Serienbereich begeistern ihn Sitcomklassiker wie "Eine schrecklich nette Familie" und "Roseanne", aber auch schräge Mysteryserien wie "Twin Peaks" und "Orphan Black". Seit Anfang 2013 ist er bei TV Wunschliste vorrangig für den nationalen Bereich zuständig und schreibt News und TV-Kritiken, führt Interviews und veröffentlicht Specials.