1968 gründete Wolf D. Prix die Baucooperative Himmelb au als Teil eines Avantgarde-Trios, das seine Architekturentwürfe stets als gesellschaftliches wie technologisches Experiment verstand. Aus diesem Grund waren die «Bau-Werke» des Wiener Büros vor allem in der Frühphase auch konsequent unrealisierbar. Bei der Bürogründung hatte sich Prix mit seinen Mitstreitern das Programm einer «Architektur, die leuchtet, die sticht, die fetzt und brennt» auf die Fahnen geschrieben. Daran hat sich auch nach 50 Jahren nichts geändert. Prix lebt seine Architektur und verkörpert den dekonstruktivistischen Stil seines Büros mit all seinen Widersprüchlichkeiten. Der Film führt zu Bauwerken wie der BMW-Welt in München, der EZB in Frankfurt und dem Musée des Confluences in Lyon. Er widmet sich aber auch kleineren Projekten wie der Villa Soravia in Millstatt und den «tanzenden Türmen» an der Expo 02 in Biel. Der Filmemacher Matthias Frick begleitet den rastlosen Wolf D. Prix und gibt einen authentischen Blick auf Motivation und Gedanken dieses Provokateurs.
(SRF)
Daten
Weiterer Titel: Architektur muss brennen! Wolf D. Prix und Coop Himmelb(l)au
* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.