In der Sendung beschreibt der deutsche Science-Fiction-Autor Herbert W. Franke eine abenteuerliche Reise durch Raum und Zeit, an die Grenzen der menschlichen Psyche. Der Astronaut Balder ist von einem Forschungsflug, der unter mysteriösen Umständen abgebrochen werden musste, zur Erde zurückgekehrt. Hier unterzieht er sich einem analytischen Gespräch mit einem Arzt. Der Psychologe versucht dabei, Erinnerungsfragmente an diese ungewöhnliche Weltraumexkursion aus dem Unterbewusstsein des Astronauten Balder heraufzuholen. Balder war mit seiner Co-Pilotin Elise in einer fremden Galaxie unterwegs. Dabei trafen sie auf einen neuen, unbewohnten Planeten, von dem eine geheimnisvolle Strahlung ausging, die der Bord-Coputer des Raumschiffs nicht identifizieren konnte: es sind die "Stimmen der Sylphiden", das Ausdrucksmittel einer möglicherweise außerirdischen Intelligenz. Manfred P. Kage, wissenschaftlicher Photograph und Videokünstler hat diese Bilderwelt hier erstmals für ein experimentelles Fernsehspiel nutzbar gemacht. Einen wesentlich musikalischen Akzent erhalten "Die Stimmen der Sylphiden" durch die Originalmusik, die der 35-jährige italienische Komponist Hubert Stuppner geschaffen hat.
(Neue Zürcher Zeitung, Nr. 177, 02.08.1980, S. 44)
Daten
Länge: ca. 45 min.
| Deutsche TV-Premiere | So, 03.08.1980 (ZDF) |
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Cast & Crew
![Martin Lüttge]()
![Ingeborg Schöner]()
- Regie: Helmut Rost
- Drehbuch: Herbert W. Franke
- Musik: Hubert Stuppner
- Kamera: Manfred Paul Kage







