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Drei Tage im April

D, 1995
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Filminfos

Nesselbühl, April 1945 - eine kleine schwäbische Ortschaft kurz vor dem Ende des Krieges. In nicht allzu weiter Ferne ist bereits der Geschützdonner der heranrückenden amerikanischen Truppen zu hören. In Stegmaiers Gasthof hat sich eine von den Kriegswirren bunt zusammengewürfelte Gruppe Menschen angesammelt. Die Honoratioren am Stammtisch politisieren zaghaft. Nur Anna, Tochter des Gastwirts und BDM-Führerin, glaubt noch daran, dass Hoffnung allein im Vertrauen auf den Führer zu finden sei. Als Anna aber miterleben muss, wie eine SS-Streife einen jungen Landser wegen Fahnenflucht festnimmt und Augenblicke später im Hof erschießt, beginnt ihr Weltbild zu wanken. Ein Transportzug fährt durch die Nacht Richtung Süden. In den angehängten Viehwaggons stehen, dicht gedrängt, Hunderte von Häftlingen, die in ein vor den Alliierten sicheres Konzentrationslager verlegt werden sollen. Weil die Lokomotive nicht mehr die volle Leistung bringt, lässt der Transportführer den Zug am Bahnhof Nesselbühl anhalten. Drei Waggons werden abgekoppelt und bleiben unter Bewachung auf dem Gleis stehen, während der restliche Zug in der Nacht verschwindet. Im Morgengrauen des nächsten Tages wird Anna von entfernten Schreien geweckt. Als sie auf dem Bahnhofsgelände durch die Luken der Waggons in die Gesichter der zu Tode erschöpften Häftlinge sieht, ist sie fassungslos. Auch die übrigen Dorfbewohner, die sich mittlerweile am Bahngleis eingefunden haben, sind wie gelähmt. Nach und nach erkennen die Einwohner von Nesselbühl, dass niemand greifbar ist, der die Verantwortung für das, was vor ihren Augen geschieht, übernimmt. Doch noch immer ist keiner von ihnen bereit, etwas zur Rettung der Häftlinge zu unternehmen, die zusehends an Hunger und Durst zugrunde gehen. Schließlich hält Anna es nicht länger aus, sie belädt einen Leiterwagen mit Lebensmitteln und zieht ihn gemeinsam mit Helena, einer polnischen Magd, zum Bahnhof. Auch andere Dorfbewohner fassen sich nun ein Herz. Der bestochene Wachposten gibt den Befehl zum Öffnen der Waggontüren - für zehn Minuten, dann werden die Türen wieder geschlossen. Am dritten Tag sind die Wachposten plötzlich verschwunden. Die Menschen in den Waggons geben kaum noch Lebenszeichen von sich. In Stegmaiers Gasthof wird beratschlagt, wie man mit der Situation umgehen solle. Niemand widerspricht dem Vorschlag, die Waggons aus dem Bahnhofsgelände auf eine abschüssige Gleisstrecke zu schieben, die aus der Gemeinde hinausführt. Ein letztes Mal steht Anna alleine vor den Waggons. Jetzt hätte sie Gelegenheit, die Türen zu öffnen.
(SWR)
Rubriken: Historienfilm, Drama
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