Sie betreiben das älteste Gewerbe der Welt - Prostituierte oder Huren. Früher wurden Frauen abwertend als Hure bezeichnet, die außerehelichen Sex oder häufig wechselnde Partner hatten. Seit Gründung der Hurenorganisation "Hydra" Anfang der 80er Jahre, bezeichnen sich Prostituierte selbst so. Ihr Ziel ist die Selbstbestimmung und Entstigmatisierung des "horizontalen" Gewerbes und Gleichstellung mit anderen Berufsgruppen. Inzwischen hat sich in Deutschland einiges positiv verändert, nicht zuletzt seit 2002 das Prostitutionsgesetz in Kraft trat. Die Legalisierung des Sexgewerbes hat auf der anderen Seite auch zu mehr Menschenhandel und Ausbeutung geführt. Der Dokumentarfilm "Frauenzimmer" erzählt die Geschichte zweier Berliner Frauen im fortgeschrittenen Alter, die ihr Geld mit Sexarbeit verdienen. Die Protagonistinnen arbeiten in ihrer eigenen Wohnung oder empfangen Kunden im Dominastudio. Sie sind nicht darauf aus, sich zu rechtfertigen oder zur Schau zu stellen. Ihre facettenreichen Persönlichkeiten machen deutlich, auf welch unterschiedliche Art und Weise sie der Prostitution nachgehen und warum sie sich für den Beruf der Sexarbeiterin entschieden haben. Der Film gibt Einblicke in die außergewöhnlichen Lebensgeschichten von Christel und Karolina und in ihren teilweise überraschend bürgerlichen Alltag.
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