Sean führt in Ostafrika einen Jagdbetrieb: Gemeinsam mit einer internationalen Truppe von Draufgängern fängt er wilde Tiere im Auftrag von Zoos und Tiergärten in Europa und Amerika. Eines Tages trifft die selbstbewusste Fotografin Dallas auf der Ranch der Jäger ein. Im Auftrag eines Zoos soll sie die Arbeit der Männer fotografieren und dokumentieren. Obwohl sich Sean zunächst gegen die Präsenz der Frau bei der Jagd wehrt, entwickelt er schnell Interesse an ihr. Sean Mercer aus Irland betreibt in Ostafrika mit einer internationalen Gruppe von Draufgängern einen Jagdbetrieb: Er fängt wilde Tiere im Auftrag von Zoos und Tiergärten in Europa und Amerika. Zu seinem internationalen Team gehören der New Yorker Taxifahrer Pockets, der mexikanische Lassowerfer Luis, der deutsche Rennfahrer Kurt Müller, Brandy, die junge Inhaberin der Fangstation, und der Safari-Veteran Little Wolf. Obwohl Little Wolf große Erfahrung im Umgang mit Wildtieren hat, wird er von einem Nashorn verletzt und muss ins Krankenhaus. Dort trifft er auf den Franzosen Charles, der sich später ebenfalls der Truppe anschließt. Und dann trifft eines Tages die selbstbewusste Fotografin Dallas auf der Ranch ein. Im Auftrag eines Zoos soll sie die Arbeit der Männer fotografieren und dokumentieren. Während sich Sean zunächst gegen die Präsenz der Frau bei der Jagd wehrt, entwickelt er schnell Interesse an ihr. Doch auch Charles und Kurt haben ein Auge auf Brandy geworfen und plötzlich muss sich Sean ins Zeug legen, seine Angebetete von sich zu überzeugen. "Hatari" bedeutet in der ostafrikanischen Bantu-Sprache "Gefahr". Und in der Tat ging der Film-Noir-Starregisseur Howard Hawks ein gefährliches Wagnis ein, das heute (zum Glück) vor allem aus Gründen des Tierschutzes nicht mehr denkbar wäre: In den offenen afrikanischen Savannen machten die Schauspieler um John Wayne und Hardy Krüger tatsächlich selbst mit Schlingen und Lassos Jagd auf wilde Tiere, die später teilweise wirklich an Zoos weitergegeben wurden. Keine Stuntmen, kein festgelegtes Drehbuch - man konnte ja nicht vorhersehen, welche Tiere tatsächlich ins Netz gehen würden und Hawks wollte sich die Möglichkeiten offenhalten Inspirationen am Drehort, dem damaligen Tanganjika, das heute zu Tansania gehört, mit in den Film einzubauen. Dabei entstanden spannende Szenen von fast dokumentarischer Qualität. Allerdings mussten viele Szenen nachsynchronisiert werden, da die Schauspieler nicht in der Lage waren, im Kampf mit den Tieren ihre Dialoge zu sprechen. Die Filmmusik schrieb Henri Mancini ("Frühstück bei Tiffany", 1961; "Der rosarote Panther", 1963) und zu seinem Score gehört ein echter Klassiker: der Baby-Elephant-Walk. "Ein vorzüglicher Unterhaltungsfilm, der souverän die Balance zwischen Spannung und Komik, rasanter Aktion und entspannter Ruhe findet. Ohne jeden Hang zur billigen Sensation verbindet Hawks die konventionelle, aber sympathische Spielhandlung mit vielen originellen, aber auch packenden Szenen von fast dokumentarischer Intensität: In kühnen Kameraeinstellungen werden so die Jagdszenen eindrucksvoll und intensiv eingefangen." (Lexikon des internationalen Films)...
(BR)
Hintergrund: Ganz nach der ungewöhnlichen Arbeitsweise von Regisseur Howard Hawks gab es zu Drebeginn noch kein vollständiges Script. Die Drehbuchautorin Leigh Brackett wurde hinzugezogen, um dem zugrundeliegenden Tierfilm-Material vor Ort eine zusammenhängende Story zu verpassen. Hawks beauftragte sie auch, die Rolle einer Tierfotografin in die Handlung einzubauen. Die ungarische Fotografin Ylla - zu ihrer Zeit bekannt als die "kompetenteste Tierfotografin der Welt" (New York Times) - war seine Inspiration für die Figur Anna Maria "Dallas" D'Alessandro (gepielt von Elsa Martinelli). Gedreht wurde auf der Momella-Farm im heutigen Tansania (damals: Tanganyika), die heute im Arusha National Park liegt, und in der Stadt Arusha. Die Innenaufnahmen entstanden in den Paramount-Studios. Hawks engagierte den staatlich lizensierten Tierfänger Willy de Beer als Unterstützer und Berater für die Filmaufnahmen. Der zeigte den Mitwirkenden, wie man Wildtiere fängt. Das war auch nötig: Es gab keine Dobles oder Stuntmen; die Schauspieler übernahmen alle Szenen - auch die Jagd-Episoden - selbst. Der Tierpfleger und Naturschützer Jan Oelofse war für das Fangen, Trainieren und die Fürsorge der Tiere verantwortlich. Da die tierischen Darsteller bei den Aufnahmen häufig nicht zur rechten Zeit der Handlung entsprechende Töne oder Geräusche machten, standen Einwohner bereit, die deren Stimmen täuschend echt nachahmten. Die "Hatari" war 1962 auf Platz 8 der meistgesehenen Kinofilme. Er ist bekannt für seinen exzessiven Zigarettenkonsum auf der Leinwand. Kritik: "Ein vorzüglicher Unterhaltungsfilm, der souverän die Balance zwischen Spannung und Komik, rasanter Aktion und entspannter Ruhe findet. Ohne jeden Hang zur billigen Sensation verbindet Hawks die konventionelle, aber sympathische Spielhandlung mit vielen originellen, aber auch packenden Szenen von fast dokumentarischer Intensität: In kühnen Kameraeinstellungen werden so die Jagdszenen eindrucksvoll und intensiv eingefangen." (Lexikon des internationalen Films) "Der Klassiker besticht mit spektakulären, ungedoubelten Jagdszenen, dem eleganten Mix aus Action und Komödie sowie der Musik von Henry Mancini." (cinema.de) "Howard Hawks inszenierte eine gelungene Mixtur aus Action und Humor und schuf einen Abenteuer-Klassiker, der mit hervorragenden Jagdszenen und Landschaftsaufnahmen aufwartet. Typisch für Hawks ist auch das Thema um Männerrivalitäten, die allerdings hinter der Professionalität zurückstehen müssen. Insgesamt ist dies ein wunderbares Tierfang-Abenteuerspektakel: hervorragend fotografiert und sympathisch gespielt. Einfach beste Unterhaltung!" (prisma.de) "'Hatari' ist purer Exkapismus, ein Traum vom Aussteigen. Es ist vielleicht nicht der spannendste Film von John Wayne, ganz sicher aber einer der unterhaltsamsten. Grund genug, sich auf dieses Abenteuer einzulassen und der Idee hinzugeben, was gewesen wäre, wenn …" (filmstarts.de)
* Bei den mit einem Sternchen gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website. Alle Preise inkl. MwSt. und ggf. zuzüglich Versandkosten. Details zu den Angeboten finden sich auf der jeweiligen Webseite.
Streaming-Daten in Zusammenarbeit mitvia JustWatch.
* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.
Mit Spezialjeeps jagen im afrikanischen Tanganjika Kurt (Hardy Krüger, l.) und seine Kollegen wilde Tiere für Zoos. Ihr Boss ist die energische Brandy (Michèle Girardon, r.), vor der die hartgesottenen Kerle Respekt haben. Eines Tages taucht im Camp die attraktive Fotografin Dallas auf - und sorgt prompt für einige Verwirrungen ...
Sean Mercer (John Wayne) leitet eine Gruppe bestens ausgebildeter Profi-Großwildjäger in Afrika. Jedoch benutzen sie keine Kugeln - sie fangen die wilden Tiere mit Seilen und Kameras für Zoos und Zirkusattraktionen. Es ist ein aufregendes Geschäft: Mensch gegen Tier.
Sean Mercer (John Wayne) leitet eine Gruppe bestens ausgebildeter Profi-Großwildjäger in Afrika. Jedoch benutzen sie keine Kugeln - sie fangen die wilden Tiere mit Seilen und Kameras für Zoos und Zirkusattraktionen. Es ist ein aufregendes Geschäft: Mensch gegen Tier. In der Fangstation ist die von einem Zoo beauftragte Fotografin A. M. D'Alessandro (Elsa Martinelli) eingetroffen, die mit schwerem italienischen Akzent spricht und sich der Einfachheit halber Dallas nennen lässt. Da man mit einem Mann gerechnet hatte, sorgt das erst für einige Verwirrung. Doch Dallas findet schnell Gefallen am Leben in Afrika und kann bleiben, zumal Sean, der nach einer zurückliegenden Enttäuschung mit Frauen eigentlich nichts mehr anfangen möchte, sich wider Willen in sie verliebt.
In der Fangstation ist die von einem Zoo beauftragte Fotografin A. M. D'Alessandro (Elsa Martinelli) eingetroffen, die mit schwerem italienischen Akzent spricht und sich der Einfachheit halber Dallas nennen lässt. Da man mit einem Mann gerechnet hatte, sorgt das erst für einige Verwirrung.
Der Amerikaner Sean Mercer (John Wayne, l.), der nach einer unglücklich verlaufenen Liebesaffäre in den Busch kam, und Kurt Stahl (Hardy Krüger, r.), ein ehemaliger Rennfahrer, sind an der zuverlässigsten Großtier-Fangstationen von Tanganjika beschäftigt ...
Sean Mercer (John Wayne) und Pockets (Red Buttons, r.) sind hartgesottene Großwildjäger einer Fangstation in Tansania. Eines Tages stößt die junge Fotografin Anna Maria "Dallas" D'Allessandro (Elsa Martinelli, M.) zu ihrem Team ...
Anl. d. 80. Geb. v. Hardy Krüger am 12.4.2008: "Hatari". Im Bild: Kurt (Hardy Krüger), Sean (John Wayne) und Pockets (Red Buttons) beim Verladen der Beute.
Sean Mercer ist Kopf der Mannschaft einer Großwild-Fangstation in Tanganjika. Die Station selbst wird von Brandy (Michèle Girardot) geleitet, der jungen Tochter des vormaligen Besitzers.
Der naiv-eigenartige Tüftler Pockets (Red Buttons).; Sean Mercer (John Wayne, rechts) leitet eine Gruppe bestens ausgebildeter Profi-Großwildjäger in Afrika. Jedoch benutzen sie keine Kugeln - sie fangen die wilden Tiere mit Seilen und Kameras für Zoos und Zirkusattraktionen. Es ist ein aufregendes Geschäft: Mensch gegen Tier.; Charles wetteifert mit dem Rennfahrer Kurt Müller um Brandy (Michèle Girardon, rechts), bis sich herausstellt, dass sie den naiv-eigenartigen Tüftler Pockets (Red Buttons) liebt.; Sean Mercer ist Kopf der Mannschaft einer Großwild-Fangstation in Tanganjika. Die Station selbst wird von Brandy (Michèle Girardot) geleitet, der jungen Tochter des vormaligen Besitzers. Charles wetteifert mit dem deutschen Rennfahrer Kurt Müller um sie, bis sich herausstellt, dass Brandy den naiv-eigenartigen Tüftler Pockets liebt.
In der Fangstation ist die von einem Zoo beauftragte Fotografin A. M. D'Alessandro (Elsa Martinelli) eingetroffen, die mit schwerem italienischen Akzent spricht und sich der Einfachheit halber Dallas nennen lässt. Da man mit einem Mann gerechnet hatte, sorgt das erst für einige Verwirrung.
Der naiv-eigenartige Tüftler Pockets (Red Buttons).; Sean Mercer (John Wayne, rechts) leitet eine Gruppe bestens ausgebildeter Profi-Großwildjäger in Afrika. Jedoch benutzen sie keine Kugeln - sie fangen die wilden Tiere mit Seilen und Kameras für Zoos und Zirkusattraktionen. Es ist ein aufregendes Geschäft: Mensch gegen Tier.; Charles wetteifert mit dem Rennfahrer Kurt Müller um Brandy (Michèle Girardon, rechts), bis sich herausstellt, dass sie den naiv-eigenartigen Tüftler Pockets (Red Buttons) liebt.