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Heimkehr aus dem Osten
Adenauers Kampf um die GefangenenD, 2005
3 Fans- Wertung0 170658noch keine Wertungeigene: -
Filminfos
Die Moskau-Reise von Bundeskanzler Konrad Adenauer und die Heimkehr der Gefangenen jähren sich 2005 zum fünfzigsten Mal. Adenauer erhielt bei seinem Besuch vom 8. bis 14. September 1955 die Zusage, dass die letzten rund 9.500 Gefangenen freigelassen würden. Sie kehrten ab Oktober 1955 nach Deutschland zurück. Die Moskaureise, bei der auch die Aufnahme diplomatischer Beziehungen vereinbart wurde, war das erste Treffen zwischen den politischen Spitzen der gerade souverän gewordenen Bundesrepublik und der Sowjetunion nach dem Krieg. Da die Beteiligten sich persönlich nicht kannten und im jeweiligen Gegenüber den kompromisslosen politischen Gegner sahen, begegneten sie sich mit Skepsis und Misstrauen. "Man fuhr ins Dunkle hinein, in einen Tunnel, und wusste nicht ob am Ende tatsächlich ein Licht war," erinnert sich Botschafter a.D.Peter Limbourg, der damals als persönlicher Referent von Außenminister von Brentano an der Reise teilnahm. Der Film dokumentiert detailliert den dramatischen Verlauf der Moskauer Gespräche. Mitglieder beider Delegationen sowie der deutschen und sowjetischen Presse berichten als Zeitzeugen über die spannungsgeladenen Verhandlungen, die mehrmals zu scheitern drohten. Zu sehen sind neue Bilddokumente aus Privatarchiven und zahlreiche, bisher nicht veröffentlichte Filmaufnahmen von Wochenschau-Kameraleuten. Die Zeitzeugen und Archivmaterialien zeigen, dass die Delegationen bei ihren öffentlichen Auftritten zwar Einvernehmen signalisierten, dass die Positionen hinter den Kulissen aber unversöhnlich aufeinander prallten. Anders, als später häufig dargestellt, verdeutlicht die Dokumentation, dass Adenauer sich mit seinem Konzept nicht durchsetzen konnte, sondern dass er nachgeben und Zugeständnisse machen musste, um nicht mit leeren Händen nach Hause zurückkehren zu müssen. In der Dokumentation berichten auch verurteilte Kriegsgefangene und politische Häftlinge über ihre Situation in den sowjetischen Lagern und die Hoffnungen, die sie mit Adenauers Moskau-Reise verbanden. Sie schildern ihre Rückkehr in die Heimat und den Empfang im Lager Friedland, der zum größten und bewegendsten Medienereignis des Jahres 1955 wurde.Thema: 50. Todestag Konrad AdenauerSWR21.47Aus der Reihe "Geschichte im Ersten"De Gaulle und AdenauerEine deutsch-französische FreundschaftFilm von Werner BiermannAm 22. Januar 1963 unterzeichnen Charles de Gaulle und Konrad Adenauer im Pariser Élysée-Palast den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag. Damit stellen sie das Verhältnis der beiden Nationen auf eine völlig neue Grundlage. Nicht mehr Hass, Demütigung und 'Erbfeindschaft' prägen danach den Umgang, sondern vertrauensvolle Zusammenarbeit, kultureller Austausch, Begegnung und Freundschaft von Jugendlichen. Der Film zeigt, wie es de Gaulle und Adenauer, trotz negativer Erfahrungen in der Geschichte gelingt, durch persönliche Annäherung und Überzeugungsarbeit in der Bevölkerung, ihre Nationen zu versöhnen.
(tagesschau24)
Daten
Länge: ca. 45 min.
| Deutsche TV-Premiere | Mi, 24.08.2005 (arte) |
| Originalsprache: | Deutsch |
gezeigt bei: Geschichte im Ersten (D, 2011 – 2022)
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
- Drehbuch: Thomas Fischer
- Produktionsauftrag: SWR
im Fernsehen
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Bilder
Valentin Falin, damals im sowjetischen Außenministerium, bereitete den Adenauerbesuch vor.Bild: © ZDF und SWR, Baudisch
Valentin Falin, damals im sowjetischen Außenministerium, bereitete den Adenauerbesuch vor.Bild: © ZDF und SWR, Baudisch
Das Aufnahmelager in Friedland in Hessen. Hier treffen ab Oktober 1955 die letzten Heimkehrer aus der Sowjetunion ein.Bild: © ZDF und SWR, Baudisch
Plakat "Wir danken Dr. Adenauer".Bild: © SWR/Hillebrecht
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