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14

Misshandelt und umerzogen

Kanadas First NationsF, 2020

phoenix/ZDF/arte
  • 14 Fans  jüngerälter
  • Wertung0 130479noch keine Wertungeigene Wertung: -

Filminfos

06.04.2021 (arte Mediathek)
Deutsche Erstausstrahlung: 13.04.2021 (arte)
Die indigene Bevölkerung Kanadas wurde Opfer eines kulturellen Genozids. Nach Bewegungen wie #MeToo und #BlackLivesMatter wird dieses Tabu der kanadischen Geschichte endlich auch aufgedeckt und international angeprangert. Zwischen 1980 und 2012 wurden in Kanada 1.181 indigene Frauen ermordet oder als vermisst gemeldet. Dass 24 Prozent aller Femizide in Kanada an indigenen Frauen verübt werden, ist eine Auswirkung der systematischen Diskriminierung der First Nations. Denn die indigene Bevölkerung wird auch 150 Jahre nach der kanadischen Unabhängigkeit von Großbritannien systematisch in Reservaten von der restlichen Bevölkerung abgeschottet.
Der Indian Act, die sogenannte Indianergesetzgebung, durch die die Briten die indigene Bevölkerung unter Vormundschaft stellten, hat weiterhin Bestand. Es beinhaltet auch das Ziel der "Zivilisierung". In diesem Rahmen entstanden spezielle Internate, sogenannte Residential Schools, in denen indigene Kinder zu Christen umerzogen werden sollten. Bis 1996 waren diese Internate Schauplätze von Misshandlung und Missbrauch. Hier starben rund 4.000 Kinder.
Die Überlebenden dieser Umerziehungsanstalten leiden bis heute häufig unter Alkoholismus, Drogensucht, häuslicher Gewalt bis hin zu Femiziden und Selbstmord. Der Film "Misshandelt und umerzogen - Kanadas First Nations" begleitet eine Gruppe Überlebender im Kampf um Gerechtigkeit und Wiedergutmachung. Der kanadische Staat hat zwar Fehler eingestanden, Entschädigungen für die Traumatisierten und ihre Nachkommen wurden allerdings bisher nicht bewilligt.
(arte)
Cast & Crew

Misshandelt und umerzogen Streams

  • Kanadas First Nations
    72 min.
  • Misshandelt und umerzogen | Doku | ARTE
    72 min.
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Kommentare, Erinnerungen und Forum

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  • Mupuckel (geb. 1963) schrieb am 18.05.2021, 13.37 Uhr:
    Es gibt so viel Böses auf der Welt. Manchmal kann ich nicht verstehen, warum es so vielen Menschen so schwer fällt zuzugeben, dass sie oder ihre (Amts)vorgänger Fehler gemacht haben und die Fehler versuchen wieder gutzumachen.

Bilder

  • Charlie Angus ist einer der wenigen kanadischen Politiker, die sich für die indigenen Völker einsetzen. Seit mehr als 20 Jahren kämpft er an allen Fronten. Auslöser für sein Engagement war die Wahrheit über die Residential Schools.
    Charlie Angus ist einer der wenigen kanadischen Politiker, die sich für die indigenen Völker einsetzen. Seit mehr als 20 Jahren kämpft er an allen Fronten. Auslöser für sein Engagement war die Wahrheit über die Residential Schools.
    Bild: © ARTE / © Gwenlaouen Le Gouil / © Gwenlaouen Le Gouil
  • Offiziell hat die herrschende Klasse das Gebiet der Gemeinde Fort Albany im Norden von Ontario als Reservat gekennzeichnet, für Edmund Metatawabin ist es das Land seines Großvaters.
    Offiziell hat die herrschende Klasse das Gebiet der Gemeinde Fort Albany im Norden von Ontario als Reservat gekennzeichnet, für Edmund Metatawabin ist es das Land seines Großvaters.
    Bild: © ARTE / © Gwenlaouen Le Gouil / © Gwenlaouen Le Gouil
  • Die Kinder der Ureinwohner wurden schon mit vier oder fünf Jahren aus ihren Familien gerissen und in die Obhut von Missionaren gegeben. Eltern, die sich weigerten, ihre Kinder dorthin zu schicken, verloren die ohnehin mageren staatlichen Beihilfen.
    Die Kinder der Ureinwohner wurden schon mit vier oder fünf Jahren aus ihren Familien gerissen und in die Obhut von Missionaren gegeben. Eltern, die sich weigerten, ihre Kinder dorthin zu schicken, verloren die ohnehin mageren staatlichen Beihilfen.
    Bild: © Gwenlaouen Le Gouil / © Gwenlaouen Le Gouil
  • Die indigene Bevölkerung Kanadas wurde Opfer eines kulturellen Genozids. Die Umerziehung war bis 1996 grausam: Kinder wurden ihren Eltern entrissen und in Internate gebracht. Viele starben dort an Krankheiten, litten unter Misshandlungen oder wurden sexuell missbraucht.
    Die indigene Bevölkerung Kanadas wurde Opfer eines kulturellen Genozids. Die Umerziehung war bis 1996 grausam: Kinder wurden ihren Eltern entrissen und in Internate gebracht. Viele starben dort an Krankheiten, litten unter Misshandlungen oder wurden sexuell missbraucht.
    Bild: © phoenix/ZDF/arte

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