Das ist die Geschichte von Stephan, dessen Mutter sagte: „Eher springt ein Kamel durchs Nadelöhr, als dass aus dir etwas wird.“ Stefan wurde drogensüchtig. Heroin war für ihn wie eine Mutter, die ihn umarmte, und Kokain wie ein Vater, der ihm Mut gab. Ein Ersatz für das, was er nie hatte. Zehn Jahre später lernt Regisseurin Gaby Schädler den heute 34-Jährigen kennen. Per Zufall stößt sie auf Videomaterial, das Stephan als Drogenab-hängigen zeigt. Sie begleitet den Ex-Junkie während eines Jahres mit der Kamera. Dabei entstanden ist ein einfühlsames, lebendiges Porträt über einen, der es geschafft hat – ein Film mit Präventionscharakter, der ungeschminkt die ganze Wahrheit erzählt.
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