Jan Vermeer, einer der beliebtesten und zugleich geheimnisvollsten Maler der Kunstgeschichte, gilt als Meister des Lichts. Wenn seine Gemälde ausgestellt werden, muss man sich mit unendlich vielen Menschen in die Warteschlange stellen. Das Werk des Niederländers besteht aus intimen Malereien, in denen sich die Hauptfigur einer alltäglichen Tätigkeit widmet. Obwohl seine Gemälde wie "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" oder "Dienstmagd mit Milchkrug" heute Teil des kollektiven Gedächtnisses sind, war Vermeer lange Zeit in Vergessenheit geraten. Wie konnte es dazu kommen und wer war dieser Mann, der stets als Einzelgänger dargestellt wurde? Für seinen Dokumentarfilm wählte der französische Filmemacher Jean- Pierre Cottet einen fantasievollen und sensiblen Ansatz, der sich auf das Werk des Künstlers selbst konzentriert. Aber auch Vermeers Familienleben, einschließlich seiner Konvertierung zum Katholizismus, seine künstlerischen Zeitgenossen und das Goldene Zeitalter der Niederlande im 17. Jahrhundert werden beleuchtet. Jan Vermeers Tod im Jahr 1675 kam überraschend. Von Armut überwältigt, körperlich geschwächt und gedemütigt, starb er im Alter von 43 Jahren. Seine Meisterwerke musste seine Familie kurz nach seinem Tod verkaufen, um die Schulden zu bezahlen. Damit verschwanden der Maler aus Delft und seine Werke vorerst aus dem kollektiven Gedächtnis. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurden sie wiederentdeckt.
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