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5

Wildnis am Strom

Nationalpark Donau-AuenA, 2010

SWR
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Filminfos

Alles fließt, alle Dinge sind ständigem Wandel unterworfen. Das gilt besonders für die Au. Zerstörung und Aufbau, Werden und Vergehen sind unabdingbare Bestandteile und Grundlage für diese Landschaft. Entlang der Donau zwischen Wien und Bratislava kann die Kraft des Wassers noch Lebensräume gestalten: Hochwasser hinterlassen frisch angerissene Steilufer, neue Schotterbänke und Inseln wachsen aus dem Strom, Wälder werden abgetragen und entstehen von Neuem. Diese Dynamik ist eine große Kostbarkeit, eine Flussdynamik, wie sie sonst in Mitteleuropa nicht mehr zu finden ist. Die Donau-Auen östlich von Wien bergen die letzte Wildnis am Strom.
Seit 1996 ist diese außerordentliche Landschaft durch einen Nationalpark geschützt. Die Lebensader des Nationalparks ist die Donau. Auf über 36 km Länge kann sie hier noch frei fließen, neben der Wachau die letzte freie Fließstrecke in Österreich. Beeindruckend ist die Vielfalt der Lebensräume, die hier zu finden ist, und außergewöhnlich ist die Zahl der Tiere, die hier überleben können: Eisvögel brüten in den Steilufern, Regenpfeifer auf den Schotterbänken und Seeadler im Auwald. Die Altarme sind von Sumpfschildkröte und Biber besiedelt, und im Unterholz ziehen Rothirsche ihre Jungen groß. In den vergangenen Jahrhunderten hat sich aber am Fluss vieles verändert: die Donau wurde begradigt und befestigt, viele Nebenarme wurden vom Strom abgeschnitten.
Es bestand und besteht die Gefahr, dass der Auwald austrocknet, die Altarme verlanden und die Au stirbt. Die Gewässerdynamik der Donau selbst aber ist erhalten geblieben und das ist die große Chance für das Schutzgebiet. Seit der Gründung des Nationalparks wurde daher versucht, die Au wieder stärker an die Donau anzubinden: Ufer wurden rückgebaut, Altarme miteinander verbunden, Treppelwege gesenkt. Und diese Maßnahmen zeigen Wirkung. Die Au ist wieder mit dem Strom verbunden.
(SWR)
Daten
Länge: ca. 45 min.
Deutsche TV-PremiereSo, 13.05.2012 (3sat)
Originalsprache:Deutsch
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    Bilder

    • Eisvogel.
      Bild: © ORF
    • Früher war der Biber in nahezu allen Feuchtgebieten der Nordhalbkugel zu Hause. Doch zu viele rückten ihm im wahrsten Sinne des Wortes auf den Pelz.
      Bild: © VOX
    • Wo einst hohe Gebirge aus den Urmeeren emporragten und heute eine sanfte, hügelige Landschaft das nördliche Waldviertel prägen, entspringt ein Fluss, der bis zu seiner Mündung in die Donau eine faszinierende Vielfalt an geologischen Gegebenheiten durchfließt: der Kamp. Es ist die Lebensader für eine vielfältige Flora und Fauna, aber auch für die Menschen, die hier im Lauf der Zeit eine spezifische Lebenskultur entwickelt haben. Der Film verfolgt den Fluss im Wandel der Jahreszeiten - eine spannende Reise durch ein faszinierendes Tal und seine Geschichte.
      Bild: © ORF
    • Wo einst hohe Gebirge aus den Urmeeren emporragten und heute eine sanfte, hügelige Landschaft das nördliche Waldviertel prägen, entspringt ein Fluss, der bis zu seiner Mündung in die Donau eine faszinierende Vielfalt an geologischen Gegebenheiten durchfließt: der Kamp. Es ist die Lebensader für eine vielfältige Flora und Fauna, aber auch für die Menschen, die hier im Lauf der Zeit eine spezifische Lebenskultur entwickelt haben. Der Film verfolgt den Fluss im Wandel der Jahreszeiten - eine spannende Reise durch ein faszinierendes Tal und seine Geschichte.
      Bild: © ORF/AV Dokumenta
    • Wo einst hohe Gebirge aus den Urmeeren emporragten und heute eine sanfte, hügelige Landschaft das nördliche Waldviertel prägen, entspringt ein Fluss, der bis zu seiner Mündung in die Donau eine faszinierende Vielfalt an geologischen Gegebenheiten durchfließt: der Kamp. Es ist die Lebensader für eine vielfältige Flora und Fauna, aber auch für die Menschen, die hier im Lauf der Zeit eine spezifische Lebenskultur entwickelt haben. Der Film verfolgt den Fluss im Wandel der Jahreszeiten - eine spannende Reise durch ein faszinierendes Tal und seine Geschichte.
      Bild: © ORF
    • Wo einst hohe Gebirge aus den Urmeeren emporragten und heute eine sanfte, hügelige Landschaft das nördliche Waldviertel prägen, entspringt ein Fluss, der bis zu seiner Mündung in die Donau eine faszinierende Vielfalt an geologischen Gegebenheiten durchfließt: der Kamp. Es ist die Lebensader für eine vielfältige Flora und Fauna, aber auch für die Menschen, die hier im Lauf der Zeit eine spezifische Lebenskultur entwickelt haben. Der Film verfolgt den Fluss im Wandel der Jahreszeiten - eine spannende Reise durch ein faszinierendes Tal und seine Geschichte.
      Bild: © ORF
    • Kameramann Josef Neuper, Regisseur Franz Hafner, Ballonfahrer Josef Huber.
      Bild: © ORF/Interspot
    • Donau-Altarm.
      Bild: © ORF
    • Wo einst hohe Gebirge aus den Urmeeren emporragten und heute eine sanfte, hügelige Landschaft das nördliche Waldviertel prägen, entspringt ein Fluss, der bis zu seiner Mündung in die Donau eine faszinierende Vielfalt an geologischen Gegebenheiten durchfließt: der Kamp. Es ist die Lebensader für eine vielfältige Flora und Fauna, aber auch für die Menschen, die hier im Lauf der Zeit eine spezifische Lebenskultur entwickelt haben. Der Film verfolgt den Fluss im Wandel der Jahreszeiten - eine spannende Reise durch ein faszinierendes Tal und seine Geschichte.
      Bild: © ORF/AV Dokumenta
    • Wer nachts - vielleicht nach reichlichem Bierkonsum - die Münchner Kneipen rund um das Deutsche Museum verlässt und an der Isar entlang Richtung Bettstatt wankt, kann etwas Ungewöhnliches zu sehen bekommen. Im Mondschein, eine große Ratte - eine Wasserratte - oder eine Halluzination? Noch bevor die Chance besteht, mit einem bereits getrübten Blick das Dunkel zu durchdringen - ein lauter Platsch und das Wesen ist verschwunden. Doch es war keine Ratte, sondern ein Tier, das normalerweise scheu ist und das niemand inmitten einer Großstadt wie München vermutet hätte: ein Biber.
      Bild: © BR
    • Libellen gehören zu den ältesten Tierarten der Erde. Für ihren Lebensraum benötigen sie  sauberes Wasser.
      Bild: © SWR/ORF Enterprises
    • Wer nachts - vielleicht nach reichlichem Bierkonsum - die Münchner Kneipen rund um das Deutsche Museum verlässt und an der Isar entlang Richtung Bettstatt wankt, kann etwas Ungewöhnliches zu sehen bekommen. Im Mondschein, eine große Ratte - eine Wasserratte - oder eine Halluzination? Noch bevor die Chance besteht, mit einem bereits getrübten Blick das Dunkel zu durchdringen - ein lauter Platsch und das Wesen ist verschwunden. Doch es war keine Ratte, sondern ein Tier, das normalerweise scheu ist und das niemand inmitten einer Großstadt wie München vermutet hätte: ein Biber.
      Bild: © BR
    • Aulandschaft.
      Bild: © ORF (FS1/FS2)
    • Aulandschaft.
      Bild: © ORF (FS1/FS2) / ORF2
    • Aulandschaft.
      Bild: © ORF (FS1/FS2) / ORF2
    • Aulandschaft.
      Bild: © ORF (FS1/FS2) / ORF2
    • Grasfrosch.
      Bild: © ORF/Interspot
    • Donau-Altarm.
      Bild: © ORF
    • Maiwald.
      Bild: © ORF/Interspot
    • Ein Biber.
      Bild: © ORF
    • Fischotter im Bärlauch.
      Bild: © ORF
    • Bärlauch im Auwald.
      Bild: © ORF/Interspot
    • Wildschwein.
      Bild: © ORF
    • Seeadler
      Bild: © ZDF/ORF/Interspot/Franz Hafner
    • Biber.
      Bild: © ORF/Interspot
    • Auwald.
      Bild: © ORF/Interspot
    • Schneeglöckchen.
      Bild: © ORF/Interspot
    • Donau.
      Bild: © ORF/Interspot
    • Ein Fischotter hat einen Fisch gefangen.
      Bild: © ORF/Interspot
    • Der Nationalpark Donau-Auen schützt die Flussauenlandschaft der Donau. Das Schutzgebiet umfasst 10.000 Hektar und erstreckt sich zwischen Wien und Bratislava
      Bild: © SWR/ORF Enterprises
    • Dreharbeiten mit Geländefahrzeug und Spezialboot im Hochwasser.
      Bild: © ORF (FS1/FS2) / ORF2
    • Donau im Winter.
      Bild: © ORF/Interspot
    • Insel in der Donau.
      Bild: © ORF/Interspot
    • 07 Wildnis am Strom - Nationalpark Donauauen
      Bild: © ORF
    • Ein Seeadler.
      Bild: © Honorarfrei - nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und ORF/Interspot/Franz Hafner
    • 02 Wildnis am Strom - Nationalpark Donauauen
      Bild: © SWR/ORF Enterprises
    • Bild: © ORF

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