Das weltberühmte Panorama am Vierwaldstätter See ist das Sinnbild der Urschweiz, geradezu geschaffen für Mythen und Sagen. Diese einzigartige klassische Landschaft begeisterte schon den reiselustigen Goethe. Hier entdeckte er die Geschichte vom tapferen Schützen Wilhelm Tell, der sich gegen Tyrannei und Willkür auflehnte. Goethe gab diesen Stoff an seinen Dichterfreund Friedrich Schiller weiter, dessen Schauspiel "Wilhelm Tell" im Jahre 1804 zum größten Triumph seines Lebens werden sollte, wurde doch durch ihn die Tell-Sage zu einer großartigen Metapher für den Wunsch des Menschen nach Freiheit und Unabhängigkeit. 200 Jahre nach der Weimarer Uraufführung kehrt das Stück an den Ursprungsort der Tell-Sage zurück. 2004 ist das Deutsche Nationaltheater Weimar mit einer einzigartigen Freilichtaufführung auf dem Rütli zu Gast. Erstmalig wurde dieses Nationalheiligtum der Schweiz für ein Theaterereignis geöffnet. Regisseur Stephan Märki lässt mit seinem Ensemble in einer gleichnishaften Bühnenskulptur von Günther Uecker den "Wilhelm Tell" unter freiem Himmel wieder aufleben. Ein visionärer Kampf um Freiheit und Brüderlichkeit in einer atemberaubenden Symbiose von Natur und Kunst.
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