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TV-Kritik/Review: "The Walking Dead": Das passiert in der Folge "Wir oder die" ("Monsters")
(06.11.2017)

Die dritte Folge der achten
Auf eine Fortsetzung des am Ende der letzten Folge begonnenen Wiedersehens von Morales (Juan Gabriel Pareja) und Rick (Andrew Lincoln) muss sich der Zuschauer zum Glück nicht lange gedulden, denn sie treten bereits in der nächsten Szene auf. Morales hatte schon von dem "Rick aus Alexandria" gehört, allerdings wusste er bis jetzt nicht, dass es sich dabei um den Rick handelt, den er damals in einem Kaufhaus in Atlanta kennengelernt hatte. Allerdings spielt das für ihn keine Rolle mehr, da er Rick nun für ein Monster hält. Ein interessanter Punkt, wenn man überlegt, dass Rick in den Augen der Saviors ein ebenso furchterregender Anführer ist, wie Negan es für die Leute aus Alexandria ist.
Außerdem erfahren wir mehr darüber, wie es damals für Morales weitergegangen ist. Er ist nie bis nach Birmingham gekommen und seine Familie hat nicht überlebt. In seiner dunkelsten Stunde kamen die Saviors und haben ihn in ihre Reihen aufgenommen. Er ist jetzt einer von ihnen. Als Rick ihm von Glenns (Steven Yeun) gewaltsamen Tod berichtet, scheint Morales' Überzeugung kurz ins Wanken zu geraten, aber er ist jetzt ein Mann, der nichts mehr zu verlieren hat.

Während Rick noch versucht, zu Morales durchzudringen, hat sich Daryl (Norman Reedus) von hinten an die beiden herangepirscht. Trotz Ricks warnendem Ausruf jagt er dem überraschten Morales einen Bolzen in den Kopf. Auf Ricks Frage hin erwidert Daryl, dass er Morales zwar erkannt habe, aber dass dies überhaupt keine Rolle mehr spielen würde. Zumindest wird Morales in der Serie keine Rolle mehr spielen und es drängt sich die Frage auf, welchen Sinn es überhaupt hatte, ihn noch einmal zurückzubringen.
Rick und Daryl haben jetzt erst einmal andere Probleme, denn die Saviors aus dem Hof sind mittlerweile in ihrem Stockwerk angelangt. Immerhin kämpfen die beiden jetzt endlich wieder Seite an Seite, etwas, das der Zuschauer schon zu lange vermisst hat. Gemeinsam gelingt es ihnen natürlich, die Gruppe der Saviors auszuschalten.
Die Gruppe um Jesus (Tom Payne), Morgan (Lennie James) und Tara (Alanna Masterson) ist auf dem Weg, um die gefangenen Saviors nach Hilltop zu bringen, um - naja, das soll Maggie (Lauren Cohan) dann entscheiden. Morgan und Tara sind mit der Situation auf jeden Fall überhaupt nicht glücklich und Jesus behält nur mit Mühe die Kontrolle. Jared (Joshua Mikel), der Savior, der damals Benjamin (Logan Miller) erschossen hat, zieht Morgan damit auf, dass dieser nun die Rüstung des toten Jungen trägt. Morgan ist kurz davor ihn zu erschießen, als sie auf einmal von einer Herde Walker überrascht werden. Dies nutzen Jared und einige andere Saviors als Möglichkeit zur Flucht in den Wald. Morgan setzt ihnen nach und erschießt einen von ihnen, bevor Jesus interveniert. Was folgt ist die wahrscheinlich coolste Zweikampf-Szene der Staffel, denn Jesus ist auch unbewaffnet ein brillanter Kämpfer. Morgan muss sich schließlich geschlagen geben und sucht das Weite.
Auf Hilltop ist mittlerweile Gregory (Xander Berkeley) mit Gabriels Auto eingetroffen. Dass Maggie ihm schließlich nach einigen Diskussionen das Tor öffnet, macht nicht nur Enid (Katelyn Nacon) fassungslos. Gregory ist entweder nutzlos oder gefährlich: Er ist stets nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht und schließt sich einfach nur der Gruppe an, die gerade die Oberhand hat. Nicht zu vergessen, dass er die Gemeinde verraten und Gabriel dem sicheren Tod überlassen hat.
Apropos Gabriel (Seth Gilliam): Weder ihn, noch Negan (Jeffrey Dean Morgan) bekommt der Zuschauer in dieser Folge zu Gesicht. Ob das einfach nur der Aufrechterhaltung der Spannung dienen soll, oder ob hinter der ganzen Sache mehr steckt, wird man hoffentlich in der nächsten Folge erfahren. Von der Ankunft der gefangenen Saviors zeigt Maggie sich nicht sehr begeistert, aber sie muss Jesus widerwillig zustimmen: Sie können die Gefangenen nicht umbringen, da sie nach dem Krieg einen Weg finden müssen, um mit der Gruppe zusammenzuleben.
Daryl und Rick sind mittlerweile wieder im Hof bei dem Rest ihrer Truppe angekommen und bereiten sich auf die Rückfahrt nach Alexandria vor. Aaron (Ross Marquand) sucht nach Eric (Jordan Woods-Robinson), den er aufgrund seiner Bauchverletzung aus der Schusslinie gebracht hat. Aber er kommt zu spät, Eric hat es nicht geschafft und hat sich mittlerweile in einen Walker verwandelt. Aaron bietet an, das kleine Baby Gracie nach Hilltop zu bringen, das Rick aus dem Gebäude geholt hat. Bevor Rick und Daryl sich auch auf den Weg machen können, treffen sie allerdings noch auf einen einzelnen Savior. Rick gibt ihm sein Wort, dass er ihn gehen lässt, wenn er ihnen verrät, wo sich das Waffenlager der Saviors befindet. Nachdem er es ihnen verraten hat, erschießt Daryl den Mann. Offenbar hat Ricks Ehrenwort ihn nicht mit eingeschlossen.
Ezekiel, Carol und die anderen befinden sich derweil an einem weiteren Stützpunkt der Saviors. Nach einem kurzen Gefecht wähnen sie sich bereits siegreich, als auf einmal Scharfschützen das Feuer auf sie eröffnen. Mehrere Männer stürzen sich auf Ezekiel, um den König zu beschützen. Es hat den Anschein, als ob auch Ezekiels Versprechen gebrochen wird.
Die Folge "Wir oder die" ("Monsters") lässt den Zuschauer mit gemischten Gefühlen zurück. Der sich immer länger ziehende Cliffhanger um Negan und Gabriel sorgt für eine zunehmend gerunzelte Stirn. Auch das Ableben von Morales, das ebenso plötzlich kam wie sein Auftauchen, ist irritierend. Warum wird ein Charakter nach so langer Zeit zurück in die Serie gebracht, um ihn dann direkt wieder verschwinden zu lassen? Damit wurden jedenfalls mögliche Theorien um eine Rückkehr von Morales in Ricks Gruppe im Keim erstickt. Immerhin hat "The Walking Dead" mit der Folge "Wir oder die" einige wichtige Fragen bezüglich Moral und Menschlichkeit aufgeworfen.
Denn obwohl beispielsweise Tara und Morgan am liebsten jeden Savior auf der Stelle erschießen würden, was man ihnen nicht einmal verdenken kann, hat Jesus recht mit seinen Einwänden. Wenn der Krieg irgendwann einmal vorbei ist, müssen die Überlebenden wieder lernen, miteinander zu leben. Und das gestaltet sich nun mal etwas schwierig, wenn Alexandria, Hilltop und das Königreich nur als eine Gruppe gewissenloser Killer wahrgenommen werden. Sonst gestaltet sich die Wahl zwischen Negan und Rick für die Überlebenden bald wie die Wahl zwischen Pest und Cholera. Wie Morales schon angedeutet hat, werden Rick und Co. innerhalb der Reihen der Saviors keinesfalls als Gutmenschen angesehen. Zudem geht es auch um die Frage, wie viel Moral im Krieg vernachlässigt werden darf, und was am Ende von einem selbst bleibt. Denn Daryl scheint momentan jegliche Skrupel über Bord geworfen zu haben und Morales unterstellt Rick, dass sein altes Ich "Officer Friendly" gemeinsam mit Lori (Sarah Wayne Callies), Shane (Jon Bernthal) und all den anderen gestorben sei. Ob diese Worte einen bleibenden Eindruck bei Rick hinterlassen, wird sich zeigen.
Wie hat euch diese Folge gefallen? Gebt eure Wertung gleich hier ab (1=schlecht, 5=super, nur für eingeloggte User):
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