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Medienpreis wird nicht mehr im Ersten übertragen
Bild: Hubert Burda Media
"Bambi": ARD steigt aus Preisverleihung aus/Bild: Hubert Burda Media

Das deutsche Fernsehen könnte um eine weitere Preisverleihung ärmer werden. Wie DWDL zuerst berichtete, steigt nämlich die ARD aus der jährlichen "Bambi"-Verleihung aus. Der Vertrag ist 2019 ausgelaufen; in der ARD gab es ein Votum, keinen neuen Vertrag zu schließen. Wir danken für 24 Jahre vertrauensvoller und erfolgreicher Zusammenarbeit. Wir wünschen dem Bambi alles Gute, so ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber.

Die Preisverleihung von Hubert Burda Media steht immer wieder in der Kritik, internationale Persönlichkeiten nicht unbedingt wegen ihrer Leistungen auszuzeichnen, sondern aufgrund ihrer Verfügbarkeit, "weil sie gerade in der Stadt sind". Zudem sorgten auch umstrittene Preise für Aufsehen, allen voran der sogenannte Integrations-Bambi, der 2011 an den Rapper Bushido verliehen wurde, obwohl er in seinen Texten nicht unbedingt für Toleranz und Nächstenliebe wirbt.

Nachdem der "Echo" aufgrund des Skandals um die Auszeichnung der Rapper Kollegah und Farid Bang 2018 abgeschafft wurde und sich "Die Goldene Kamera" mit der diesjährigen Gala verabschiedet, verschwindet nun also auch der "Bambi" - zumindest aus dem Programm der ARD. Sowohl die "Goldene Kamera" als auch der "Bambi" genießen nicht unbedingt den besten Ruf, da sie von Verlagen veranstaltet werden und als Promofläche für diverse Stars dienen.

Unabhängig vom Ausstieg der ARD möchte der Burda-Verlag die Verleihung fortführen. Den Bambi werde es "immer geben", da er als "starke, populäre und kanalunabhängige Marke mit und ohne TV" funktioniere. Bambi ist eine multimediale journalistische Plattform, die würdigt, was den Menschen wichtig ist, so Burda-Vorstandsmitglied Philipp Welte. Noch haben keine anderen Sender Interesse an der Übertragung der Verleihung geäußert.

Bei der letztjährigen "Bambi"-Verleihung, erhielt Altmeister Frank Elstner den Preis für sein Lebenswerk, den er von Thomas Gottschalk entgegennahm. Mit 3,46 Millionen Gesamtzuschauern und 13,6 Prozent Marktanteil lief es auch quotentechnisch ordentlich. In der Zielgruppe standen überdurchschnittliche 10,7 Prozent zu Buche.


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Leserkommentare

  • Thomas01 schrieb am 13.02.2020, 05.10 Uhr:
    Thomas01Genau so und nicht anders.
    Sendungen, in denen sich selbstverliebte, sogenannte Stars, von ebensolchen gegenseitig die Preise hin und her schieben (und Herr Burda bei der Vorauswahl kräftig mitmischt?) brauchen wir im TV nicht.
    Und wenn überhaupt, dann sollte es eine unabhängige Jury sein, die diese wählt, zusammen mit dem Publikum. Aber ey, wer von diesen „Stars“ braucht denn ehrlich gesagt so einen (oder auch jeden anderen) Preis? Hauptsache, die Kohle fließt. Schluss mit der Selbstverherrlichung.
  • User_766212 schrieb am 07.02.2020, 17.51 Uhr:
    User_766212Gute Entscheidung.
    Diese inflationären Preisverleihungen für Belanglosigkeiten braucht kein Mensch. Das ist völlig 20.Jahrhundert und sollte, wenn es überhaupt für notwendig gefunden wird, durch etwas sinnvolleres und zeitgemäßeres ersetzt werden.