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"Dawson's Creek"-Star James Van Der Beek ist tot

von Bernd Krannich in Vermischtes
(12.02.2026, 11.51 Uhr)
Beliebter Schauspieler mit 48 Jahren verstorben
James Van Der Beek in "Dawson's Creek"
TheWB
"Dawson's Creek"-Star James Van Der Beek ist tot/TheWB

Im Alter von 48 Jahren ist der US-amerikanische Schauspieler James Van Der Beek an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben. Das berichten unter anderem Deadline und Variety unter Berufung auf eine Mitteilung der Familie.

Die veröffentlichte auf Instagram: Unser geliebter James Van Der Beek ist heute Morgen friedlich eingeschlafen. Er ist seinen letzten Tagen mit Mut, Gottvertrauen und Würde entgegengetreten. Es gibt von ihm noch viel weiterzugeben über seine Wünsche, seine Liebe für die Menschheit und die Heiligkeit der vergänglichen Zeit. Die Gelegenheit dafür wird jedoch später sein. Zunächst bitten wir darum, uns Frieden und Privatsphäre zu lassen, während wir um unseren liebevollen Ehemann, Vater, Sohn, Bruder und Freund trauern.

James Van Der Beek war durch die Titelrolle der Teen-Soap  "Dawson's Creek" (1998 bis 2003) des US-Sender TheWB weltweit bekannt geworden. Dort spielte er den Schüler und angehenden Filmemacher Dawson Leery, der mit seinen Freunden Pacey (Joshua Jackson) und Joey (Katie Holmes) in einer romantischen Dreiecksgeschichte verbunden war. Der Erfolg der Serie wurde zu einem Rückgrat des damals jungen Senders (mittlerweile in The CW aufgegangen).

Ein zweiter früher Kult-Erfolg für Van Der Beek war die Jugend- und Sport-Komödie  "Varsity Blues" aus dem Jahr 1999.

James Van Der Beek hatte im November 2024 seine Krebserkrankung öffentlich gemacht. Ein roter Faden war dabei leider auch, dass in den USA für eine Krebsbehandlung für die Patienten auch hohe finanzielle Kosten anfallen. So hatte er zwischenzeitlich diverse Memorabilien versteigert, um Kosten zu decken. Unmittelbar nach Bekanntwerden von Van Der Beeks Tod hatten Freunde der Familie eine Kampagne für seine Witwe Kimberly Van Der Beek und die sechs gemeinsamen Kinder eingerichtet, um Behandlungskosten und auch die Schulkosten für die Kinder längerfristig zu decken sowie dafür zu sorgen, dass die Hinterbliebenen in ihrem bisherigen Haus bleiben können, statt es zu Geld machen zu müssen. Die ursprüngliche Zielsumme von einer Million US-Dollar wurde durch Spenden binnen weniger Stunden schon übertroffen.

Die Zeit nach dem Erfolg mit "Dawson's Creek" gestaltete sich für James Van Der Beek wechselvoll. Zunächst folgten vor allem Rollen in Filmen mit geringem Budget. Daneben hing ihm ein GIF aus der "Dawson's Creek"-Zeit nach, der weinerliche Dawson: eine Szene, in der Van Der Beek nicht ganz überzeugend darstellen konnte, dass seiner Figur Dawson das Herz gebrochen worden war und er in Tränen ausbrach.

2007 gelang Van Der Beek ein Achtungserfolg, als er - ansonsten auf Rollen als Sunnyboy abonniert - in einem Zweiteiler von  "Criminal Minds" einen brutalen Mörder spielte. Ab 2010 kehrte Van Der Beek verstärkt ins Seriengeschäft zurück.

Zunächst mit einer längerfristigen Rolle in der kurzlebigen Krankenhausserie  "Mercy" (2010), danach folgte der selbstironische Part als alternative Version seiner selbst in  "Apartment 23" (2012/13), danach  "Friends With Better Lives" und schließlich eine Hauptrolle in  "CSI: Cyber" (2015/16). Zudem lieh er in der Animationsserie  "Vampirina" durchgehend der Figur Boris die Stimme.

Zuletzt hatte James Van Der Beek eine Rolle in der College-Comedy  "Überkompensation" von Prime Video und für den Streaming-Dienst auch eine Nebenrolle im  "Natürlich blond!"-Prequel  "Elle" abgedreht. Parallel hatte er auch an seinen Memoiren gearbeitet, wobei zunächst unklar bleibt, wie weit er damit fortgeschritten war.

Zahlreiche Kollegen von James Van Der Beek haben sich in den Stunden nach seinem Tod mit Würdigungen zu Wort gemeldet. Stellvertretend dafür soll hier ein Beitrag von Mary-Margaret Humes stehen, die in "Dawson's Creek" seine Serienmutter gespielt hatte:



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Leserkommentare

  • Schlibottel schrieb via tvforen.de am 17.02.2026, 12.40 Uhr:
    Irgendwie schräg, dass die Familie jetzt nach Spenden bettelt: https://www.gofundme.com/f/support-for-james-van-der-beeks-family und dabei unterschlägt, dass er einen Monat vor seinem Tod erst eine Ranch für über 4Mio gekauft hat und die noch ein vermietetes(!) Haus in Bel Air besitzen. So "arm" wäre ich auch gern...
  • Schreiberling schrieb am 14.02.2026, 12.50 Uhr:
    Einfach nur zum Kotzen! Sterben mit 48? Da muss man sich fragen: Muss das sein? Aber das kann man sich nicht aussuchen. Krebs fragt nicht nach dem Alter.
    Das seine Familie nun auch noch Ihr Haus verliert bzw. verlieren kann, ist einfach nur pervers. Gut, er gehörte nicht zur 1. Riege der Schauspieler, das schaffen nur die wenigsten. Es ist schön, dass seine Zuschauer, ihn nicht vergessen haben! Das ändert aber für seine Familie gar nichts. Hoffentlich, war sein letzter Weg, nicht allzu schwer.
  • pgbs schrieb am 12.02.2026, 16.49 Uhr:
    Ich weiß nicht, wie ich es finden soll, dass der erste Gedanke seiner Frau nach seinem Tod darin besteht, nach Geld zu betteln und eine GoFundMe-Seite zu erstellen. Die Vorstellung, dass ihre Familie wegen der Krebsbehandlung kein Geld mehr hat, um in ihrem Haus zu bleiben, ist wirklich unfassbar. Natürlich ist das amerikanische Gesundheitssystem schlecht, und dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass selbst Millionäre davon betroffen sind. Aber mal ehrlich, hatte er wirklich kein Geld? Bekommt er nicht monatlich Tantiemen von den vielen Serien und Filmen, in denen er aufgetreten ist? Außerdem sind wir noch am Anfang des Monats. Da sollte man meinen, dass sie die Rechnungen schon bezahlt haben oder, falls nicht, warum sie nicht früher nach Geld gebettelt haben.
  • Redaktion Bernd Krannich schrieb am 13.02.2026, 09.48 Uhr:
    Schon ein bisschen ein merkwürdiger Kommentar, @pgbs. Zunächst mal: Die Spendenaktion wurde - wie so oft in solchen Fällen - von Bekannten im Namen der Familie gestartet. Die Familie hatte sicherlich andere Gedanken. Und dürfte sich in den vergangenen Tagen/Wochen auf den unvermeidlich kommenden Abschied vorbereitet haben. 
    Daneben: Die Behandlungen liefen AFAIK 1,5 Jahre, im Zweifelsfall dürften da schon viele Rechnungen angefallen sein. Und du überschätzt glaube ich die Einnahmen von US-Fernsehschauspielern.
  • sofahuhn schrieb am 12.02.2026, 15.45 Uhr:
    traurig geht seit gestern nicht weg
  • cassiel schrieb am 12.02.2026, 14.22 Uhr:
    "三つ子の魂百まで (Mitsugo no tamashii hyako made) - Die Seele eines Dreijährigen bleibt im 100 Jahre"
    --- japanische Erziehungsweisheit
    Einmal mehr "Seid gut zu euren Kindern". Aber eben auch nicht "zu gut". Sofern man seinem Eintrag bei Wikedpedia glauben schenken darf, scheint er eine sehr ehrgeizige Mutter gehabt zu haben. Das hat auch schon bei Patrick Swayze nicht gut geendet. Entscheidend ist da vor allem das "sitting duck"-Alter von ca. 1½ bis 3 Jahre in dem wir alle von unserer primären Bezugsperson die emotionale Autoregulation gelernt haben - oder eben nicht oder nur schlecht. Da hilft dann auch ein gesunder Lebensstil nur bedingt weiter, ist dann aber um so wichtiger wie generell Stress zu reduzieren. Man kann es jedenfalls dann nicht so "krachen lassen" wie eine Betty White (Fast Food), Helmut Schmidt (Rauchen), die nahezu immun gegen Stress waren und so über 90 wurden, ganz zu schweigen von Supercentenarians wie Christian Mortensen (115) oder Jeanne Calment (122), beide bis zum Lebensende Raucher - und die nicht durch Lungenkrebs starben, sondern an Altersschwäche.
  • Jagdfan schrieb am 12.02.2026, 13.34 Uhr:
    Durch Dawson's Creek wurde er weltbekannt.
    Im Film "Angus voll cool" war er ein sympathischer Teen-Fiesling.
    In "Good Morning Miss Bliss" fing er relativ jung an.
    Schade um ihn,ein gutaussehender junge US-Schauspieler.
    Gegen Krebs ist es eine Lotterie-Sache-mal gewinnt man,viele verlieren den Kampf dagegen.
    Wenn man mal bedenkt das fast jeder 5te Mensch an Krebs stirbst ist dies sehr erschreckend.
  • Paula Tracy schrieb via tvforen.de am 12.02.2026, 12.55 Uhr:
    Er hatte Darmkrebs, der wohl leider zu spät diagnostiziert wurde und vermutlich später gestreut hat. Klar, Darmkrebs ist tückisch und äußert sich nicht immer typisch. Und er lebte wohl nach eigener Aussage sehr gesund. Leider ist das keine Garantie. Ich habe das ein wenig verfolgt und gehofft, dass er es schafft.
    Mich trifft das sehr, obwohl ich kein Fan von ihm war/bin.