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"Die Chrisleys - So geht reich!": Reality-Stars gehen für viele Jahre ins Gefängnis

Das Ehepaar Todd und Julie Chrisley wurde in den USA am Montag zu mehrjährigen Haftstrafen für fortgesetzte, schwere Finanzvergehen verurteilt. In den Vereinigten Staaten waren sie mit ihrer Realtiyserie
"Betrugs-Orgie"
Der Rechtsstreit um mit gefälschten Unterlagen zwischen 2007 und 2012 erschlichene Kredite, Betrug der gewährenden Banken und grob fehlerhafte Steuererklärungen hatte im August 2019 begonnen. Damals hatte das Ehepaar noch beteuert, alle Anklagepunkte seien durch ihren Steuerberater verursacht worden und sie selbst die Opfer. Auch der Steuerberater wurde nun übrigens zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt, da er letztendlich dem Ehepaar durch die Einreichung gefälschter Steuerunterlagen bewusst geholfen hatte, das Finanzamt um ihm zustehende Steuern in Millionenhöhe zu betrügen.
Bereits im Juni war das Ehepaar Chrisley vor Gericht für schuldig befinden worden, am Montag erfolgte nun die Verkündung des Strafmaßes. Todd wurde zu knapp zwölf Jahren Gefängnis verurteilt, seine Gattin zu sieben Jahren - er trug die Hauptlast des betrügerischen Vorgehens, ihr wurden vor allem Beihilfe und Wirefraud vorgeworfen (die Nutzung des Telefonnetzwerkes zum Zweck des Betruges).
Die Staatsanwaltschaft hatte für Todd eine Strafe zwischen 17 und 21 Jahren beantragt. Sie fasste in ihrem Strafantrag zusammen, dass sich Chrisley über 15 Jahre in einer "Betrugs-Orgie" befunden habe. Die begann er mit gefälschten Unterlagen, durch die er 30 Millionen in Bankdarlehen erhielt (die er teils durch neue, erschlichene Darlehen auslöste). Später verschleierte er die Einnahmen seines kleinen Fernsehimperiums und betrog den Staat so um Millioneneinnahmen aus Steuern. Während die Familie in der Öffentlichkeit ihren "Reichtum" präsentierte und sich Chrisley als "erfolgreicher Immobilien-Tycoon" inszenierte, hätten sie zudem viele kleinere Unternehmen um ihren Lohn geprellt - etwa Handwerker, die im Haus der Chrisleys gearbeitet hätten. Am Ende habe sich die Familie mit 20 Millionen US-Dollar Ausständen zahlungsunfähig gemeldet.
Die Verteidigung hatte auf mildere Strafen plädiert, da die Steuerschulden zwischenzeitlich beglichen worden waren und die Familie einige Leumundszeugen vorbringen konnte, die auch zeigten, dass die Chrisleys ihren Einfluss auch altruistisch genutzt hätten.
Reality-Serien vor dem Aus
In der Zeit von Anklageerhebung vor drei Jahren bis zur Verurteilung hatten USA Network und NBCUNiversal weiter mit den Chrisleys bei der 2014 gestarteten Realityserie zusammengearbeitet sowie weitere Folgen ihrer Serie produziert und ausgestrahlt - zuletzt im August. Einige weitere Episoden sind bereits abgedreht, bei denen laut Variety davon ausgegangen wird, dass sie trotz Urteil noch ausgestrahlt werden. Darüber hinaus hatte es keine Verlängerung für "Die Chrisleys - So geht reich!" gegeben, so dass die Serie somit einfach "auslaufen" wird.
Auch das 2019 gestartete Spin-Off
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