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"Mary Tyler Moore"-Autor und Produzent wurde 85 Jahre alt
Allan Burns (1935 - 2021)
YouTube/Screenshot
"Die Munsters"-Schöpfer Allan Burns verstorben/YouTube/Screenshot

Mit der  "Mary Tyler Moore"-Show kreierte er eine der erfolgreichsten Sitcoms der US-Fernsehgeschichte. Allan Burns hob außerdem mit  "Die Munsters" und  "Lou Grant" zwei weitere international bekannte Serienhits aus der Taufe. Am 30. Januar ist Burns nun im Alter von 85 Jahren verstorben, wie sein Sohn gegenüber dem Branchenportal Variety bestätigte.

Burns' früherer Co-Autor James L. Brooks zeigte sich auf Twitter tief bewegt über den Abschied von seinem langjährigen Weggefährten: Allan Burns, mein Schreibpartner in der 'Mary Tyler Moore'-Zeit, ist gestern gestorben. Seine Karriere als Autor brachte ihm jede nur denkbare Anerkennung. Aber man musste ihn kennen, um seine ganze Seltenheit wertzuschätzen. Er war ganz einfach der beste Mensch, den ich je gekannt habe. Eine Schönheit von einem menschlichen Wesen.

Allan Burns wurde 1935 in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland geboren. Nach seiner Zeit an der Universität von Oregon erhielt er erste Jobs in der Animationsbranche von Hollywood. Dabei war er schließlich für Klassiker wie  "Rocky und Bullwinkle" oder  "George of the Jungle" tätig. Auch die Erfindung der bekannten "Cap'n Crunch"-Figur, die bis heute die Müsli-Marke in den USA ziert, wird ihm zugeschrieben.

Der Sprung zur Realserie gelang Burns dann 1964 mit der Horror-Satire  "Die Munsters", die er gemeinsam mit Chris Hayward kreierte. Die Serie, die sich typische Familien-Comedys der damaligen Zeit zum Vorbild nahm, die tragenden Rollen aber mit Monstern besetzte, überlebte auf CBS zwar nur zwei Staffeln lang. Dennoch mauserte sich das Format auch durch Wiederholungen zum Kulthit und erhielt mehrere Film-Fortsetzungen sowie die Neuauflage  "Familie Munster", die von 1988 bis 1991 lief.

Ausgezeichnet wurde Burns' und Haywards Arbeit als Comedy-Autoren erstmals für die CBS-Sitcom  "Er und Sie", für die sie 1968 einen Emmy erhielten. Danach waren sie Teil des Autorenteams von  "Mini-Max". Durch einen Autoren-Job für die Serie "Room 222" arbeitete Allan Burns dann erstmals mit James L. Brooks zusammen. Gemeinsam entwickelten sie für CBS eine Sitcom über eine junge, alleinstehende Frau im Berufsleben, in der die durch die  "Dick van Dyke Show" bekannt gewordene Mary Tyler Moore die Hauptrolle übernehmen sollte. Die Serie war sowohl beim Publikum als auch bei Kritikern ein sofortiger Mega-Erfolg, der es auf sieben Staffeln bringen sollte.

"Mary Tyler Moore" bescherte Allan Burns nicht nur drei Emmys für das beste Comedy-Drehbuch, sondern auch die Chance, mit der Sitcom  "Rhoda" und dem Journalisten-Drama  "Lou Grant" zwei Spin-Offs an den Start zu schicken. Vor allem "Lou Grant" mit Edward Asner entwickelte sich ebenfalls zu einem internationalen und mehrfach preisgekrönten Erfolg.

Auch auf der Leinwand war Burns aktiv und schrieb die Drehbücher zu der romantischen Komödie  "Ein Klassemädchen" und zu dem Freundschafts-Drama  "Verrat an der Liebe" (1986), das er auch als Regisseur inszenierte. Hauptdarstellerin: seine alte Freundin Mary Tyler Moore.


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