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Führungswechsel bei ProSiebenSat.1
(17.06.2008, 00.00 Uhr)
Guillaume de Posch, langjähriger Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media AG, wird das Unternehmen "auf eigenem Wunsch" zum Jahresende verlassen. Darauf haben sich heute der Aufsichtsrat und der Vorstandsvorsitzende einvernehmlich verständigt. Ein Nachfolger wurde noch nicht benannt.
Genaue Angaben über Gründe des Ausscheidens nannte de Posch nicht. Es sei "jetzt der richtige Zeitpunkt, eine neue Herausforderung zu suchen", hieß es in der Pressemitteilung etwas nebulös. ProSiebenSat.1 sei außerdem in einer "optimalen Ausgangslage, um in die nächste Phase seiner spannenden Entwicklung einzutreten".
Dabei befindet sich der TV-Konzern tatsächlich in einem Umbruch. Seit Übernahme des skandinavischen TV-Konzerns SBS hat ProSiebenSat.1 einen Schuldenberg von 3,5 Milliarden Euro angehäuft. Außerdem fällt es den Fernsehsendern der Gruppe immer schwerer, ihre Umsätze zu steigern. Das operative Ergebnis von ProSiebenSat.1 brach im vergangenen Jahr um rund ein Viertel ein.
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Leserkommentare
Weltenmensch schrieb via tvforen.de am 17.06.2008, 22.21 Uhr:
Da war einer viel früher dran als die Wunschliste, wow!Ein kleiner Stauner von mir ;0)TV Wunschliste schrieb via tvforen.de am 17.06.2008, 16.11 Uhr:

http://www.wunschliste.de/gfx/news/guillaumedeposch.gif
Guillaume de Posch, langjähriger Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media AG, wird das Unternehmen "auf eigenem Wunsch" zum Jahresende verlassen. Darauf haben sich heute der Aufsichtsrat und der Vorstandsvorsitzende einvernehmlich verständigt. Ein Nachfolger wurde noch nicht benannt.Genaue Angaben über Gründe des Ausscheidens nannte de Posch nicht. Es sei "jetzt der richtige Zeitpunkt, eine neue Herausforderung zu suchen", hieß es in der Pressemitteilung etwas nebulös. ProSiebenSat.1 sei außerdem in einer "optimalen Ausgangslage, um in die nächste Phase seiner spannenden Entwicklung einzutreten".Dabei befindet sich der TV-Konzern tatsächlich in einem Umbruch. Seit Übernahme des skandinavischen TV-Konzerns SBS hat ProSiebenSat.1 einen Schuldenberg von 3,5 Milliarden Euro angehäuft. Außerdem fällt es den Fernsehsendern der Gruppe immer schwerer, ihre Umsätze zu steigern. Das operative Ergebnis von ProSiebenSat.1 brach im vergangenen Jahr um rund ein Viertel ein.17.06.2008 - Ralf Schönfeldt/wunschliste.de
Quelle: ProSiebenSat.1/Kress.de; Bild: ProSiebenSat.1http://www.wunschliste.de/index.pl?news&newsid=3210keeperoftraaken schrieb via tvforen.de am 17.06.2008, 21.29 Uhr:
Da Pro7Sat1 von den Eigentümern gezielt gegen die Wand gefahren wird dürfte es höchste Zeit für Guillaume de Posch gewesen sein, die Firma ohne zu großen persönlichen Schaden zu verlassen.Vor einem Jahr mußte Pro7Sat1 auf Druck des neuen Eigentümers völlig überteuert in SBS investieren. Ergebnis Geld für neuen Eigentümer und über 3 Mrd Schulden für einen Konzern der gerade für 3 Mrd gekauft wurde.Durch einen radikalen Sparkurs wurde kurzfristig der Gewinn gesteigert.
Dieser Sparkurs hat aber zwangsläufig leicht verspätet zu einem Einbruch der Einnahmen geführt.Wenn die Qualität nicht mehr stimmt, bricht der Umsatz leicht versetzt ein, alte Regel.Nach dem folgenden Absturz des Börsenkurses ist Pro7Sat1 nur noch weniger als eine Milliarde wert.
Das operative Geschäft bricht ein aber die Eigentümer gönnen sich eine Dividende die deutlich höher ist als der Gewinn.Der Konzern wird von seinen Eigentümern ausgeplündert die die rauchenden Überreste der Insolvenz übergeben.So etwas macht sich nicht gut im Lebenslauf.
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