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HBO-Serie erntet überwiegend positives Echo
HBO

Am Sonntag, 17. April, startet im US-Fernsehen die lang erwartete TV-Fassung der Fantasy-Saga  "Game of Thrones". Der US-Kabelsender HBO verspricht sich von dem Zehnteiler nicht weniger als ein "Herr der Ringe" für die TV-Landschaft. Nach Deutschland kommt die Serie im Winter: Der Pay-TV-Sender TNT Serie hat sich frühzeitig die Ausstrahlungsrechte gesichert (wunschliste.de berichtete).

In der US-Presse erschienen in dieser Woche die ersten Kritiken zu "Game of Thrones". Die Resonanz ist bislang größtenteils sehr positiv. Allgemein gelobt werden vor allem die prächtige Kulisse und weitere Schauwerte. Uneins sind sich die Kritiker hingegen bei der Frage, ob "Game of Thrones" auch mit inhaltlichem Tiefgang punkten kann.

In den ersten zehn Minuten zelebriere "Game of Thrones" die zensurbedingten Vorzüge des Kabelfernsehens, inklusive blutiger Gewalt und klassischem "HBO-Sex", berichtet die 'Los Angeles Times'. Danach entwickele sich jedoch schnell "eine großartige, stürmische Serie voller politischer und psychologischer Intrigen, gespickt mit lebhaften Charakteren und verlockenden Handlungssträngen." Auch wenn einige visuelle Merkmale den Fans von "Herr der Ringe" oder den  "Tudors" vertraut sein werden, beweise "Game of Thrones", dass die epische Mythologie weiterhin der Heilige Gral nahezu jedes Mediums bleibe.

Schon nach wenigen Minuten werde klar, dass "sich das Warten gelohnt hat und der Hype gerechtfertigt ist", urteilt 'The Hollywood Reporter'. Die Serie habe alle Elemente, die einst die  "Sopranos" ausgezeichnet hätten und spreche nicht nur Fantasy-Fans an. Wie bei "Herr der Ringe" handele es sich um ein Kostümdrama, das eine dicht verpackte Mythologie mit publikumswirksamen Attributen wie Krieg, Ehre, Stolz, Leidenschaft, Macht und sogar Humor kombiniert. Die Serie punkte mit einem außergewöhnlichen Drehbuch, hervorragenden Schauspielern und einigen atemberaubenden visuellen Effekten.

Auch 'Variety' vergleicht die neue HBO-Serie mit den "Sopranos" und lobt darüberhinaus das prächtige Ensemble und die komplexe Erzählstruktur, die spannungsvoll auf die unvermeidlichen Konflikte zusteuere. Überragend seien auch die Schauwerte, inklusive der Kulisse sowie den kunstvollen Sets und Kostümen.

Ganz nett findet zwar das "Wall Street Journal" die Fantasy-Saga, jedoch begeistere die Serie wohl vor allem "Rollenspieler und andere Fans eines Königreichs, das als grenzenloses Spielfeld für die eigene Fantasie" funktioniere. Die recht abgedroschene Mischung aus Blut- und Gore-Szenen, blonden Nymphen mit nackten Brüsten und rohen Männerdialogen bediene ansonsten vor allem ein männliches Publikum, das der Pubertät noch nicht so ganz entwachsen sei.

Eine gute Optik attestiert auch die 'New York Times' der Serie, kritisiert aber ebenfalls diverse Handlungselemente, die eher "Playboy-TV-Style" hätten. Im Vergleich zu ähnlichen Serien wie  "The Borgias", "The Tudors" oder  "Spartacus" sei "Game of Thrones" zwar anspruchsvoller, dennoch passe die Serie nicht zu HBO. Mit Blick auf die Dothrakis-Rasse, die in einer eigenen Sprache kommuniziert und daher in der Serie untertitelt wird, wünscht sich die 'NY Times' wieder neue HBO-Qualitätsserien in Sprachen, für die bereits Wörterbücher existieren.


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Leserkommentare

  • Mike (1) schrieb via tvforen.de am 15.04.2011, 16.55 Uhr:
    Hört sich doch sehr gut an, genau nach meinem Geschmack. :-)

    Jetzt solle man nur noch Legend of the Seeker fortsetzen, dann wär ich zufrieden.

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