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Kabarettsterben im BR: Auch "Vereinsheim Schwabing" wird eingestellt

Erst im Oktober hat das BR Fernsehen nach fast 22 Jahren die letzte Ausgabe von
Auf Nachfrage von TV Wunschliste teilte der BR mit:
Nach 12 Jahren, 172 Sendungen, drei großartigen Moderatoren (Hannes Ringlstetter, Mathias Tretter und Constanze Lindner), unzähligen wunderbaren Künstlern, einem herausragenden Gastgeber (Till Hofmann und sein Team) müssen wir mit großem Bedauern die Sendung 'Vereinsheim Schwabing' einstellen. Trotz vielfältiger Anstrengungen ist es uns nicht gelungen, mehr Zuschauerinnen und Zuschauer für dieses Format zu gewinnen. Die niedrigen Zuschauerzahlen sind für uns ein Zeichen, dass Kabarett- und Kleinkunstnachwuchs eine neue Plattform im BR braucht, um ihm die Beachtung zu geben, die er verdient. Neben unseren bestehenden Nachwuchsformaten 'BAYERN 3 Comedy Stage' und"Mittermeiers Lucky Punch Comedy Club" arbeiten wir deshalb gemeinsam auch mit Till Hofmann an der Entwicklung eines neuen Formats.
Till Hofmann gilt als Münchens "Kleinkunstkönig", der mehrere Kleinkunsthäuser in München betreibt - neben dem Vereinsheim in Schwabing auch das Münchner Lustspielhaus und bis 2021 die Lach- und Schießgesellschaft. In einem gemeinsamen Statement mit Caroline Redka und Grisi Ganzer teilte er auf der Facebook- und Instagram-Seite des Vereinsheims mit:
Heute möchten wir euch mitteilen, dass zu unserem Bedauern Anfang November von Senderseite beschlossen wurde, das Format nicht weiterzuführen. Mit vollem Herzen blicken wir auf 172 Folgen zurück, die im Vereinsheim (zeitweise auch im Lustspielhaus) gedreht wurden, und sind dankbar für alle schönen Erinnerungen und Anekdoten, die in dieser Zeit entstanden sind und die für immer bleiben werden.
'Vereinsheim Schwabing' war für uns ein Format, in dem auch immer ein Pfund Anarchie und Klamauk seinen Platz gefunden hat, in dem es auch mal ein bisserl mehr und bisserl anders sein durfte. Es war uns wichtig, einen sicheren und freudvollen Ort zu schaffen, an dem sich erfahrenere Künstler*innen wie auch Nachwuchstalente auf Augenhöhe begegnen können, an dem ein Austausch stattfinden und Bande geknüpft werden können.
Irgendwann einmal hat sich für die Schwabinger Aufzeichnungstage das Wort 'Klassentreffen' etabliert und wir hoffen, dass es sich für euch, die ihr uns über Jahre hinweg begleitet habt, ein bisschen danach angefühlt hat.
Die ersten vier Jahre, zwischen 2012 und 2016, hat Hannes Ringlstetter als Gastgeber durch "Vereinsheim Schwabing" geführt, bis er seine eigene Late-Night-Talkshow
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Leserkommentare
wuensch_dir_was schrieb am 27.11.2024, 17.53 Uhr:
Sehr schade. Damit geht Kultur flöten. Keine Bühne mehr für Kabarett, keine lockere Sendung mehr aus der Kneipe :/Johannes Braun schrieb am 26.11.2024, 21.41 Uhr:
Das finde ich wirklich schade. Besonders die Tatsache, dass die Sendung nicht in einem TV-Studio, sondern in einer kleinen Kneipe produziert wurde, hat den besonderen Charme ausgemacht, weil sie dadurch sehr authentisch und nicht steril gewirkt hat. Ich habe dank des Vereinsheims tatsächlich auch einige mir bis dato unbekannte Künstler kennengelernt. Sehr ärgerlich, dass auch noch die Einschaltquote als Grund für das Ende genannt wird, die beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk eigentlich nicht entscheidend sein sollte.Spooky78 schrieb am 26.11.2024, 19.55 Uhr:
Seit dem Weggang von Hanned Ringlstetter hat die Sendung an Charme verloren. Das nun verkündete Aus ist folgerichtig, kommt aber m.E. um Jahre zu spät. Ich würde mir wünschen, dass man stattdessen künftig bei "Ringlstetter" jungen Kabaretttalenten eine Chance bietet, sich zu präsentieren. Das würde dem Format auch wieder frischen Wind verschaffen.
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