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Neues Format möchte algerische Kultur in Deutschland authentisch erzählen
"Lamia" startet in der ARD-Mediathek
ARD Degeto/Alex Janetzko
"Lamia": ARD kündigt neue Dramedy für die Mediathek an/ARD Degeto/Alex Janetzko

Die ARD hat eine neue Dramedy angekündigt, deren sieben Folgen nun bereits in Berlin abgedreht wurden. Exklusiv für die Mediathek entsteht  "Lamia", das die algerische Kultur in Deutschland authentisch erzählen möchte.

Titelfigur ist die 25 Jahre alte Lamia Mazouz (Amel Charif), die trotz Master-Studium noch immer bei ihren algerischen Eltern in Berlin lebt. Dabei möchte sie nur eins: Raum, um sich selbst zu finden. Das Helikopter-Verhalten ihrer Mutter Radia (Sahra Daugreilh) macht ihr das aber ebenso wenig leichter, wie Bruder Youens (Shadi Eck), der sich mit ihr um den Laptop streitet und ihr Vater Said (Husam Chadat), der sie immer wieder damit aufzieht, ein "Alman" zu sein. Wie soll sie so bloß ihre Master-Arbeit beenden?

Eine eigene Wohnung muss her. Doch als Vater Said gesteht, dass er einst als algerischer DDR-Vertragsarbeiter eine außereheliche Tochter gezeugt hat, steht das Leben der ganzen Familie gehörig auf dem Kopf. Allerdings erfährt Lamia zeitgleich auch mehr über sich und ihre eigene Identität. Sie beginnt, für ihre Bedürfnisse zu kämpfen und nach ihrem Platz zwischen den Kulturen zu suchen.

Die Drehbücher zu "Lamia" stammen von Sarah Kilter, Regie führte Süheyla Schwenk ( "Echt"). Produziert wird das Format von der Turbokultur GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD Mediathek. Gefördert wurde das Projekt vom Medienboard Berlin-Brandenburg. Die Produzenten sind Martin Danisch und David Hadda. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD) und Christoph Pellander (ARD Degeto). Einen Starttermin gibt es aktuell noch nicht.


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