Das Film- und Fernsehserien-Infoportal

Log-In für "Meine Wunschliste"

Passwort vergessen

  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren

Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung

  • Anmeldung zur kostenlosen TV-Termin-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten
Sender will trotz Kritik weiter Verantwortung tragen
Malik Harris trat für Deutschland beim ESC 2022 an - und landete auf dem letzten Platz.
Eurovision/ARD/Screenshot
Nach ESC-Debakel: NDR will - mal wieder - Vorentscheid überarbeiten/Eurovision/ARD/Screenshot

So traditionell wie der jährliche  Eurovision Song Contest ist in Deutschland die anschließende Katerstimmung nach dem enttäuschenden Abschneiden unseres Vertreters. 2022 stellt da keine Ausnahme dar: Malik Harris landete im Finale am vergangenen Samstag auf dem letzten Platz. Wie üblich wird nun von vielen Seiten Kritik am NDR laut, der seit mehr als 20 Jahren für die Auswahl des deutschen Beitrags verantwortlich ist. Der Sender will die Verantwortung aber nicht abgeben und kündigt - wie in fast jedem Jahr nach einer Pleite - eine Überarbeitung des Auswahlprozesses an.

Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) teilte eine Sprecherin des NDR auf Anfrage mit, dass man das schlechte Ergebnis sehr ernst nehme. Das Auswahlverfahren für den kommenden ESC 2023 werde anders aussehen als das für den diesjährigen Contest. Was genau der NDR ändern wird, wolle man bekanntgeben, sobald dies feststeht. Eines sei jedoch sicher: Die Verantwortung für den deutschen Beitrag beim Eurovision Song Contest liegt auch weiterhin beim NDR, wie die Sprecherin betonte, und zwar mit dem klaren Ziel, eine Platzierung ganz oben zu erreichen.

Damit wirkt der NDR der Vermutung entgegen, die so mancher enttäuschte ESC-Fan nach dem mehrfachen Scheitern Deutschlands äußerte - nämlich, dass der NDR in Wirklichkeit gar nicht daran interessiert sei, den Contest zu gewinnen, weil dies anschließend eine kostspielige Ausrichtung im nächsten Jahr bedeuten würde.

Die Statistik des deutschen Abschneidens in den vergangenen zehn Jahren sieht nichtsdestotrotz verheerend aus. Mit einer Ausnahme im Jahr 2018 landete der deutsche Beitrag stets auf den hinteren Rängen, mehrfach gar auf dem letzten Platz:

  • 2013: Platz 21: Cascada "Glorious"
  • 2014: Platz 18: Elaiza "Is It Right"
  • 2015: Platz 27: Ann Sophie "Black Smoke" (Letzter Platz)
  • 2016: Platz 26: Jamie-Lee "Ghost" (Letzter Platz)
  • 2017: Platz 25: Levina "Perfect Life" (Vorletzter Platz)
  • 2018: Platz 4: Michael Schulte "You Let Me Walk Alone"
  • 2019: Platz 25: S!sters "Sister" (Vorletzter Platz)
  • 2020: ESC fiel aus
  • 2021: Platz 25: Jendrik "I Don't Feel Hate" (Vorletzter Platz)
  • 2022: Platz 25: Malik Harris "Rockstars" (Letzter Platz)

Mit Ausnahme von Michael Schulte, der es auf einen herausragenden vierten Platz schaffte, fällt das Fazit über die Leistung des NDR ernüchternd aus. Zahlreiche verschiedene Modelle über die Auswahl des Beitrags wurden bereits versucht. Mal bestimmte man intern ohne Vorentscheid, mal ließ man das Publikum abstimmen, mal engagierte man für den Auswahlprozess eine internationale Experten-Jury, in diesem Jahr hatten Vertreter der ARD-Popwellen ein erhebliches Mitspracherecht. Letztendlich liefen aber alle Varianten auf das gleiche enttäuschende Ergebnis hinaus. Somit bleibt abzuwarten, wie es der NDR im kommenden Jahr angehen will. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


Beitrag/Regelverstoß

  • Bitte trage den Grund der Meldung ein:
  •  

Leserkommentare

  • trunxx schrieb am 29.05.2022, 14.55 Uhr:
    Mit Qualität alleine gewinnt man keinen ESC mehr, das sollte seit Ruslana oder Lordi jedem klar sein auch dem NDR.
    Die Schweiz hat für ihren Beitrag von Marius Bear nicht einen Punkt vom Publikum bekommen obwohl der Titel wirklich stark war, aber leider eben zu langweilig dargeboten genau wie der von Malik Harris.
    Wie weiter unten bereits jemand erwähnt hätten wie mit Eskimo Callboy wenigstens für Aufsehen gesorgt, wenn nicht sogar einen Top 10 Beitrag gehabt
  • Fritz Bergrath schrieb am 21.05.2022, 14.42 Uhr:
    Interessant ist doch, dass Deutschland in den Jahren der (inoffiziellen) Kooperation mit PRO7 und dem Team um Stefan Raab durch die Bank hervorragend abgeschnitten hat. Stefan Raab hatte immer ein Gespür fürs Publikum. Er ist zwar aus dem Scheinwerferlicht getreten, aber hinter den Kulissen immer noch sehr aktiv. Vielleicht sollte man versuchen, ihn mal wieder – wenigstens als Berater – mit ins Boot zu holen.
  • User 1731216 schrieb am 21.05.2022, 22.15 Uhr:
    Absolut gute Idee sehe ich ganz genauso !!!
  • Brunnenwasser schrieb am 20.05.2022, 19.25 Uhr:
    Sorry NDR, ihr steht immer noch am Anfang und habt gar nichts kapiert. Schaut euch die Erfolge der Vergangenheit an, hat Deutschland jemals mit Mainstream und Charttauglichkeit einen Blumentopf gewonnen ? Mein Vorbild ist Australien, das den Wettbewerb als Newcomer angenommen hat wie ein Profi in dem Geschäft. "Zero Gravity"aus 2019 summt heute noch in meinem Kopf herum !
  • turnstile67 schrieb via tvforen.de am 18.05.2022, 14.31 Uhr:
    Der Wettbewerb sollte sich von "Eurovision SONG Contest" in "Eurovision SHOW Contest" umbenennen!
    Hat man doch am WE wieder gesehen: je größer, lauter und aufwendiger die Pyro-/Laser-Show-Effekte, desto besser lenkt das von den von Haus aus schon unterdurchschnittlichen bis schrottigen "Musik"-Nummern ab. Der deutsche Beitrag hatte keinerlei Brimborium, sondern nur den Künstler mit seinem Song. Hat man ja gesehen, wo das endete...
    Dass der deutsche Beitrag imho ebenfalls höchstens Durchschnittskost war, ist da nur bezeichnend. Echt erstaunlich, dass sich der NDR allen Ernstes wiederholt von solch einer 08/15-Nummer eine Platzierung in den vorderen Rängen beim ESC vorstellen konnte...
    *augenroll*
  • User 1622179 schrieb am 21.05.2022, 09.40 Uhr:
    Sind Sie sicher, dass Sie den ESC 2022 gesehen haben?
  • stelavie schrieb am 18.05.2022, 08.21 Uhr:
    Ich finde der ESC ist seit langem nur noch politisch und die Punktevergabe hat gar nichts mehr mit Musik zu tun. Das finde ich sehr traurig für alle Komponisten und Sänger die sich wirklich bemühen. Es kann auch sein, dass es schon immer so war und ich nur zu jung war um es zu verstehen.
  • User 1731216 schrieb am 21.05.2022, 22.19 Uhr:
    .... Nein ich denke da hast du völlig recht, sieht man doch jetzt am Beispiel der Ukraine, da stand ja der Sieg im Endeffekt auch schon vorher fest, obwohl das Lied grottenschlecht ist !!!
  • TheJones schrieb am 17.05.2022, 23.14 Uhr:
    Man muss einfach von dem Konzept abrücken, nur Radio-taugliche (besser gesagt, Pop-Charts-Radio-taugliche) Songs in Betracht zu ziehen. Man hätte sich m.E. nach für Eskimo Callboy entscheiden MÜSSEN. Das ist definitiv mal was anderes und sticht definitiv heraus. Die bisherigen Beiträge gingen halt immer zwischen ähnlichen, aber besseren Beiträgen unter.
    #EC4ESC
  • User_838248 schrieb am 17.05.2022, 22.51 Uhr:
    Schon als ich den Song bei der Präsentation (unter Corona-Bedingungen) hörte, war mir klar, dass dieser Song nicht die musikalische Besonderheiten hat, die ihn interessant machen würden, und die Präsentation des Sängers war ziemlich bescheiden (langweilig, schlecht gesungen). Ich wundere mich, warum das keinem der Verantwortlichen aufgefallen ist. Klar muss die Moderatorin den Kandidaten über alle Wolken loben, das ist ihr Job in diesem Fall. Vermutlich hat sich niemand mehr getraut, die Auswahl rückgängig zu machen – wegen der Blamage usw.
    Es sollte vielleicht nach der Auswahl eine Bewertung der Entscheidung einführen – und z.B. Zuschauer, ggf. auch (andere!) "Experten" usw. bewerten lassen, ob der Song und der Kandidat antreten darf. Und sich nicht scheuen, ggf. einen zweiten Auswahlprozess – dann am besten mit anderem Verfahren – zu starten.
    Noch besser wäre es natürlich, man würde vor der offiziellen Präsentation merken, wenn man sich verrannt hat.
  • User 1731216 schrieb am 21.05.2022, 22.22 Uhr:
    Klingt echt vernünftig was du meinst, könnte ich mir vorstellen dass das funktioniert .........denn aus Schrott etwas Gutes herauszufinden ist natürlich auch nur Müll.
    Und der Müll geht dann nicht auf die Deponie sondern zum nächsten ESC !
  • jeanyfan schrieb via tvforen.de am 17.05.2022, 20.35 Uhr:
    TV Wunschliste schrieb:
    Eines sei jedoch sicher: Die
    Verantwortung für den deutschen Beitrag beim
    Eurovision Song Contest liegt auch weiterhin beim
    NDR, wie die Sprecherin betonte, und zwar mit dem
    klaren Ziel, eine Platzierung ganz oben zu
    erreichen.

    Vielleicht sollten sie mal bewusst versuchen, eine Platzierung ganz unten zu erreichen und einen Titel aussuchen, der ihrer Meinung garantiert das Potential hat, Letzter zu werden. Damit wären die Chancen vielleicht größer.
  • WesleyC schrieb via tvforen.de am 18.05.2022, 07.42 Uhr:
    jeanyfan schrieb:
    TV Wunschliste schrieb:
    --------------------------------------------------
    -----
    > Eines sei jedoch sicher: Die
    > Verantwortung für den deutschen Beitrag beim
    > Eurovision Song Contest liegt auch weiterhin
    beim
    > NDR, wie die Sprecherin betonte, und zwar mit
    dem
    > klaren Ziel, eine Platzierung ganz oben zu
    > erreichen.
    Vielleicht sollten sie mal bewusst versuchen, eine
    Platzierung ganz unten zu erreichen und einen
    Titel aussuchen, der ihrer Meinung garantiert das
    Potential hat, Letzter zu werden. Damit wären die
    Chancen vielleicht größer.

    Genau. Wenn Serbien übers Händewaschen singt, könnten wir einen Song über's Duschen schreiben. Vortragender: Kelly Family ;)
    ###
    Mal ehrlich, hatte ich schon woanders geschrieben: wir schneiden deshalb schlechter ab, weil 1.) wir damit Leute betrauen, die von kontinental-mainstreamtauglicher Musik wenig bis keine Ahnung haben, 2.) uns nicht bewusst werden, dass der Deutschen musikalisch in der Welt betrachtet einen obskuren Geschmack hat, der fast nur bei uns gilt und wir 3.) keine Leute hinschicken, die bekannt sind.
    Heißt im Umkehrschluss: wir lassen Raab den Markt sondieren, vorher einen weitausgestrahlten Ausscheidungswettbewerb zwischen ... was weiß ich, Ramstein, Tokio Hotel und Doro auftragen, schicken den oder die Sieger dann in den kommenden Monaten durch sämtliche Shows in Europa ... und dann dürfte es besser aussehen. Vermutlich. Ein Garant isses nicht.
  • laura moewe schrieb via tvforen.de am 18.05.2022, 09.38 Uhr:
    jeanyfan schrieb:
    TV Wunschliste schrieb:
    --------------------------------------------------
    -----
    > Eines sei jedoch sicher: Die
    > Verantwortung für den deutschen Beitrag beim
    > Eurovision Song Contest liegt auch weiterhin
    beim
    > NDR, wie die Sprecherin betonte, und zwar mit
    dem
    > klaren Ziel, eine Platzierung ganz oben zu
    > erreichen.
    Vielleicht sollten sie mal bewusst versuchen, eine
    Platzierung ganz unten zu erreichen und einen
    Titel aussuchen, der ihrer Meinung garantiert das
    Potential hat, Letzter zu werden. Damit wären die
    Chancen vielleicht größer.
    Sehr gute Idee. :-)
  • User 1731216 schrieb am 21.05.2022, 22.26 Uhr:
    Hey witzige Idee, erinnert mich aber irgendwie an das Projekt damals von Stefan Raab, dem Lied habe ich ja auch nicht wirklich viel zugetraut und umso besser hat es sich dann platziert.
    Es wär doch mal vielleicht ein Ansatz???
  • User 1731216 schrieb am 21.05.2022, 22.29 Uhr:
    .... Vielleicht wäre es ja auch mal wieder Zeit auf deutsch zu singen oder in irgendeinem der Dialekte???
    Siehe damals Stefan Raab.
  • Hitparadenfan schrieb via tvforen.de am 17.05.2022, 20.04 Uhr:
    Rolfi schrieb:
    Verstehe gar nicht, warum Deutschland an dieser
    "Pusta-Puszta-Paprika-Veranstaltung" überhaupt
    noch mitmacht.

    Das frage ich mich schon seit gefühlten 20 Jahren. Der NDR würde ne Menge Geld sparen wenn man sich aus der Veranstaltung zurück ziehen würde.
  • Mr.Silver schrieb via tvforen.de am 17.05.2022, 19.17 Uhr:
    was wollen sie denn überarbeiten, das ganze Konzept ist für die Mülltonne, Verschwendung
    von Gebührengeldern etc., und gerade der NDR, der sein Programm doch auf Sparflamme
    reduziert hat.
  • Yoda_FDS schrieb am 17.05.2022, 18.50 Uhr:
    Umdenken beim NDR bedeutet:
    "Wie verändern wir etwas ohne wirklich etwas zu verändern?"
    Seit den 3 relativ erfolgreichen Jahren mit den Castings durch Stefan Raab, wählt eine Experten-Jury beim NDR eine Hand voll Songs von unbekannten Interpreten aus und lässt die Zuschauer über die Vorauswahl abstimmen. Leider wissen die Experten in der Jury aber nur wie man sicher letzter wird.
    Man bräuchte also ein völlig neues Konzept, aber ich denke das ist mit dem NDR nicht zu machen.
  • User 1731216 schrieb am 21.05.2022, 22.31 Uhr:
    Denke ich auch.
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 17.05.2022, 18.41 Uhr:
    TV Wunschliste schrieb:
    Die Statistik des deutschen Abschneidens in den
    vergangenen zehn Jahren sieht nichtsdestotrotz
    verheerend aus. Mit einer Ausnahme im Jahr 2018
    landete der deutsche Beitrag stets auf den
    hinteren Rängen, mehrfach gar auf dem letzten Platz:
    2013: Platz 21: Cascada "Glorious"
    2014: Platz 18: Elaiza "Is It Right"
    2015: Platz 27: Ann Sophie "Black Smoke" (Letzter Platz)
    2016: Platz 26: Jamie-Lee "Ghost" (Letzter Platz)
    2017: Platz 25: Levina "Perfect Life" (Vorletzter Platz)
    2018: Platz 4: Michael Schulte "You Let Me Walk Alone"
    2019: Platz 25: S!sters "Sister" (Vorletzter Platz)
    2020: ESC fiel aus
    2021: Platz 25: Jendrik "I Don't Feel Hate" (Vorletzter Platz)
    2022: Platz 25: Malik Harris "Rockstars" (Letzter Platz)

    Das ist natürlich auch der Fluch der Big-5-Regel. Wenn andere Nationen irgendwelchen Schund hinschicken, sterben sie im Halbfinale einen leisen Tod, und das Mainstream-Publikum kriegt am Samstag gar nix davon mit. Bei den Big 5 endet es dagegen mit einer großen Blamage.
    Großbritannien und Spanien haben eine ähnlich verheerende Bilanz. Beide hatten dieses Jahr einen Ausreißer nach oben, Deutschland hatte ihn 2018. Bei den Franzosen sah es bis 2015 ähnlich aus, da war Platz 8 durch Patricia Kaas schon das Höchste der Gefühle.
    UK-Platzierungen seit 2003:
    26-16-22-19-22-25-5-25-11-25-19-17-24-24-15-24-26-26-2
    Spanien seit 2005:
    21-21-20-16-24-15-23-10-25-10-21-22-26-23-22-24-3
    Frankreich von 2003 bis 2015:
    18-15-23-22-22-19-8-12-15-22-23-26-25
    (danach etwas besser: 6-12-13-16-2-24)
    Nur Italien schneidet seit der Rückkehr 2011 bemerkenswert gut ab:
    2-9-7-21-3-16-6-5-2-1-6
    Vielleicht sollte man die Regel modifizieren: Big-5-Nationen, die auf einem der letzten 5 Plätze landen, müssen beim nächsten Mal im Halbfinale antreten. Dafür bekommen dann andere Länder eine Wildcard fürs Finale. Man könnte auch eine Fünfjahreswertung einführen, wie bei der UEFA :)
  • Wikki schrieb via tvforen.de am 17.05.2022, 19.12 Uhr:
    Ähnliche Gedanken hatte ich auch. Aber in diesen Staaten ist das Gemecker über die Musik des Landes wohl auch genauso, nur bekommt das eben auch niemand mit. Österreich könnte mal gerne wieder mit dabei sein. Das Lied von Alf Poier vor 20 Jahren fand ich super :-)
  • SerienFan_92 schrieb am 17.05.2022, 18.23 Uhr:
    Wir machen uns jedes Jahr vor der gesamten Welt zum Deppen, da wir immer auf dem letzten Platz landen.

    Dieses Jahr hatte zudem keiner eine Chance gegen die Ukraine, da jeder seine Solidarität ausdrücken wollte.

    Somit geht es nicht um die Musik, sondern nur um Sympathien.

    Wir Deutschen sind einfach unbeliebt in der Welt.
  • Yoda_FDS schrieb am 17.05.2022, 18.53 Uhr:
    Ich glaube nicht dass wir unbeliebt sind. Es ist doch eher so, dass wir jedes Jahr den letzten Müll zum ESC schicken. Meiner Meinung nach ist unser jährlicher letzter Platz schwer erarbeitet und wohl verdient.
  • User 1731216 schrieb am 21.05.2022, 22.35 Uhr:
    Ja das habe ich auch schon oft gedacht und Deutschland macht sich weiterhin immer schön zum Deppen sagt immer auch noch schön danke für jeden arschtritt und zahlt auch noch für alles.
  • User 728678 schrieb am 17.05.2022, 17.54 Uhr:
    Ich bekomme ja den Verdacht nicht los, daß Deutschland massiv masochistisch angehaucht sein muß, wenn es alle Jahre wieder Unsummen ausgibt (die im übrigen unfreiwillig und ungefragt vom Gebührenzahler abgedrückt werden müssen), nur um sich vom Rest von Europa demütigen zu lassen.
    Verstehe wer will, ich jedenfalls nicht!
    Ich bin dafür daß wir aus diesem Quatsch aussteigen, daß hat schon lange nichts mehr mit dem Originalgedanken des früheren Contests zu tun….
    Aber Deutschland wird weiterhin zahlen, und sich weiterhin demütig in den Allerwertesten treten lassen. Und vermutlich noch dafür bedanken…echt nur noch peinlich!
  • wolle64 schrieb via tvforen.de am 17.05.2022, 17.24 Uhr:
    Jetzt mal so aus der Erinnerung
    2013 Cascada war doch die Kopie des Vorjahressiegers. Ein Wunder dass das nicht im Vorfeld als Plagiat disqualifiziert wurde.
    2014 Elaiza hätte mehr Potienzial gehabt. Aber was will man machen, wenn die Sängerin es versemmelt, und nur noch rumstammelt. Hätte sie das im Vorentscheid auch schon so gemacht, wäre das Trio niemals gewählt worden
    2016 Jamie-Lee und das Manga Outfit. Das Publikum in der Halle ging beim Song durchaus mit, aber diese Kluft war halt nicht europaweit Massentauglich, um dafür anzurufen.
  • Wikki schrieb via tvforen.de am 17.05.2022, 17.38 Uhr:
    Dann stellt sich aber die Frage, warum Lordi damals gewonnen hat.
    Ich kann diesen Wettbewerb nicht ernst nehmen. Es ist ja nicht nur Deutschland, denn zb auch Österreich ist das dritte Jahr in Folge nicht ins Finale gekommen und war meiner Erinnerung nach auch wenig erfolgreich, wenn es teilgenommen hat. In einigen Jahren fand ich auch viele andere Beiträge ähnlich austauschbar wie den aus Deutschland und trotzdem bekamen die Länder mehr Punkte. Satellite mochte ich zwar, fand ich jetzt aber auch nicht sooo besonders.
    Und wenn es wirklich so sehr um die Musik ginge, riefen bestimmt nicht so viele Leute nur aufgrund von Heimat- oder Freundschaftsgefühlen für einen Song an. 12 Punkte aus Portugal für Spanien oder aus Deutschland für die Türkei ;-)
    Mir zb gefiel damals der Beitrag von Sürpriz sehr gut. Reise nach Jerusalem
  • Pantoffeltierchen schrieb am 17.05.2022, 17.11 Uhr:
    Es gibt nur EINE Möglichkeit, diese Veranstaltung zu gewinnen:
    Raab engagieren - der lässt sich schon was einfallen.
    Auch, wenn er nur hinter den Kulissen agieren will.
    Auch Alex Christensen wäre ein Garant für Erfolg.
  • User 491444 schrieb am 18.05.2022, 09.01 Uhr:
    Alex Christensen nahm 2009 teil, kam auf den 20. Platz. Sagenhafter Garant ...
  • Deekay schrieb am 17.05.2022, 16.54 Uhr:
    Wenn die ca. 5-10 auswählbaren Künstler:innen/Songs im Pool schon nicht gut sind, können die sich den allerklügsten Auswahlprozess ausdenken: Das Ergebnis bleibt gleich - letzter Platz.
    Das Ergebnis steht und fällt mit dem Act (Stimme und Charisma) und dem Song sowie der Bühnenshow.
    1 faules Ei aus 10 faulen Eiern auszuwählen, macht aus dem ausgewählten faulen Ei kein frisches Ei. Egal wie und von wem es ausgewählt wurde.
  • Ondina schrieb via tvforen.de am 17.05.2022, 16.24 Uhr:
    Lieber NDR, schlimmer geht immer , ihr beweist es jedes Jahr aufs neue.
  • Torsten S schrieb am 17.05.2022, 15.46 Uhr:
    Was soll das? Dadurch wird es auch nicht besser. Anstatt andauernd noch mehr Geld der Gebührenzahler darin zu verschwenden, sollte man endlich austreten. Das ist ein Fass ohne Boden und Verschwendung pur.
  • EduardM1 schrieb am 17.05.2022, 17.59 Uhr:
    Ich bin ganz der gleichen Meinung. Der NDR verballert Jahr für Jahr die Gebühren die wir zwangsweise bezahlen müssen! Die ganze Veranstaltung ist so sinnlos wie überflüssig, dieses Jahr hat sich doch am besten gezeigt das der ESC zu einer politischen Show geworden ist! Man sollte eine Volksabstimmung machen und dafür sorgen das die ARD nicht mehr für so eine Veranstaltung unsere Gebühren verschwenden darf!!☝☝