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Netflix dank Kampf gegen Passwort-Sharing mit deutlichem Abonnenten-Wachstum

Bei der Verkündung der neuen Geschäftszahlen ist Netflix wieder oben auf - im vergangenen Jahr hatte ein zwischenzeitlicher Kundenverlust des Streaming-Primus die ganze Branche geschockt und für einen internationalen Spartrend bei den Streamern gesorgt. Im vergangenen Quartal konnte Netflix die Erwartungen der Analysten in Sachen Neukunden übertreffen und weltweit 5,89 Millionen neue Abonnenten gewinnen (statt erwarteter 1,8 Millionen). Insgesamt hat man nun 238,39 Millionen Kunden.
Daneben ist Netflix weiterhin der erste und einzige Dienst, der mit seinem Streaminggeschäft schwarze Zahlen schreibt: Im abgelaufenen Quartal wurden laut Unternehmensangaben insgesamt 8,2 Milliarden US-Dollar eingenommen, von denen 1,5 Milliarden als Gewinn verbucht werden können - Netflix hatte allerdings auch über lange Jahre sein Kundenwachstum auf "Kredit" erworben und einen gewaltigen Schuldenberg angehäuft (in Branchenpublikationen werden die langfristigen Verbindlichkeiten mit knapp 14 Milliarden US-Dollar angegeben).
Aufgrund günstiger Umsatzentwicklung gelobt Netflix, in den großen Märkten für ein weiteres Jahr die Preise stabil zu halten.
Kampf gegen "Schwarzfahrer"
Netflix hatte zuletzt begonnen, seine Nutzungsbedingungen mit Druck durchzusetzen, die es untersagten, einen Netflix-Account mit Personen zu teilen, die nicht innerhalb des Haushalts des Account-Besitzers leben.
Netflix zieht hier eine positive Bilanz und will sein das Vorgehen nun weltweit ausdehnen (weitere knapp 100 Märkte mit 20 Prozent der Netflix-Nutzer). Man gibt an, dass unter diesem Projekt die Zahl der neuen Abo-Abschlüsse die der Kündigungen übersteigt. Zudem wird auch die von Netflix angebotene Option genutzt, Personen außerhalb des eigenen Haushalts gegen Aufpreis unter dem eigenen Account zu halten. Nutzer dieser Option werden zwar nicht unter den "neuen Abos" aufgeführt, zahlen aber eben mehr Geld und bringen Netflix dadurch mehr Umsatz.
Netflix hatte im vergangenen Jahr geschätzt, dass bei 230 Millionen bezahlten Abos knapp 100 Millionen "Haushalte" Netflix unter Bruch der Nutzungsbedingungen ohne zu zahlen mitbenutzen - Netflix nennt sie euphemistisch borrower
(Leihende
).
Werbung
Gestern war bekannt geworden, dass Netflix in den USA und dem Vereinigten Königreich die bisher günstigste werbefreie Abostufe auslaufen lässt (kein Neuabschluss mehr möglich, Bestandskunden behalten es aber; TV Wunschliste berichtete). Auch das ist für Netflix ein Weg in die Zukunft.
Während Netflix bei den jüngsten Geschäftszahlen kommentierte, dass "Werbeeinnahmen" für den Streaming-Dienst noch nicht signifikant sind (erst in zwölf Ländern gibt es bei Netflix seit vergangenem November auch Werbung), sieht man hier für die Zukunft ein milliardenschweres Geschäft: Ein Werbegeschäft von Grund auf neu aufzubauen ist nicht einfach und wir haben dabei noch viel Arbeit vor uns, aber wir sind zuversichtlich, dass wir das Werbegeschäft nach und nach in einen Einnahmestrom im Wert von mehreren Milliarden ausbauen können.
Langfristig visiert Netflix an, zehn Prozent seiner Einnahmen per Werbung zu generieren.
Einstweilen vermeldet man, dass im zweiten vollen Quartal, in dem die Werbe-Option existiert, sich die Kundenzahl hier einstweilen fast verdoppelt hat.
Weiterhin wurde wiederholt, dass (in den USA) ein Abo der Stufe "Standard with Ads" (6,99 US-Dollar) für Netflix lukrativer ist als das äquivalent ausgestattete "Standard"-Abo (15,49 US-Dollar) - Netflix also durch Werbung mehr als 8,50 US-Dollar verdient. Laut Variety werden dabei durchschnittlich vier Minuten Werbung pro Stunde ausgespielt.
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Leserkommentare
Mendez schrieb am 21.07.2023, 14.11 Uhr:
Netflix und seine Aussagen. Nicht nachprüfbar, immer positiv und alles sollen/müssen es glauben.Fernsehschauer schrieb am 20.07.2023, 13.33 Uhr:
Naja Netflix würde ja auch nicht behaupten dass es nicht erfolgreich wäre. Ob die Maßnahmen Erfolg zeigten oder nicht kann man nur von unabhängiger Stelle ermitteln und da sieht es bei Streamingdiensten ja ganz mau aus.
Also vertrauen sollte man den Netflix-eigenen Angaben nicht.Fernsehschauer schrieb am 20.07.2023, 18.58 Uhr:
Nein ich sage nur dass man die Zahlen nicht unbedingt für bare Münze nehmen soll. Sieht man ja auch an den Zuschauerzahlen die Netflix ermittelt und niemand nachprüfen kannEricTheActor schrieb am 20.07.2023, 14.00 Uhr:
Du glaubst also, dass Netflix ihre Shareholder bei den Quartalsberichten anlügt? Der Kundenzuwachs und die Einnahmen sprechen doch für sich selbst, dass der vom Internet vorhergesagte Zusammenbruch von Netflix aufgrund der Regeländerungen bezüglich Account Sharing wieder mal nur heiße Luft war und es dem Unternehmen besser als davor geht.
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