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Vier spektakuläre Kriminalfälle am Mittwochabend

Seit 2004 berichtet das ZDF in seiner Reihe "Der Fall" über spektakuläre Kriminalfälle. Ab dem 1. August stehen nun vier neue Folgen auf dem Programm, immer mittwochs um 22.45 Uhr. Den Anfang macht die "Jagd nach dem Phantom". Sibylle Bassler rekonstruiert in dem Film eine unheimliche Mordserie. Seit dem Mord an Enver Simsek, dem Besitzer eines Blumengroßhandels, im September 2000 fielen neun türkisch aussehende Kleinunternehmer im gesamten Bundesgebiet vermutlich ein und demselben Täter zum Opfer. Die "SOKO Bosporus" überprüfte bislang über 5000 Personen, verfolgte zigtausend Spuren. Bislang war die heiße allerdings nicht dabei.

Der zweite Film beschäftigt sich mit den Ereignissen zwischen November 1980 und Mai 1982 in dem Görlitzer Jugend- und Familientreff "Teekeller". In diesem Zeitraum kam es dort zu mindestens 29 Selbstmordversuchen von Jugendlichen. 19 von ihnen starben, fast alle vergiftet mit Stadtgas. Damals ahnte noch niemand, dass der evangelische Jugenddiakon, der einen Kreis von verzweifelten Jugendlichen um sich scharte, mit missionarischer Inbrunst nur einen einzigen Ausweg predigte: den Suizid. Volkspolizei, Staatssicherheit und Evangelische Kirche hielten damals dicht und griffen nicht ein. Der Autor Knut Beulich geht nun, gestützt unter anderem durch Dokumente der Staatssicherheit, auf Spurensuche.

Sandra war 16 als sie ihren späteren Mann, den sieben Jahre älteren Norman Franz kennen und lieben lernte. Damals wusste sie noch nicht, dass er in dunkle Geschäfte verstrickt war. Nach einem Bandenkrieg, bei dem zwei Menschen starben, wurde Norman Franz zu lebenslanger Haft verurteilt. Sandra glaubte an seine Unschuld, heiratete ihn im Gefängnis und verhalf ihm schließlich auch zur Flucht. Sie wurde zur Komplizin, als Franz bei einem Raubüberfall zwei Geldboten erschoss. Beide wurden schließlich 1999 in Lissabon verhaftet. Für den Film des langjährigen "Aktenzeichen XY"-Redakteurs Rüdiger Wellnitz tritt Sandra Franz nun erstmals vor eine Fernsehkamera. Ihr Mann ist nach einem erneuten Ausbruch wieder flüchtig. Auf seine Ergreifung ist eine Belohnung von 100.000 Mark ausgesetzt.

Schließlich geht es in "Das Mädchen im Moor" von Michael Heuer, dem vierten neuen Film, um das Verschwinden von Elke Kerl im Dezember 1969. Wenige Wochen vor ihrem 16. Geburtstag kehrte sie nach einem Tanzabend in einer Nienburger Disko nicht mehr nach Hause zurück. 31 Jahre später findet man in einem Moor in Niedersachen eine skelettierte Leiche, scheinbar die von Elke Kerl. Doch nach einer DNA-Probe, auf dessen Ergebnis Elkes Eltern ein Jahr warten mussten, stellte sich Erstaunliches heraus. Das Mädchen aus dem Moor kann nicht Elke Kerl sein, die Überreste sind um die 2700 Jahre alt. Die Polizei hat dennoch den Fall Kerl wieder aufgerollt und verfolgt nun neue Ansätze.


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Leserkommentare

  • Werderaner schrieb via tvforen.de am 28.07.2007, 01.19 Uhr:
    WerderanerIch muss es ja zugeben: Die Wirklichkeit ist immer am spannendsten.

    Daher ist diese Thematik immer Pflicht!