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Zweifache Oscarpreisträgerin mit bewegtem Leben vor und abseits der Kamera
Olivia de Havilland als Marian in "Die Abenteuer des Robin Hood" (1938)
Warner Bros
Olivia de Havilland: Hollywoodlegende mit 104 Jahren verstorben/Warner Bros

Hollywoodstar Olivia de Havilland ist tot. Die letzte verblieben Grande Dame von Hollywoods Goldener Ära wurde 104 Jahre. Nun ist die zweifache Oscar-Gewinnerin in ihrer Wohnung in Paris verstorben.

Da Havilland hatte ein bewegtes Leben, von dem ihre erfolgreiche Karriere vor der Kamera nur ein Teil ist. In den 1930er-Jahren wurde sie unter anderem mit Hauptrollen in erfolgreichen Abenteuerfilmen der Zeit populär (etwa  "Unter Piratenflagge" oder  "Die Abenteuer von Robin Hood", beide mit dem ebenfalls legendären Errol Flynn).

Der endgültige Durchbruch kam mit dem geschichtsverklärerischen Südstaatenepos  "Vom Winde verweht", das 1939 in die Kinos kam und das de Havilland die erste Oscar-Nominierungen einbrachte, als Nebendarstellerin. 1940 folgte für "Hold Back the Dawn" die erste Nominierung für eine Hauptrolle. 1947 ( "Mutterherz"; OT "To Each His Own") und 1950 ( "Die Erbin"; OT "The Heiress") gewann sie die Auszeichnung zweifach. 1949 ("The Snake Pit") war sie ein weiteres Mal nominiert.

Doch de Havilland hinterließ auch abseits der Kamera ihren Stempel. So stritt sie sich Ende der 1930er mit den Warner Bros. um die Details ihres Sieben-Jahre-Vertrags: Nachdem die Schauspielerin mehrere Filmrollen des Studios trotz dieses Rahmenvertrags abgelehnt hatte, wollten die Produzenten ihre Vertragslaufzeit kurzerhand verlängern. De Havilland wehrte sich gegen den Auswuchs des damals mächtigen "Studio-Systems" und gewann - der Präzedenzfall ist umgangssprachlich als de Havilland law bekannt. Es war nicht ihre einzige gerichtliche Schlacht, die letzte verlor sie allerdings: de Havilland klagte im Alter von 101 Jahren gegen die Darstellung ihrer Person (gespielt durch Catherine Zeta-Jones) in der Miniserie  "Feud - Die Feindschaft zwischen Bette und Joan", die durch unflätiges, fluchendes Auftreten ihres Alter Ego rufschädigend sei. Ein Berufungsgericht gab den Filmemachern um Ryan Murphy abschließend im Wesentlichen Recht: Es sei erlaubt (im Rahmen des Ersten Verfassungszusatzes zur freien Meinungsäußerung), in künstlerischen Werken historische Persönlichkeiten auch überzeichnet zu repräsentieren. Das amerikanische Verfassungsgericht nahm eine Beschwerde von de Havilland zu dem Fall nicht zur Verhandlung an.

De Havilland brachte ihre Erfahrungen im Kampf gegen Warner Bros. mit einer Rolle als Mitglied des Vorstands der Schauspielgewerkschaft Screen Actors Guild ein (1941/42) und fungierte 1947/48 als deren Schatzmeisterin. Daneben setzte sie sich für die amerikanischen Bemühungen im Zweiten Weltkrieg ein.

De Havilland hatte zwei Kinder aus zwei Ehen. Ihr 1949 in der ersten Ehe geborener Sohn wurde noch als Teenager mit einer Krebserkrankung diagnostiziert und verstarb bereits 1991. In den 1950ern lernte sie bei einen Cannes-Besuch ihren zweiten Ehemann kennen, einen französischen Journalisten. 1960 übersiedelte sie daher schließlich nach Paris. Die Ehe zerbrach nach der Geburt der Tochter zwar zügig, aber die Floskel sie blieben Freunde passt wohl selten besser als hier: beide trennten sich zwar nach sieben Ehejahren, er zog danach aber auf die gegenüberliegende Straßenseite. Erst 17 weitere Jahre später wurde eine Scheidung rechtskräftig, weitere 20 Jahre später stand sie ihm bei einer tödlichen Krebserkrankung bei.

Mit Olivia de Havilland verliert die Entertainmentindustrie eine fähige Künstlerin und eine streitbare Zeitzeugin.


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Leserkommentare

  • Sir Hilary 2.0 schrieb via tvforen.de am 03.08.2020, 22.18 Uhr:
    tiramisusi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hier ein paar Trivias zu der grossen Lady ..
    >
    > Sie war de ältere Tochter von Walter Augustus de
    > Havilland (1872-1968), einem Patentanwalt in Japan
    > und Autor des Buches "The ABC of Go" von 1910, das
    > eine detaillierte und umfassende Beschreibung des
    > japanischen Brettspiels enthält, und seiner Frau
    > Schauspielerin Lilian Fontaine. Ältere Schwester
    > der Schauspielerin war Joan Fontaine.
    >
    > Die Beziehung zwischen Olivia und der jüngeren
    > Schwester Joan Fontaine war nie gut und eskalierte
    > 1941, als beide für die Oscar-Verleihung als
    > beste Schauspielerin nominiert wurden. Ihre
    > gegenseitige Abneigung und Eifersucht eskalierte
    > zu einer totalen Fehde, nachdem Fontaine für
    > Suspicion (1941) gewonnen hatte. Trotz der
    > Tatsache, dass de Havilland zwei eigene
    > Oscar-Preise gewann, blieben sie dauerhaft
    > entfremdet.
    >
    > Nach ihrer Scheidung 1979 vom zweiten Ehemann
    > Pierre Galante blieben sie enge Freunde; Nachdem
    > er an Krebs erkrankt war, pflegte sie ihn bis zu
    > seinem Tod im Jahr 1998.
    >
    > Ab dem 15. Dezember 2014, dem 75. Jahrestag der
    > Premiere von Gone with the Wind (1939), ist sie
    > die einzige überlebende Hauptdarstellerin. Sie
    > ist die einzige Überlebende der vier
    > Hauptdarsteller seit 1967. Der einzige andere
    > überlebende Darsteller, der Screen Credit
    > erhielt, ist Mickey Kuhn, der aktuell 87 Jahre alt
    > ist
    >
    > Zu Recht berühmt für ihren Prozesssieg gegen
    > Warner Brothers Mitte der 1940er Jahre (viele
    > andere hatten Warners verklagt, waren aber
    > gescheitert), was Jack L. Warner davon abhielt,
    > den Verträgen der Schauspieler
    > Suspendierungsfristen hinzuzufügen, und damit
    > mehr Freiheit für Schauspieler in Hollywood
    > bedeutete. Es wurde als "de Havilland
    > Entscheidung" bekannt.
    >
    > Als Schriftstellerin zeigte sie 1962 ihr Flair,
    > als "Every Frenchman Has One", ein unbeschwerter
    > autobiografischer Bericht über ihre Versuche,
    > sich an das französische Leben anzupassen,
    > veröffentlicht wurde.
    >
    > Im Alter von 82 Jahren erhielt er einen Ehrentitel
    > von der University of Hertfordshire, England.
    >
    > De Havillands Sohn Benjamin Briggs Goodrich, ein
    > statistischer Analytiker, starb 1991 im Alter von
    > 42 Jahren im Haus seiner Mutter in Paris nach
    > einem langen Kampf gegen die Hodgkin-Krankheit.
    > Mit 19 Jahren wurde bei ihm erstmals die Krankheit
    > diagnostiziert.
    >
    > 1965 wurde sie die erste Präsidentin der Jury bei
    > den Filmfestspielen von Cannes.
    >
    > Die Rolle von Blanche DuBois in A Streetcar Named
    > Desire (1951) (Endstation Sehnsucht) wurde
    > abgelehnt. Berichten zufolge sagte sie "eine Dame
    > sagt oder tut diese Dinge einfach nicht auf dem
    > Bildschirm". De Havilland stellte den Rekord in
    > einem Interview von 2006 klar und sagte, dass sie
    > kürzlich ihren Sohn zur Welt gebracht habe, als
    > sie die Rolle angeboten hatte, und nicht in der
    > Lage war, sich auf das Material zu beziehen.
    >
    > Ist von den Haverlands der Normandie abstammen,
    > von denen einer (der Lord von Haverland) Wilhelm
    > den Eroberer bei seiner Invasion in England im
    > Jahr 1066 begleitete.
    >
    > Es wurde im Oktober 2001 berichtet, dass sie unter
    > 40 prominenten französischen Einwohnern war, die
    > Opfer von Scherz-Anthrax-Angriffen wurden (die
    > Angriffe erwiesen sich als Scherz, nachdem eine
    > Frau in Paris verhaftet worden war, weil sie
    > Umschläge mit einer pulverförmigen Substanz
    > verschickt hatte).
    >
    > Olivia ist seit den 1950er Jahren hauptberuflich
    > in Paris ansässig und lebt friedlich in ihrem
    > Haus in der Rue Benouville. Bis etwa 2012 las sie
    > in der amerikanischen Kathedrale in Paris zu
    > Weihnachten und Ostern die heiligen Schriften.
    >
    > Sie hatte einen besonderen Auftritt bei den 75.
    > Annual Academy Awards (2003) und erhielt Standing
    > Ovations.
    >
    > Sie hält den Rekord für die meisten Menschen,
    > denen in einer Oscar-Dankesrede (27) gedankt
    > wurde, die sie festlegte, als sie die Auszeichnung
    > als beste Darstellerin für To Each His Own (1946)
    > entgegennahm.
    >
    >
    > Sie und Joan Fontaine sind die ersten Schwestern,
    > die Oscars gewinnen, und die ersten, die im selben
    > Jahr für den Oscar nominiert wurden.
    >
    > Wird von Lee Purcell in Meine bösen, bösen Wege:
    > Die Legende von Errol Flynn (1985) dargestellt.
    >
    > Sie und Errol Flynn spielten zusammen in acht
    > Filmen: Die Abenteuer von Robin Hood (1938),
    > Captain Blood (1935), Der Angriff der Lichtbrigade
    > (1936), Dodge City (1939), Four's a Crowd (1938),
    > The Private Leben von Elizabeth und Essex (1939),
    > Santa Fe Trail (1940) und Sie starben mit
    > angezogenen Stiefeln (1941) Beide sind auch in
    > einem neunten Film zu sehen, Thank Your Lucky
    > Stars (1943), allerdings in separaten Szenen.
    >
    > In späteren Jahren gestand sie, dass sie während
    > der Dreharbeiten in Errol Flynn verknallt war und
    > sagte, es sei schwer, seinen Reizen zu
    > widerstehen.
    >
    > Ihre Mutter benannte sie Olivia nach William
    > Shakespeares romantischer Heldin in "Twelfth
    > Night".
    >
    > Die Rolle von Lisolette Mueller in The Towering
    > Inferno (1974) wurde ihr ursprünglich angeboten.
    > Es wurde schließlich von Jennifer Jones
    > gespielt.
    >
    > War etwas übergewichtig, als sie zum ersten Mal
    > nach Paramount kam; Edith Head entwarf für sie
    > Kostüme mit Schlankheitseffekt.
    >
    > Sie hat eine nach ihr benannte Straße in
    > Mexiko-Stadt. Der bekannte mexikanische
    > Schauspieler und Regisseur Emilio Fernández lebte
    > in Coyoacan Town in einer Straße ohne Namen. Er
    > bat die Behörden, diese Straße nach ihr "Dulce
    > Olivia", spanisch für "Sweet Olivia", zu
    > benennen.
    >
    > Als sie neun Jahre alt war, machte sie ein
    > Testament, in dem sie sagte: "Ich vermache meine
    > ganze Schönheit meiner jüngeren Schwester Joan ,
    > da sie keine hat."
    >
    > War in den späten 1930er Jahren romantisch mit
    > James Stewart, Howard Hughes und John Huston
    > verbunden.
    >
    > In den 1950er Jahren nannte das Arizona-Sonora
    > Desert Museum in der Nähe von Tucson, AZ, eine
    > ihrer weiblichen Speere zu ihren Ehren "Olivia de
    > Javelina"; Ihr Mann wurde "Gregory Peckory"
    > genannt, um den Schauspieler Gregory Peck zu
    > ehren.
    >
    > Wird in Helge Schneiders Buch "Die Memoiren des
    > Rodriguez Faszanatas" erwähnt.
    >
    > Im April 1946 löste sie einen Machtkampf
    > innerhalb des Hollywood Independent Citizens
    > Committee der Künste, Wissenschaften und Berufe
    > (HICCASP) aus, indem sie sich weigerte, zwei Reden
    > in Seattle zu halten, wie sie von ihrem Kollegen
    > Dalton Trumbo, einem späteren Mitglied der
    > schwarzen Liste Hollywoods, verfasst wurden Zehn.
    > Sie fand Trumbos Text zu links und befürchtete,
    > dass die Organisation "automatisch pro-russisch"
    > werde.
    >
    > In Italien wurden fast alle ihre Filme entweder
    > von Dhia Cristiani oder Lydia Simoneschi
    > synchronisiert. Für die italienischen
    > Veröffentlichungen von zwei ihrer berühmtesten
    > und am meisten in Erinnerung gebliebenen Rollen,
    > Melanie Hamilton in Vom Winde verweht (1939) und
    > Maid Marian in Die Abenteuer von Robin Hood
    > (1938), wurde sie von Renata Marini bzw. Dina
    > Perbellini synchronisiert . Dies war das einzige
    > Mal, dass eine der italienischen Schauspielerinnen
    > Olivia ihre Stimme verlieh.
    >
    > Teilnahme an der Beerdigung von Charlton Heston im
    > April 2008.
    >
    > War der Überraschungsgast zu Ehren der
    > verstorbenen Bette Davis, ihrer langjährigen
    > Freundin und Mitschauspielerin, am 1. Mai 2008 im
    > Samuel Goldwyn Theatre in Los Angeles. Die
    > Veranstaltung "Eine hundertjährige Hommage an
    > Bette Davis" wurde vom Filmhistoriker moderiert
    > Robert Osborne. Zu seinem Empfang gehörten Davis
    > 'Sohn (Michael Merrill), Davis' langjährige
    > persönliche Assistentin Kathryn Sermak und
    > Freunde wie Gena Rowlands und Joan Leslie.
    >
    > Olivia akzeptierte zwei von Ginger Rogers
    > abgelehnte Filmrollen: To Each His Own (1946) und
    > The Snake Pit (1948). Sie gewann einen Oscar für
    > To Each His Own (1946) und wurde für The Snake
    > Pit (1948) nominiert. Rogers bereute es später,
    > die Rollen abgelehnt zu haben und schrieb: "Olivia
    > schien etwas Gutes zu wissen, als sie es sah.
    > Vielleicht sollte Olivia mir für dieses schlechte
    > Urteilsvermögen danken."
    >
    > Ihr Star auf dem Hollywood Walk of Fame ist der
    > 6764 Hollywood Blvd.
    >
    > Erhielt die Medal of Arts-Auszeichnung von
    > Präsident George W. Bush bei einer Zeremonie im
    > Weißen Haus im East Room am 17. November 2008,
    > "für ihre überzeugende und überzeugende
    > Fähigkeit als Schauspielerin in Rollen von
    > Shakespeares Hermia bis Margaret Mitchells
    > Melanie. Ihre Unabhängigkeit, Integrität und
    > Anmut gewannen kreative Freiheit für sich und
    > ihre Filmkollegen. "
    >
    > Eine ihrer Cousinen, Kapitän Sir Geoffrey de
    > Havilland (1882-1965), war ein britischer
    > Luftfahrtpionier, Flugzeugdesigner und Eigentümer
    > der de Havilland Aircraft Co. Der hölzerne Bomber
    > Mosquito gilt als das vielseitigste Kampfflugzeug,
    > das jemals gebaut wurde. Der unglückselige Komet
    > de Havilland war 1952 das erste Verkehrsflugzeug.
    >
    > Wurde die Rolle von Mary Hatch Bailey in It's a
    > Wonderful Life (1946) angeboten, nachdem Jean
    > Arthur sie abgelehnt hatte, aber sie lehnte sie
    > ebenso ab wie andere Schauspielerinnen wie Ann
    > Dvorak und Ginger Rogers. Donna Reed wurde
    > schließlich in der Rolle besetzt.
    >
    > Trotz einer angeblich turbulenten Beziehung
    > feierten Olivia und ihre Schwester Joan Fontaine
    > zusammen mit ihren damaligen Ehemännern und
    > Kindern Weihnachten 1962.
    >
    > Am 27. September 1949 brachte sie im Alter von 33
    > Jahren ihr erstes Kind zur Welt, Sohn Benjamin
    > Goodrich. Der Vater des Kindes war ihr erster
    > Ehemann, Marcus Goodrich; Sie ließen sich 1953
    > scheiden und er starb 1991.
    >
    > Am 18. Juli 1956 brachte sie ihr zweites Kind im
    > Alter von 40 Jahren zur Welt, Tochter Giselle
    > Galante. Der Vater des Kindes war ihr zweiter
    > Ehemann, Pierre Galante; Sie ließen sich 1979
    > scheiden und er starb 1998.
    >
    > War sowohl ein überzeugter Liberaldemokrat als
    > auch während des Kalten Krieges ein
    > Antikommunist.
    >
    > Besuchte New York im Frühjahr 2004, um ein
    > spezielles Kommentarprogramm für die kommende DVD
    > von Gone with the Wind (1939) zu drehen, die im
    > November dieses Jahres erscheinen soll.
    >
    > Sie feierte ihren 90. Geburtstag im Haus ihrer
    > Tochter in Malibu.
    >
    > Wurde für die Titelrolle in Mildred Pierce (1945)
    > in Betracht gezogen.
    >
    > War die 28. Schauspielerin, die einen Oscar
    > erhielt; Bei den 19. Oscar-Verleihungen am 13.
    > März 1947 gewann sie den Oscar für die beste
    > Schauspielerin für To Each His Own (1946).
    >
    > Ab dem 103. Geburtstag von de Havilland (1. Juli
    > 2019) ist sie die früheste überlebende
    > Empfängerin einer Oscar-Nominierung für die
    > beste Schauspielerin. Sie wurde 1942 für Hold
    > Back the Dawn (1941) nominiert.
    >
    > Zur Feier ihres 100. Geburtstages wurde sie als
    > Turner Classic Movies Star des Monats Juli 2016
    > ausgezeichnet.
    >
    > Sie ist erst die dritte Oscar-Preisträgerin, die
    > einen 100. Geburtstag feiert. Die anderen sind
    > George Burns, der weniger als zwei Monate nach dem
    > Überschreiten der 100-Jahres-Marke im Jahr 1996
    > starb, und Luise Rainer, die 104 Jahre alt wurde.
    >
    > Hat ihre Langlebigkeit auf die drei L's
    > zurückgeführt: "Liebe, Lachen und Lernen".
    >
    > In einem britischen Presseinterview wurde
    > enthüllt, dass sie eine große Bewundererin der
    > damals 98-jährigen Königin Elizabeth, der
    > Königinmutter, war (die sie zuvor im Fernsehfilm
    > The Royal Romance of Charles and Diana (1982)
    > porträtiert hatte). und hoffte, "ihrem Beispiel
    > zu folgen und viele Jahre länger zu leben".
    >
    > Ist eine von 12 Schauspielerinnen, die einen Oscar
    > für die beste Schauspielerin gewonnen hat, weil
    > sie eine Figur gespielt hat, die irgendwann
    > während des Films schwanger ist, und für To Each
    > His Own (1946). Die anderen sind Helen Hayes für
    > Die Sünde von Madelon Claudet (1931), Luise
    > Rainer für Die gute Erde (1937), Vivien Leigh
    > für Vom Winde verweht (1939), Ginger Rogers für
    > Kitty Foyle (1940), Jane Wyman für Johnny Belinda
    > (1948), Anna Magnani für The Rose Tattoo (1955),
    > Julie Christie für Darling (1965), Liza Minnelli
    > für Cabaret (1972), Sissy Spacek für Coal
    > Miner's Daughter (1980) und Frances McDormand für
    > Fargo (1996).
    >
    > Hält zwei Weltrekorde für den Schauspieler / die
    > Schauspielerin, die nach der Produktion eines
    > Films und der Veröffentlichung eines anderen am
    > längsten überlebt haben. Beide hatten eine
    > Hauptrolle. Sie hat 85 Jahre überlebt und nach
    > ihrer Hauptrolle in dem Film A Midsummer Night's
    > Dream (1935) die Produktion abgeschlossen. Ihr
    > nächster Film, Alibi Ike (1935), wurde vor ihrem
    > ersten veröffentlicht und gab ihr einen weiteren
    > Weltrekord für die längste Zeit, die ein
    > Schauspieler nach der ersten Veröffentlichung
    > eines Films, in dem sie die Hauptrolle spielten,
    > überlebt hat.
    >
    > Im Juni 2017, nicht lange vor ihrem 101.
    > Geburtstag, verklagte de Havilland die Macher und
    > Produzenten der Firmen FX und Ryan Murphy
    > Productions der Serie Feud: Bette und Joan (2017)
    > wegen einer ihrer Meinung nach nicht autorisierten
    > und ungenauen Darstellung von ihr in der ersten
    > Staffel der Show (in der sie von Catherine
    > Zeta-Jones porträtiert wurde). In einer
    > Erklärung ihrer Anwälte heißt es: "Miss de
    > Havilland wurde von FX nicht um Erlaubnis gebeten,
    > ihren Namen und ihre Identität zu verwenden, und
    > wurde für diese Verwendung nicht entschädigt."
    > "Darüber hinaus bringt die FX-Serie Miss de
    > Havilland Worte in den Mund, die ungenau sind und
    > dem Ruf widersprechen, den sie in ihrem
    > 80-jährigen Berufsleben aufgebaut hat, und sich
    > insbesondere weigert, über andere Schauspieler zu
    > klatschen, um die Aufmerksamkeit der Medien zu
    > erregen für Sie selbst".
    >
    > Zwei Wochen vor ihrem 101. Geburtstag wurde sie
    > 2017 von Königin Elizabeth II. Zur Dame Commander
    > des Ordens des britischen Empire ernannt. Sie ist
    > die älteste Frau, die jemals die Ehre erhalten
    > hat. In einer Erklärung nannte sie es "das
    > erfreulichste Geburtstagsgeschenk".
    >
    > Bette Davis und Joan Crawford wurden in Hush ...
    > Hush, Sweet Charlotte (1964) von Robert Aldrich in
    > der Hoffnung besetzt, den Erfolg von What Ever
    > Happened to Baby Jane zu wiederholen? (1962).
    > Davis bekam einen Produzentenkredit und verschwor
    > sich, Crawford die Sache schwer zu machen, der
    > schließlich vorgab, zu krank zu sein, um zu
    > arbeiten, was zu einer Verzögerung der Produktion
    > führte, was dazu führte, dass sie fallen
    > gelassen und durch de Havilland ersetzt wurde.
    > Berichten zufolge erfuhr Crawford die Nachrichten
    > erst im Radio, nachdem sie der Presse zugespielt
    > worden waren.
    >
    > Mit acht Oscar-Nominierten für das beste Bild:
    > Ein Sommernachtstraum (1935), Captain Blood
    > (1935), Anthony Adverse (1936), Die Abenteuer von
    > Robin Hood (1938), Vom Winde verweht (1939), Hold
    > Back the Dawn ( 1941), The Snake Pit (1948) und
    > The Heiress (1949). Vom Winde verweht ist der
    > einzige Gewinner.
    >
    > Olivia de Havillands Oscar-Nominierung für die
    > beste Schauspielerin und der Sieg für To Each His
    > Own (1946) sind das einzige Mal, dass sie für
    > ihre Leistung in einem Film nominiert wurde, der
    > nicht für den besten Film nominiert wurde.
    >
    > Ihr Haus in der Nella Vista Ave. im Stadtteil Los
    > Feliz in Los Angeles wird in Hollywood Mouth 3
    > (2018) gezeigt. De Havilland lebte hier zu der
    > Zeit, als Gone with the Wind (1939) gedreht
    > wurde.
    >
    > Die Rolle der Herzogin von Richmond in Waterloo
    > (1970), die dann an Virginia Mckenna ging, wurde
    > abgelehnt.
    >
    > Vierzehn Monate nach der Geburt ihrer Tochter
    > Gisele kehrte sie zur Arbeit zurück, um mit den
    > Dreharbeiten zu The Proud Rebel (1958) zu
    > beginnen.
    >
    > War im zweiten Monat mit ihrer Tochter Gisele
    > schwanger, als sie die Dreharbeiten zu The
    > Ambassador's Daughter (1956) abgeschlossen hatte.
    >
    > Interview mit Regisseur Mark Cerulli vor der
    > Kamera für seinen Dokumentarfilm 100 Years of
    > Technicolor (2015), obwohl ihr Filmmaterial im
    > letzten 6-minütigen Film nicht verwendet wurde.
    >
    > Sie hat in drei Filmen mitgewirkt, die von der
    > Library of Congress als "kulturell, historisch
    > oder ästhetisch" bedeutsam für das Nationale
    > Filmregister ausgewählt wurden: Die Abenteuer von
    > Robin Hood (1938), Vom Winde verweht (1939) und
    > Die Erbin (1949).
    >
    > Olivia und Joan wurden streng von ihrer Mutter
    > Lilian erzogen, mit der sie zusammenlebten. Sie
    > mussten um Erlaubnis bitten, abends ausgehen und
    > sich bei ihrer Rückkehr melden zu dürfen. Jeder
    > junge Mann, der mit einer der Schwestern ausgehen
    > wollte, wurde zuerst zum Tee eingeladen, um sich
    > untersuchen zu lassen.
    >
    > Sie war sehr bemüht, die Rolle von Melanie in Vom
    > Winde verweht (1939) zu spielen, aber Jack L.
    > Warner, mit dem sie unter Vertrag stand, weigerte
    > sich, sie auszuleihen, aus Angst, dass sie dann
    > mit ihrem Los bei Warners unzufrieden werden
    > würde. Es war nur die Überzeugung seiner Frau,
    > dass er sie gehen ließ, aber er hatte Recht, als
    > sie feststellte, dass sie von Warners viel besser
    > behandelt wurde.
    >
    > Am 15. Dezember 2019 wurde sie die erste
    > Hauptdarstellerin eines Oscar-Preisträgers (Vom
    > Winde verweht (1939)), der ihr 80-jähriges
    > Bestehen erlebte.
    >
    > Hat Mitchell Leisen häufig als ihren
    > Lieblingsregisseur genannt.
    >
    > Nach dem Tod des Filmredakteurs Elmo Williams
    > wurde de Havilland der älteste lebende
    > Oscar-Preisträger.
    >
    > 1958 wurde sie heimlich vor das House Un-American
    > Activities Committee gerufen und berichtete über
    > ihre Erfahrungen mit dem Independent Citizens
    > 'Committee.
    >
    > Im November 1998 wurde sie von der University of
    > Hertfordshire zum Ehrendoktor Doctor of Letters
    > ernannt (Doktor der Literaturwissenschaften)
    >
    > im Netz gefunden auf
    > https://m.imdb.com/name/nm0000014/trivia und mit
    > google übersetzt und ein bisschen korrigiert.





    Vielen Dsnk für die vielen interessanten Anekdoten !

    Sie war eine großartige Persönlichkeit ! In 19 Jahren wird " Gone with the Wind " 100 Jahre . Jetzt ist eine der 3 Hauptdarsteller gestorben, das macht einem die große Lebensspanne von Olivia bewusst .

    Und auch im hohen Alter , bis kurz vor dem Tode , war sie wohl sehr im Leben , geistig und vital .


    Gruß


    Sir Hilary
  • Halil schrieb via tvforen.de am 02.08.2020, 03.08 Uhr:
    Ihr Filmpartner Errol Flynn soll einmal um ihre Hand angehalten haben, doch sie hat ihn abgewiesen. Später gestand sie: "Er hätte mein Leben ruiniert!"
  • Sternenkind68 schrieb am 31.07.2020, 15.11 Uhr:
    Ich habe sie vor allem für ihre eher zwielichtigen Rollen geliebt, das sind immer die besonders dankbaren für einen Schauspieler, finde ich. "Meine Cousine Rachel" etwa, da weiß man bis zum Schluss nicht, ob sie was auf dem Kerbholz hat oder nicht. In "Die Erbin" ist sie anfangs ein graues Mäuschen, das kaum ein Wort herausbringt und jedem Bewerber um ihre Hand misstrauisch begegnet. Selbstsicherheit ist nicht ihre Stärke. In "Der schwarze Spiegel" durfte sie sogar als eineiiger Zwilling ran. Einer von ihnen ist wahnsinnig und somit eine tödliche Gefahr. Hier traf Olivia auch Thomas Mitchell wieder, dem Gerald O´Hara aus "Vom Winde verweht".
    Je älter sie wurde, umso besser fand ich sie eigentlich. Höhepunkt für mich ihre Wiedervereinigung mit ihrer Freundin Bette Davis in "Wiegenlied für eine Leiche", nachdem die Crawford abgesprungen war.
    Danke, liebe Olivia, für all diese tollen Leistungen.
  • Thinkerbelle schrieb via tvforen.de am 29.07.2020, 17.13 Uhr:
    Die letzte Vertreterin des goldenen Hollywood Zeitalters hat uns nun auch verlassen.
    Aber 104 ist ein schönes Alter!

    Mir ist sie auch am besten als Melanie in "Vom Winde verweht" in Erinnerung geblieben.
    Und vor Kurzem habe ich mal eine Doku über ihr Verhältnis zu ihrer Schwester gesehen. Die beiden haben sich leider nicht wirklich gut verstanden. Olivia wurde von der Mutter verhätschelt und unterstützt, Joan musste sich alles erarbeiten und wurde von der Mutter nieder gemacht. Dass sie dann als erste der beiden einen Oscar gewann war für sie eine Genugtuung. Gegen die jeweils andere ausgeteilt haben sie beide. Aber es gab auch immer wieder Zeiten, wo sie sich gegenseitig unterstützt haben.

    Möge sie in Frieden ruhen!
  • Tom_Cat schrieb am 27.07.2020, 23.02 Uhr:
    Natürlich war Sie als Maid Marian brav, genau wie als Melanie in "Vom Winde verweht". Diese beiden Charaktere dienten ja als guter Anker, als Person mit Herz und Seele inmitten der Intrigen.
    Auch wenn Sie später in anderen Rollen zu sehen war, nicht zu vergessen in Aldrichs "Wiegenlied für eine Leiche", in der Sie Bette Davis zu schaffen macht, bleiben auch für mich ihre Rollen Maid Marian und Melanie Hamilton.
    R.I.P.
  • Martina schrieb am 27.07.2020, 21.38 Uhr:
    "Geschichtsverklärerisch"? Gibt es das Wort? VWV ist ein Produkt seiner Zeit gewesen und kann nicht ausschließlich aus unserer heutigen Sichtweise beurteilt werden.
    Lange hat sie durchgehalten, Dame Olivia. Als Lady Marion war sie mir zu brav. Ich mochte sie als zwielichtige "Cousine Rachel" und unvergessen ihr später Kurzauftritt in "Fackeln im Sturm".
    Ruhe in Frieden Miss Melli!
  • Hendrik schrieb am 27.07.2020, 20.32 Uhr:
    Und einmal mehr würdigt das deutsche Fernsehen das Schaffen eines Filmstars nicht - keinerlei Programmänderung oder Sonderprogrammierung. Das war mal ganz anders - sei's drum!
    Zumindest hat arte planmäßig ihre Oscar-Rolle "Die Erbin" im Programm: 03.08.2020 um 20:15 Uhr (Wiederholung am 07.08.2020 um 13:40 Uhr). Als ob arte etwas geahnt hätte...
  • Gonzo schrieb am 27.07.2020, 18.16 Uhr:
    Sie wird aufgrund ihrer Filme für immer unvergessen bleiben!

    RiP!!!
  • TV-Eyes_ schrieb am 27.07.2020, 17.59 Uhr:
    Eine wahrlich GRANDE DAME ist von uns gegangen.

    Schade, dass VOM WINDE VERWEHT gerade dermaßen geächtet wird.

    Für viele schöne Fernsehstunden sei dir gedankt, liebe Olivia.

    Ruhe in Frieden !
  • LonesomeCowboy schrieb via tvforen.de am 27.07.2020, 15.47 Uhr:
    Ich mochte Sie immer. Als kleiner Junge wuchs ich mit den Errol Flynn Filmen auf, da war Sie stets an seiner Seite. Ganz besonders natürlich in "Robin Hood, König der Vagabunden". Bis heute ist Flynn für mich der beste Robin Hood und Sie die beste Lady Marion.
    Für die Medien ist anscheinend ihre Rolle der Melanie in "Vom Winde verweht" am bedeutendsten (für mich erst nach ihrer Rolle der Lady Marion), dafür erhielt Sie auch eine Oscarnominierung. Ironischerweise sind die beiden Filme, in der Sie die den Hauptdarsteller Oscar gewann, eher unbekannt: "Mutterherz" von 1946 und "Die Erbin" an der Seite Montgomery Clifts von 1949. Letzterer läuft nächste Woche Montag auf Arte, allerdings schon vor ihrem Tod ins Programm genommen.


    Ps: Weil hier nach dem ERROL FLYNN ROBIN HOOD gefragt wurde. Der lief erst im Juni 3 X auf ARTE ;-)
    Außerdem gibt es den bei Amazon Prime für 7,79 € in HD zu kaufen. Eine Blu-ray Auswertung erfolgte schändlicherweise nicht für Deutschland, obwohl er halt in HD vorliegt.
    Es gibt lediglich noch die DVD von 2004, 2010 nochmals rausgebracht, die aber auch ein gutes Bild vorweist
  • tiramisusi schrieb via tvforen.de am 27.07.2020, 15.25 Uhr:
    zwar auch nur "abgeschrieben" aber ich dachte, das sind mal andere Infos als die, die man sonst so liest ..danke Dir
  • Snake Plissken schrieb via tvforen.de am 27.07.2020, 13.06 Uhr:
    Wow, das ist ein toller Nachruf, tiramisusi. Eine richtige Würdigung.

    Und 104 Jahre sind ein stolzes Alter.

    Ruhe in Frieden.
    Snake
  • tiramisusi schrieb via tvforen.de am 27.07.2020, 12.40 Uhr:
    hier ein paar Trivias zu der grossen Lady ..

    Sie war de ältere Tochter von Walter Augustus de Havilland (1872-1968), einem Patentanwalt in Japan und Autor des Buches "The ABC of Go" von 1910, das eine detaillierte und umfassende Beschreibung des japanischen Brettspiels enthält, und seiner Frau Schauspielerin Lilian Fontaine. Ältere Schwester der Schauspielerin war Joan Fontaine.

    Die Beziehung zwischen Olivia und der jüngeren Schwester Joan Fontaine war nie gut und eskalierte 1941, als beide für die Oscar-Verleihung als beste Schauspielerin nominiert wurden. Ihre gegenseitige Abneigung und Eifersucht eskalierte zu einer totalen Fehde, nachdem Fontaine für Suspicion (1941) gewonnen hatte. Trotz der Tatsache, dass de Havilland zwei eigene Oscar-Preise gewann, blieben sie dauerhaft entfremdet.

    Nach ihrer Scheidung 1979 vom zweiten Ehemann Pierre Galante blieben sie enge Freunde; Nachdem er an Krebs erkrankt war, pflegte sie ihn bis zu seinem Tod im Jahr 1998.

    Ab dem 15. Dezember 2014, dem 75. Jahrestag der Premiere von Gone with the Wind (1939), ist sie die einzige überlebende Hauptdarstellerin. Sie ist die einzige Überlebende der vier Hauptdarsteller seit 1967. Der einzige andere überlebende Darsteller, der Screen Credit erhielt, ist Mickey Kuhn, der aktuell 87 Jahre alt ist

    Zu Recht berühmt für ihren Prozesssieg gegen Warner Brothers Mitte der 1940er Jahre (viele andere hatten Warners verklagt, waren aber gescheitert), was Jack L. Warner davon abhielt, den Verträgen der Schauspieler Suspendierungsfristen hinzuzufügen, und damit mehr Freiheit für Schauspieler in Hollywood bedeutete. Es wurde als "de Havilland Entscheidung" bekannt.

    Als Schriftstellerin zeigte sie 1962 ihr Flair, als "Every Frenchman Has One", ein unbeschwerter autobiografischer Bericht über ihre Versuche, sich an das französische Leben anzupassen, veröffentlicht wurde.

    Im Alter von 82 Jahren erhielt er einen Ehrentitel von der University of Hertfordshire, England.

    De Havillands Sohn Benjamin Briggs Goodrich, ein statistischer Analytiker, starb 1991 im Alter von 42 Jahren im Haus seiner Mutter in Paris nach einem langen Kampf gegen die Hodgkin-Krankheit. Mit 19 Jahren wurde bei ihm erstmals die Krankheit diagnostiziert.

    1965 wurde sie die erste Präsidentin der Jury bei den Filmfestspielen von Cannes.

    Die Rolle von Blanche DuBois in A Streetcar Named Desire (1951) (Endstation Sehnsucht) wurde abgelehnt. Berichten zufolge sagte sie "eine Dame sagt oder tut diese Dinge einfach nicht auf dem Bildschirm". De Havilland stellte den Rekord in einem Interview von 2006 klar und sagte, dass sie kürzlich ihren Sohn zur Welt gebracht habe, als sie die Rolle angeboten hatte, und nicht in der Lage war, sich auf das Material zu beziehen.

    Ist von den Haverlands der Normandie abstammen, von denen einer (der Lord von Haverland) Wilhelm den Eroberer bei seiner Invasion in England im Jahr 1066 begleitete.

    Es wurde im Oktober 2001 berichtet, dass sie unter 40 prominenten französischen Einwohnern war, die Opfer von Scherz-Anthrax-Angriffen wurden (die Angriffe erwiesen sich als Scherz, nachdem eine Frau in Paris verhaftet worden war, weil sie Umschläge mit einer pulverförmigen Substanz verschickt hatte).

    Olivia ist seit den 1950er Jahren hauptberuflich in Paris ansässig und lebt friedlich in ihrem Haus in der Rue Benouville. Bis etwa 2012 las sie in der amerikanischen Kathedrale in Paris zu Weihnachten und Ostern die heiligen Schriften.

    Sie hatte einen besonderen Auftritt bei den 75. Annual Academy Awards (2003) und erhielt Standing Ovations.

    Sie hält den Rekord für die meisten Menschen, denen in einer Oscar-Dankesrede (27) gedankt wurde, die sie festlegte, als sie die Auszeichnung als beste Darstellerin für To Each His Own (1946) entgegennahm.


    Sie und Joan Fontaine sind die ersten Schwestern, die Oscars gewinnen, und die ersten, die im selben Jahr für den Oscar nominiert wurden.

    Wird von Lee Purcell in Meine bösen, bösen Wege: Die Legende von Errol Flynn (1985) dargestellt.

    Sie und Errol Flynn spielten zusammen in acht Filmen: Die Abenteuer von Robin Hood (1938), Captain Blood (1935), Der Angriff der Lichtbrigade (1936), Dodge City (1939), Four's a Crowd (1938), The Private Leben von Elizabeth und Essex (1939), Santa Fe Trail (1940) und Sie starben mit angezogenen Stiefeln (1941) Beide sind auch in einem neunten Film zu sehen, Thank Your Lucky Stars (1943), allerdings in separaten Szenen.

    In späteren Jahren gestand sie, dass sie während der Dreharbeiten in Errol Flynn verknallt war und sagte, es sei schwer, seinen Reizen zu widerstehen.

    Ihre Mutter benannte sie Olivia nach William Shakespeares romantischer Heldin in "Twelfth Night".

    Die Rolle von Lisolette Mueller in The Towering Inferno (1974) wurde ihr ursprünglich angeboten. Es wurde schließlich von Jennifer Jones gespielt.

    War etwas übergewichtig, als sie zum ersten Mal nach Paramount kam; Edith Head entwarf für sie Kostüme mit Schlankheitseffekt.

    Sie hat eine nach ihr benannte Straße in Mexiko-Stadt. Der bekannte mexikanische Schauspieler und Regisseur Emilio Fernández lebte in Coyoacan Town in einer Straße ohne Namen. Er bat die Behörden, diese Straße nach ihr "Dulce Olivia", spanisch für "Sweet Olivia", zu benennen.

    Als sie neun Jahre alt war, machte sie ein Testament, in dem sie sagte: "Ich vermache meine ganze Schönheit meiner jüngeren Schwester Joan [Joan Fontaine], da sie keine hat."

    War in den späten 1930er Jahren romantisch mit James Stewart, Howard Hughes und John Huston verbunden.

    In den 1950er Jahren nannte das Arizona-Sonora Desert Museum in der Nähe von Tucson, AZ, eine ihrer weiblichen Speere zu ihren Ehren "Olivia de Javelina"; Ihr Mann wurde "Gregory Peckory" genannt, um den Schauspieler Gregory Peck zu ehren.

    Wird in Helge Schneiders Buch "Die Memoiren des Rodriguez Faszanatas" erwähnt.

    Im April 1946 löste sie einen Machtkampf innerhalb des Hollywood Independent Citizens Committee der Künste, Wissenschaften und Berufe (HICCASP) aus, indem sie sich weigerte, zwei Reden in Seattle zu halten, wie sie von ihrem Kollegen Dalton Trumbo, einem späteren Mitglied der schwarzen Liste Hollywoods, verfasst wurden Zehn. Sie fand Trumbos Text zu links und befürchtete, dass die Organisation "automatisch pro-russisch" werde.

    In Italien wurden fast alle ihre Filme entweder von Dhia Cristiani oder Lydia Simoneschi synchronisiert. Für die italienischen Veröffentlichungen von zwei ihrer berühmtesten und am meisten in Erinnerung gebliebenen Rollen, Melanie Hamilton in Vom Winde verweht (1939) und Maid Marian in Die Abenteuer von Robin Hood (1938), wurde sie von Renata Marini bzw. Dina Perbellini synchronisiert . Dies war das einzige Mal, dass eine der italienischen Schauspielerinnen Olivia ihre Stimme verlieh.

    Teilnahme an der Beerdigung von Charlton Heston im April 2008.

    War der Überraschungsgast zu Ehren der verstorbenen Bette Davis, ihrer langjährigen Freundin und Mitschauspielerin, am 1. Mai 2008 im Samuel Goldwyn Theatre in Los Angeles. Die Veranstaltung "Eine hundertjährige Hommage an Bette Davis" wurde vom Filmhistoriker moderiert Robert Osborne. Zu seinem Empfang gehörten Davis 'Sohn (Michael Merrill), Davis' langjährige persönliche Assistentin Kathryn Sermak und Freunde wie Gena Rowlands und Joan Leslie.

    Olivia akzeptierte zwei von Ginger Rogers abgelehnte Filmrollen: To Each His Own (1946) und The Snake Pit (1948). Sie gewann einen Oscar für To Each His Own (1946) und wurde für The Snake Pit (1948) nominiert. Rogers bereute es später, die Rollen abgelehnt zu haben und schrieb: "Olivia schien etwas Gutes zu wissen, als sie es sah. Vielleicht sollte Olivia mir für dieses schlechte Urteilsvermögen danken."

    Ihr Star auf dem Hollywood Walk of Fame ist der 6764 Hollywood Blvd.

    Erhielt die Medal of Arts-Auszeichnung von Präsident George W. Bush bei einer Zeremonie im Weißen Haus im East Room am 17. November 2008, "für ihre überzeugende und überzeugende Fähigkeit als Schauspielerin in Rollen von Shakespeares Hermia bis Margaret Mitchells Melanie. Ihre Unabhängigkeit, Integrität und Anmut gewannen kreative Freiheit für sich und ihre Filmkollegen. "

    Eine ihrer Cousinen, Kapitän Sir Geoffrey de Havilland (1882-1965), war ein britischer Luftfahrtpionier, Flugzeugdesigner und Eigentümer der de Havilland Aircraft Co. Der hölzerne Bomber Mosquito gilt als das vielseitigste Kampfflugzeug, das jemals gebaut wurde. Der unglückselige Komet de Havilland war 1952 das erste Verkehrsflugzeug.

    Wurde die Rolle von Mary Hatch Bailey in It's a Wonderful Life (1946) angeboten, nachdem Jean Arthur sie abgelehnt hatte, aber sie lehnte sie ebenso ab wie andere Schauspielerinnen wie Ann Dvorak und Ginger Rogers. Donna Reed wurde schließlich in der Rolle besetzt.

    Trotz einer angeblich turbulenten Beziehung feierten Olivia und ihre Schwester Joan Fontaine zusammen mit ihren damaligen Ehemännern und Kindern Weihnachten 1962.

    Am 27. September 1949 brachte sie im Alter von 33 Jahren ihr erstes Kind zur Welt, Sohn Benjamin Goodrich. Der Vater des Kindes war ihr erster Ehemann, Marcus Goodrich; Sie ließen sich 1953 scheiden und er starb 1991.

    Am 18. Juli 1956 brachte sie ihr zweites Kind im Alter von 40 Jahren zur Welt, Tochter Giselle Galante. Der Vater des Kindes war ihr zweiter Ehemann, Pierre Galante; Sie ließen sich 1979 scheiden und er starb 1998.

    War sowohl ein überzeugter Liberaldemokrat als auch während des Kalten Krieges ein Antikommunist.

    Besuchte New York im Frühjahr 2004, um ein spezielles Kommentarprogramm für die kommende DVD von Gone with the Wind (1939) zu drehen, die im November dieses Jahres erscheinen soll.

    [Juli 2006] Sie feierte ihren 90. Geburtstag im Haus ihrer Tochter in Malibu.

    Wurde für die Titelrolle in Mildred Pierce (1945) in Betracht gezogen.

    War die 28. Schauspielerin, die einen Oscar erhielt; Bei den 19. Oscar-Verleihungen am 13. März 1947 gewann sie den Oscar für die beste Schauspielerin für To Each His Own (1946).

    Ab dem 103. Geburtstag von de Havilland (1. Juli 2019) ist sie die früheste überlebende Empfängerin einer Oscar-Nominierung für die beste Schauspielerin. Sie wurde 1942 für Hold Back the Dawn (1941) nominiert.

    Zur Feier ihres 100. Geburtstages wurde sie als Turner Classic Movies Star des Monats Juli 2016 ausgezeichnet.

    Sie ist erst die dritte Oscar-Preisträgerin, die einen 100. Geburtstag feiert. Die anderen sind George Burns, der weniger als zwei Monate nach dem Überschreiten der 100-Jahres-Marke im Jahr 1996 starb, und Luise Rainer, die 104 Jahre alt wurde.

    Hat ihre Langlebigkeit auf die drei L's zurückgeführt: "Liebe, Lachen und Lernen".

    [Mai 1999] In einem britischen Presseinterview wurde enthüllt, dass sie eine große Bewundererin der damals 98-jährigen Königin Elizabeth, der Königinmutter, war (die sie zuvor im Fernsehfilm The Royal Romance of Charles and Diana (1982) porträtiert hatte). und hoffte, "ihrem Beispiel zu folgen und viele Jahre länger zu leben".

    Ist eine von 12 Schauspielerinnen, die einen Oscar für die beste Schauspielerin gewonnen hat, weil sie eine Figur gespielt hat, die irgendwann während des Films schwanger ist, und für To Each His Own (1946). Die anderen sind Helen Hayes für Die Sünde von Madelon Claudet (1931), Luise Rainer für Die gute Erde (1937), Vivien Leigh für Vom Winde verweht (1939), Ginger Rogers für Kitty Foyle (1940), Jane Wyman für Johnny Belinda (1948), Anna Magnani für The Rose Tattoo (1955), Julie Christie für Darling (1965), Liza Minnelli für Cabaret (1972), Sissy Spacek für Coal Miner's Daughter (1980) und Frances McDormand für Fargo (1996).

    Hält zwei Weltrekorde für den Schauspieler / die Schauspielerin, die nach der Produktion eines Films und der Veröffentlichung eines anderen am längsten überlebt haben. Beide hatten eine Hauptrolle. Sie hat 85 Jahre überlebt und nach ihrer Hauptrolle in dem Film A Midsummer Night's Dream (1935) die Produktion abgeschlossen. Ihr nächster Film, Alibi Ike (1935), wurde vor ihrem ersten veröffentlicht und gab ihr einen weiteren Weltrekord für die längste Zeit, die ein Schauspieler nach der ersten Veröffentlichung eines Films, in dem sie die Hauptrolle spielten, überlebt hat.

    Im Juni 2017, nicht lange vor ihrem 101. Geburtstag, verklagte de Havilland die Macher und Produzenten der Firmen FX und Ryan Murphy Productions der Serie Feud: Bette und Joan (2017) wegen einer ihrer Meinung nach nicht autorisierten und ungenauen Darstellung von ihr in der ersten Staffel der Show (in der sie von Catherine Zeta-Jones porträtiert wurde). In einer Erklärung ihrer Anwälte heißt es: "Miss de Havilland wurde von FX nicht um Erlaubnis gebeten, ihren Namen und ihre Identität zu verwenden, und wurde für diese Verwendung nicht entschädigt." "Darüber hinaus bringt die FX-Serie Miss de Havilland Worte in den Mund, die ungenau sind und dem Ruf widersprechen, den sie in ihrem 80-jährigen Berufsleben aufgebaut hat, und sich insbesondere weigert, über andere Schauspieler zu klatschen, um die Aufmerksamkeit der Medien zu erregen für Sie selbst".

    Zwei Wochen vor ihrem 101. Geburtstag wurde sie 2017 von Königin Elizabeth II. Zur Dame Commander des Ordens des britischen Empire ernannt. Sie ist die älteste Frau, die jemals die Ehre erhalten hat. In einer Erklärung nannte sie es "das erfreulichste Geburtstagsgeschenk".

    Bette Davis und Joan Crawford wurden in Hush ... Hush, Sweet Charlotte (1964) von Robert Aldrich in der Hoffnung besetzt, den Erfolg von What Ever Happened to Baby Jane zu wiederholen? (1962). Davis bekam einen Produzentenkredit und verschwor sich, Crawford die Sache schwer zu machen, der schließlich vorgab, zu krank zu sein, um zu arbeiten, was zu einer Verzögerung der Produktion führte, was dazu führte, dass sie fallen gelassen und durch de Havilland ersetzt wurde. Berichten zufolge erfuhr Crawford die Nachrichten erst im Radio, nachdem sie der Presse zugespielt worden waren.

    Mit acht Oscar-Nominierten für das beste Bild: Ein Sommernachtstraum (1935), Captain Blood (1935), Anthony Adverse (1936), Die Abenteuer von Robin Hood (1938), Vom Winde verweht (1939), Hold Back the Dawn ( 1941), The Snake Pit (1948) und The Heiress (1949). Vom Winde verweht ist der einzige Gewinner.

    Olivia de Havillands Oscar-Nominierung für die beste Schauspielerin und der Sieg für To Each His Own (1946) sind das einzige Mal, dass sie für ihre Leistung in einem Film nominiert wurde, der nicht für den besten Film nominiert wurde.

    Ihr Haus in der Nella Vista Ave. im Stadtteil Los Feliz in Los Angeles wird in Hollywood Mouth 3 (2018) gezeigt. De Havilland lebte hier zu der Zeit, als Gone with the Wind (1939) gedreht wurde.

    Die Rolle der Herzogin von Richmond in Waterloo (1970), die dann an Virginia Mckenna ging, wurde abgelehnt.

    Vierzehn Monate nach der Geburt ihrer Tochter Gisele kehrte sie zur Arbeit zurück, um mit den Dreharbeiten zu The Proud Rebel (1958) zu beginnen.

    War im zweiten Monat mit ihrer Tochter Gisele schwanger, als sie die Dreharbeiten zu The Ambassador's Daughter (1956) abgeschlossen hatte.

    [Oktober 2015] Interview mit Regisseur Mark Cerulli vor der Kamera für seinen Dokumentarfilm 100 Years of Technicolor (2015), obwohl ihr Filmmaterial im letzten 6-minütigen Film nicht verwendet wurde.

    Sie hat in drei Filmen mitgewirkt, die von der Library of Congress als "kulturell, historisch oder ästhetisch" bedeutsam für das Nationale Filmregister ausgewählt wurden: Die Abenteuer von Robin Hood (1938), Vom Winde verweht (1939) und Die Erbin (1949).

    Olivia und Joan wurden streng von ihrer Mutter Lilian erzogen, mit der sie zusammenlebten. Sie mussten um Erlaubnis bitten, abends ausgehen und sich bei ihrer Rückkehr melden zu dürfen. Jeder junge Mann, der mit einer der Schwestern ausgehen wollte, wurde zuerst zum Tee eingeladen, um sich untersuchen zu lassen.

    Sie war sehr bemüht, die Rolle von Melanie in Vom Winde verweht (1939) zu spielen, aber Jack L. Warner, mit dem sie unter Vertrag stand, weigerte sich, sie auszuleihen, aus Angst, dass sie dann mit ihrem Los bei Warners unzufrieden werden würde. Es war nur die Überzeugung seiner Frau, dass er sie gehen ließ, aber er hatte Recht, als sie feststellte, dass sie von Warners viel besser behandelt wurde.

    Am 15. Dezember 2019 wurde sie die erste Hauptdarstellerin eines Oscar-Preisträgers (Vom Winde verweht (1939)), der ihr 80-jähriges Bestehen erlebte.

    Hat Mitchell Leisen häufig als ihren Lieblingsregisseur genannt.

    Nach dem Tod des Filmredakteurs Elmo Williams wurde de Havilland der älteste lebende Oscar-Preisträger. [November 2015]

    1958 wurde sie heimlich vor das House Un-American Activities Committee gerufen und berichtete über ihre Erfahrungen mit dem Independent Citizens 'Committee.

    Im November 1998 wurde sie von der University of Hertfordshire zum Ehrendoktor Doctor of Letters ernannt (Doktor der Literaturwissenschaften)

    im Netz gefunden auf https://m.imdb.com/name/nm0000014/trivia und mit google übersetzt und ein bisschen korrigiert.
  • WesleyC schrieb via tvforen.de am 27.07.2020, 12.00 Uhr:
    Parzival schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sie war der letzte noch lebende Star aus dem
    > Goldenen Zeitalter von Hollywood. Ich hoffe mal,
    > dass es Programmänderungen gibt und vielleicht
    > mal wieder Filme wie "Die Abenteuer des Robin
    > Hood" und "Unter Piratenflagge" gezeigt werden.
    > Die würde ich gerne mal wieder sehen.

    Aber bitte nicht wenns geht die Robin Hood - Version mit den beschleunigten Kampfszenen. Das hatte was von Stummfilm-Komik.
  • Parzival schrieb via tvforen.de am 27.07.2020, 11.49 Uhr:
    Sie war der letzte noch lebende Star aus dem Goldenen Zeitalter von Hollywood. Ich hoffe mal, dass es Programmänderungen gibt und vielleicht mal wieder Filme wie "Die Abenteuer des Robin Hood" und "Unter Piratenflagge" gezeigt werden. Die würde ich gerne mal wieder sehen.
  • telebubi schrieb via tvforen.de am 27.07.2020, 11.02 Uhr:
    Ich habe Olivia de Havilland immer sehr gerne gesehen. In "Der schwarze Spiegel" fand ich sie richtig gut.

    Am besten fand ich sie in einem meiner Lieblingsfilme "Wiegenlied für eine Leiche".




    R.I.P.

    [URL]https://www.nytimes.com/2020/07/26/movies/olivia-de-havilland-dead.html[/url]
  • WesleyC schrieb via tvforen.de am 26.07.2020, 20.35 Uhr:
    Eine weitere Zeitzeugin hat uns verlassen. Viele sind nicht mehr da, also lasst uns ihnen zuhören.

    Ruhe in Frieden, Olivia. Vielen Dank!
  • Phileas Fogg schrieb via tvforen.de am 26.07.2020, 20.00 Uhr:
    Wieder ein Star aus der goldenen Zeit Hollywoods weniger.

    In den 19 Uhr Nachtrichten im Radio kam gerade das Olivia de Havilland mit 104 Jahren in Paris verstarb. Sie hatte eine erfolgreiche, lange Karriere als Filmschauspielerin. Am bekanntesten dürfte ihre Rolle der Melanie Hamilton in "Vom Winde verweht" sein. Privat ist vielleicht ihre angespannte Beziehung zu ihrer Schwester Joan Fontaine einigen bekannt. So nebenbei, wurde das nicht mal verfilmt?

    R.I.P. Olivia de Havilland

    PS: Bei Wiki steht es auch schon

    https://de.wikipedia.org/wiki/Olivia_de_Havilland#Filmografie

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